Die dümmsten Kälber finanzieren ihre Schlächter selber


Die Politik steht der Industrie im besonderen und der Wirtschaft im allgemeinen überwiegend feindlich gegenüber. Fast alle deutschen Unternehmen spenden deshalb nicht mehr an Parteien. Trotzdem gibt es noch einige wenige Konzerne, die denken, daß sie es nötig haben. Ist das Ablaßhandel? Immerhin: Das Schmuddelkind der Lügenpresse – die AfD – und die Linke bekamen entsprechend den Rechenschaftsberichten von 2014 beide fast nichts.

Einige Firmen wie Daimler und Evonik verteilen die Spenden mit der Gießkanne über das ganze Altparteiensystem aus CDU, SPD, CSU, Grüne und FDP. Andere wie zum Beispiel Dr. Oetker sind prinzipientreu und spenden an die Krawallparteien SPD und Grüne nichts. Wieder andere sind schlau und spenden hintenrum über die Stiftungen. Das kommt nicht so schnell raus.

Interessant ist, daß Daimler die grünen Todfeinde der deutschen Autoindustrie fördert. Die dümmsten Kälber finanzieren halt ihre Schlächter selber.

Die CDU bekam von

Daimler 100.000 €

Dt. Vermögensberatung AG 83.500 €

DZ Bank AG 20.000 €

EADS 20.000 €

ERGO 15.000 €

Evonik Industries AG 70.000 €

Funke Medien 15.000 €

Krauss Maffei Wegmann GmbH 20.000 €

Metall NRW 55.000 €

Münchner Rück 15.000 €

Dr. Oetker 107.000 €

R+V 10.500 €

Robert Bosch GmbH 30.000 €

Südwestmetall 150.500 €

Verband der Chem. Industrie 98.000 €

Die SPD hatte fast dieselben Sponsoren:

Allianz 30.000 €

Daimler 100.000 €

EADS 30.000 €

ERGO 15.000 €

Evonik 90.000 €

Münchner Rück 15.000 €

Rheinmetall 11.500 €

Südwestmetall 55.000 €

Verband der bayrischen Metall- und Elektroind. 50.000 €

Verband der Chem. Industrie 55.000 €

Verband der Metall- und Elektroind. NRW 20.000 €

Wer denkt, daß die Grünen nicht bedacht wurden, der irrt.

Allianz 30.000 €

Daimler 40.000 €

Dt. Vermögensberatung 40.000 €

ERGO 15.000 €

Evonik 20.000 €

Münchner Rück 15.000 €

Südwestmetall 100.000 €

Verband der bayrischen Metall- und Elektroind. 30.000 €

Verband der Chem. Ind. 18.000 €

Der CSU gings besonders gut:

Allianz 30.000 €

Bauer AG 12.000 €

Bayr. Bauindustrieverband 42.350 €

BayWa 40.000 €

Daimler 40.000 €

EADS 20.000 €

ERGO 15.000 €

Evonik 30.000 €

Münchner Rück 15.000 €

Verband der bayrischen Metall- und Elektroind. 333.000 €

Verband der Chem. Ind. 12.000 €

Die FDP bekam gemessen an ihrer Bedeutung ein gutes Geld:

Allianz 20.000 €

Allfinanz Dt. Vermögensberatung AG 45.000 €

Daimler 40.000 €

Dt. Vermögensberatung 45.000 €

Dr. Oetker 22.000 €

EADS 30.000 €

ERGO 15.000 €

Evonik 50.000 €

Münchner Rück 15.000 €

Robert Bosch 20.000 €

Südwestmetall 80.000 €

Verband der bayrischen Metall- und Elektroind. 50.000 €

Verband der Chem. Ind. 37.000 €

Verband der Metall- und Elektroind. NRW 50.000 €

Die Summen mögen dem Leser recht hoch vorkommen, verglichen mit Mandatsträgerbeiträgen und Spenden der Abgeordneten sind die Beiträge der Industrie und der Versicherungen zur Parteienfinanzierung Trinkgelder. Es gibt einzelne Abgeordnete, die von den Diäten und Aufwandsentschädigungen pro Jahr um die 50.000 € an ihre Partei abführen. Natürlich ist das alles Steuergeld.

Bei der FDP machen die Parteispenden von Firmen und Körperschaften 7,4 % der Parteieinnahmen aus, bei der CDU 5,3 %, Spitzenreiter ist jedoch die CSU mit 8,3 %. Bei AfD und Linken spielen Spenden von Körperschaften und Unternehmen keine Rolle. Die SPD ist wiederum Spitzenreiter bei Erträgen aus eigenen Immobilien, Firmen und Beteiligungen sowie beim Parteivermögen. Laut Rechenschaftsbericht 2014 haben sich bei den Sozialdemokraten inzwischen 179 Mio. € angesammelt, während die CDU „nur“ über 127 Mio. € verfügt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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