Was ist diese Nacht in Schweden vorgefallen


1976 wurde mein Englischlernen durch eine schriftliche Abschlußarbeit gekrönt. Ich mußte einen Zeitungsartikel über den National Coal Board, das Nationale Kohlenamt übersetzen. Dabei gab es eine Schwierigkeit, die in den Lehrbüchern nicht vorkam. Fast jedem zweiten Satz fehlte irgendein Satzglied. Hatte ich Dingwörter, Eigenschaftswörter und Tätigkeitswörter durcheinander gebracht? Hatte ich irgendwas aus dem Zusammenhang gerissen? Es war wie nach der Schlacht von Waterloo. Überall waren Verletzte, denen irgendetwas fehlte, nur daß es keine Arme, Beine und Köpfe waren, sondern Wörter.

Als barmherziger Sanitäter verarztete ich Satz für Satz mit Wortprothesen, daß irgendein Sinn rauskam. Erschwerend war, daß ich mit der britischen Bergbaupolitik nicht vertraut war. Und bei Dr. Google konnte man damals nicht nachfragen. Der Prüfer Dr. Magdlung hatte vermutlich auch noch nie einen lebenden Engländer gesehen und gab mir eine Zwei. Margaret Thatcher löste alle Zweifelsfragen der mit heißer Nadel genähten Translation, indem sie im einjährigen Bergarbeiterstreik 1984/1985 die Oberhand behielt und die Kohlenbehörde am 5. März 1987 praktisch auflöste. Einige wenige Probleme sind eben irgendwann weg.

Nach diesen einleitenden Worten über eine schwierige Sprache kommen wir zu einem aktuellen Fall. Die vereinigte Qualitätspresse hatte einen Satz von Donald Trump in seiner Rede in Florida übersetzt, um zu beweisen, daß er lügt. „Was ist diese Nacht in Schweden vorgefallen?“ wurde sinngemäß mal so mal so übersetzt, um dann festzustellen, daß Trump Fake News verbreitet. Es hatte in der Nacht nämlich keinen Anschlag gegeben.

Wir dürfen jedoch davon ausgehen, daß die Lügenpresse gewohnheitsmäßig lügt. Ulrich Elkmann von „Zettels Raum“, einem übrigens sehr lesenswerten Blog, führt die ganze Schwedenkampagne („Trump erfindet Terroranschlag in Schweden“ und ähnlich) der Lügenpresse auf Fehlübersetzung zurück.

„Der Satz des Präsidenten ist nicht nur im Sinn „Schauen Sie, was in Schweden letzte Nacht vorgefallen ist“ verstehbar, sondern auch als „Haben Sie letzte Nacht gesehen, was in Schweden los ist?“ oder, noch treffender: „..was aus diesem Land geworden ist?“ Er bezog sich nämlich nicht auf eine Meldung über einen aktuellen Vorfall, sondern auf einen Bericht des Fernsehsenders Fox News, in dem Anchorman Carlson Tucker an Freitagabend über eine Filmdokumentation des Regisseurs Ami Horowitz berichtete, in dem dieser die Auswirkungen des ungebremsten Zustroms von Migranten (im letzten Jahr waren es 160.000 – bei einer Gesamtbevölkerung von 9,5 Millionen) dokumentiert.“

Und dann hat Elkmann noch das Video von der Sendung mit eingestellt.

Meine Großmutter war der festen Überzeugung, daß der Liebe Gott kleine Sünden sofort bestraft. Aus Verdruß über die Fehlübersetzung der Lügenmedien hat er die ausländischen Rauschgifthändler in Stockholm mal richtig randalieren lassen. Ging natürlich wieder mal auf Kosten der Polizei und der kleinen Leute. Läden verwüstet und Autos abgebrannt. Mehr bringen die von der Linksregierung geduldeten Kriminellen nicht zustande. Rot und grün – der Ordnung Ruin. Grün und Rot – der Ordnung Tod.

;

Vor einigen Tagen hatte ich schon eine Fake-Übersetzung aus dem Arabischen aufgedeckt, nun müssen wir auch bei Übersetzungen aus dem Englischen aufpassen. Schlechte und unzutreffende Übersetzung wird von den Journalisten zur Propagandawaffe geformt. Aber der Islam siegt vorerst immer. Und am Ende siegt die Wahrheit.

7 Kommentare zu “Was ist diese Nacht in Schweden vorgefallen

  1. Sind doch alles fake news. Trump hat die Unruhen zusammen mit FOX News und Breitbart organisiert. Wir haben doch gelernt, dass in Bullerbü alles optimal ist. Dass dort das Lamm bei den Löwen schläft und die Wölfe alle Veganer geworden sind.

