Politik und Filmbiz

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1863 wurde ein Schaubild gedruckt, wo der Weg zur Hölle genau beschrieben wurde: Er führte am Theater vorbei. Filmstudios gab es damals noch nicht. Wenn es sie gegeben hätte, wären sie auch als Ort des Lasters dargestellt worden.

Ehen von Politikern mit Filmschaffenden sind relativ selten. Da muß man schon ein bißchen recherchieren. Anlaß für diesen Eintrag ist die Affäre des Linksauslegers des Bundeskabinetts, der seine Familie verlassen hat, weil er von einer dominanten Schauspielerin als Vorzeigemann ausgewählt worden ist. Ein auf BILD veröffentlichtes relativ peinliches Video zeigt ein recht unterschiedliches Energieniveau der frischgebackenen Turteltauben. Wörner schaut auf den Minister wie die Schlange auf das Kaninchen und unterbricht seine runtergeleierten Statements immer wieder, um sich in den Vordergrund zu schieben.

Wörner hat schon zwei Männer verheizt. 1993 bis 2001 den Schauspieler Herbert Knaup und 2004 bis 2008 den Schauspieler Robert Seeliger. Alle  haben eins gemeinsam: Daß sie auf Kosten des Steuerzahlers von Filmfördergeldern leben. Wörner wirkt im Zusammenspiel mit Maas zwar sehr taff, im Umgang mit ihrer Hündin fehlt wiederum jegliche Konzentration: Die zieht schamlos.  Meine Prognose: Die neue Freundschaft wird zwei bis vier Jahre halten, wenn überhaupt.

Über den in die Asylpolitik eingestiegenen Schauspieler Til Schweiger referiert Wikipedia folgendes „Familienleben“: Von 1995 an war Til Schweiger mit dem ehemaligen Model Dana Carlsen verheiratet, mit der er die vier Kinder Valentin (* 1995), Luna (* 1997), Lilli (* 1998) und Emma (* 2002) hat. Die Familie lebte in den Vereinigten Staaten, bevor sie bis 2004 nach Hamburg-Niendorf umzog. Das Paar trennte sich 2005, ließ sich aber erst 2014 scheiden. Von 2011 bis 2013 war Schweiger mit dem Model Svenja Holtmann (* 1987), bis Mai 2014 mit der Fotografin Anne Wilk liiert. Seit Herbst 2015 ist die in Salzburg wohnende Regieassistentin Marlene Shirley (* 1985) seine Partnerin. Anmerkung: Schweiger ist übrigens Jahrgang 1963 und hat damit den zweiten Frischegrad.

Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer ist mittlerweile zum fünften Mal verheiratet. Im Oktober 2005 traf es die Regisseurin Minu Barati. Sie ist standesgemäß 28 Lenze jünger, als der Exminister. Im Iran gibt es ja sogar Kinderehen. Fischers erste Ehe datierte von 1967. Diese Verbindung mit Edeltraud Fischer hielt immerhin bis 1984. Nummer zwei war die  Mathematikstudentin Inge Vogel, die ihm die Kinder David und Lara gebar. Die Kinder hatten nicht viel von dem grünen Kuckuck, denn nur drei Jahre später 1987 heiratet er die Journalistin Claudia Bohn. Diese Ehe hielt elf Jahre. 1989 gab er Nicola Leske, ebenfalls einer Journalistin, das Ja-Wort. 2003 merkte er, daß er sich wieder ver-liebt hatte. Kurz darauf kam es zur fünften Ehe siehe oben.

Ein Politiker, der ganz wild auf Schauspielerinnen war: Reichspropagandaminister Joseph Goebbels. Die zahlreichen Eskapaden liefen neben der fragilen Ehe mit seiner Frau Magda, aus der zahlreiche Kinder entsprangen. Im Herbst 1936 hatte Goebbels ein Verhältnis mit der tschechischen Filmschauspielerin Lída Baarová. Er zeigte sich mit ihr in der Öffentlichkeit und wollte mit ihr in den Hafen der Ehe einlaufen. In Liebesbriefen von Goebbels an Baarová phantasierte er sich zusammen , eine Insel im Stillen Ozean entdeckt zu haben, auf der sie und er wie Adam und Eva leben könnten. Ein von der katholischen Kirche exkommunizierter Adam freilich. Hitler bestellte die Eheleute ein und befahl im Oktober 1938 die Ehe mit Magda aus propagandistischen Gründen aufrechtzuerhalten. Danach hatte Goebbels noch Affären mit zahlreichen Filmsternchen der UFA.

Eine deutsche Anekdote der frühen 40er Jahre reflektierte das Berliner Lotterleben so: Goebbels besucht Afrika. Als er im Kral eintrifft, ruft der Häuptling: „Husch, husch, husch, alle Weiber in den Busch!“

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