  2. Man muß doch nicht extra aus einer fremden Sprache falsch übersetzen (Dummheit oder Absicht?), um inhaltlich etwas zu transportieren, was linguistisch (und damit sinngemäß) falsch, aber ideologisch gewollt ist.
    Den meisten Schreiber- und Vorleserlingen in Deutschland gelingt das auch mit der eigenen Sprache. Weiterhin ungestraft, dafür um so penetranter wird Höckes berühmtes „Denkmal der Schande“ ausschließlich als „schändliches Denkmal“ dem gutgläubigen Bürger vermittelt, obwohl zahlreiche inhaltliche Klarstellungen, Verweise auf gleichartige Formulierungen bekannter Persönlichkeiten der internationalen Nachkriegsgeschichte sowie eine Stellungnahme Höckes vorliegen.
    Nur zur Erinnerung, Höcke ist nicht mein Mann. Ich verteidige seine Ansichten nicht pauschal, eher sehe ich ihn skeptisch. Aber diese andauernde, vorsätzlich unzutreffende, um nicht zu sagen FALSCHE Informationsvermittlung geht mir sowas von auf den Sack. Rotzfrech und sich in Sicherheit wiegend agiert die Pinoccio-Presse weiter als wäre nichts gewesen.
    Nach dem medialen Kölner Silvester-Blackout werden wir in diesen Tagen erneut Zeuge eines solchen – die seit Tagen andauernden bürgerkriegsähnlichen Zustände in Frankreich kommen so gut wie nicht vor in der deutschen Medienwelt. Warum, dürfte wohl jedem klar sein.
    Wenn dagegen in Hintertupfing auch nur eine leere Coladose über den Zaun einer Flüchtlingsunterkunft geworfen wird, ist das ein 24h-Medienevent mit Sondersendungen, „Experten“ mit fragwürdigen Statistiken und Grafiken.
    Heute ist in einem der sogenannten deutschen „Leitmedien“ zu lesen:
    „Bundeswehr verlegt Panzer nach Litauen“. Das glaube ich ausnahmsweise. Aber was ist wohl tatsächlich mehr „NAZI“ – die leere Coladose oder die Verlegung deutscher Truppen nach Osten?

    Ich bin grundsätzlich ein optimistischer Mensch, aber ich kann dem Fazit von Hadmut Danisch nur zustimmen: In was für einem Land leben wir inzwischen eigentlich – einem Land der Angst.

  3. Ja lieber Dr. Prabel, dies ist letztlich eine Bildungsfrage.
    40 Jahre ist Ihr Englischabschluss nun alt. In der zurückliegenden Zeit, insbesondere in den letzten 10 Jahren hat sich aber bei den Englischkenntnissen viel getan. Die deutsche Sprache hat sich angepasst. Jetzt wird sogar an deutschen Hochschulen und Universitäten in Englisch unterrichtet. In deutschen Großunternehmen wird nur noch Englisch gesprochen. Die englische Sprache hat sich weiter entwickelt.
    Auch in den deutschen Medien hat diese Sprachkultur eine sehr weite Gestaltung angenommen.
    Das Bedauerliche ist nur, sie diese (deutsche) Medien, und nicht nur die Medien, kennen auch schon die deutsche Sprache und Literatur nicht mehr so genau. So ist dies halt.
    Lieber Herr Dr. Prabel, sind Sie bitte deshalb nicht so kleinlich, haben Sie bitte doch mehr Verständnis.

  4. Es ist doch echt merkwürdig, daß es in der schwedischen Regierung niemanden gibt, der so gut übersetzen kann wie Prabel und Co. Vielmehr, es ist unglaublich! Unglaubwürdig auch, daß Schweden von der amerikanischen Regierung eine Erklärung fordern würde wegen einer fehlerhaften Übersetzung. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, daß die schwedische Regierung das nicht leichtfertig oder unbedacht tut.
    Die vom Prabel als Urheber enttarnte, so genannte „vereinigte Qualitätspresse“ wird doch wohl nicht die Quelle für die Schweden gewesen sein. Zumal die Schweden reagierten, bevor die Presse presste.
    Eins hat der Trump ja nun komischerweise mit dem Höcke gemeinsam: man missversteht sie einfach dauernd. Sie halten Reden und müssen hinterher erklären, was sie meinten, da man sie so grundlegend falsch verstanden hätte. Bösartiger Weise!
    Wenn ich aber beim Höcke weiter höre weiß ich doch, wie er das gemeint hat. Nämlich so, wie man es ihm auslegt. Das „Denkmal….“ alleine könnte man ja als unglücklich formuliert durchgehen lassen, aber was danach kommt bestätigt die Auslegung, die er als Falschauslegung bezeichnete. Jeder kann sich diesen Quark im Internet anhören. Oder ist das auch gefakt?

    .

    • Ja, wirklich nicht geehrte Gutmensch_In, warum klappt das wohl nicht mit der Übersetzerei bei diesen ganzen von Ihnen genannten stramm auf Soros-Linie stehenden „Institutionen“?
      Schon mal diese schwedische linksrot-versiffte Regierungsriege betrachtet und deren Wirken beurteilt?
      Schon mal was von Systemmedien gehört?
      Schon mal den Grund erfragt, woher diese Bezeichnungen kommen?

      Ach, was frage ich Sie überhaupt, ich bin wohl zu müde gewesen, um mir das noch mal reiflich zu überlegen, Ihrem niveaulosen Gerede etwas zu entgegnen.

      • Jawoll, es wurde über Jahrzehnte systematisch falsch Englisch Unterrichtet, damit niemand mitbekommt, was die Systemmedien uns und den Schweden falsch unterschieben. Alles von längster Hand vorbereitet. Es kann ja in ganz Europa kaum noch jemand richtig Englisch. Das wird uns nur verschwiegen. Selbst die Briten merken das nicht. Aber der Prabel wird´s aufklären, ganz sicher!

Schreibe einen Kommentar zu Werner Gerlach Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.