Das Pariser Kandidatenkarussel und deutsche Interessen


Frankreich hat seit dem Massaker vom Bataclan eigentlich keine Regierung mehr, die den Namen verdient. Francois Hollande ist medial wie von einem blutigen Malstrom verschluckt worden. Von Deutschland aus gesehen wirkt Paris unwirklich, wie in einem wackligen Schwarz-weiß-Stummfilm aufgenommen. Schwarz-weiß, weil völlig aus der Zeit gefallen, stumm weil Berlin sich mit Paris seit geraumer Zeit nicht mehr konsultierte. Jedenfalls nicht vor wichtigen Entscheidungen. Die alte Achse Paris-Berlin, um die sich Europa einst drehte: Von Merkel und Hollande verschrottet. Jean-Claude Juncker, der versoffene Duodez-Graf von Luxemburg, schien an den Fäden des europäischen Schicksals gemeinsam mit Angela Merkel stärker zu ziehen, als der Präsident der Grande Nation Hollande.

Am Sonntag wird sich entscheiden, welche Wettbewerber um Hollandes Nachfolge in die Stichwahl kommen. Interessant für uns: Zwei der vier aussichtsreichen Kandidaten haben bereits angekündigt, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit zerstören zu wollen. Statt die eigene zu steigern.

Emmanuel Macron, ehemaliger Sozialist und zwei Jahre lang Wirtschaftsmister von Präsident Hollande, der selbst mit einem sehr weichgekochten Reformprogramm zur Modernisierung der französischen Wirtschaft im aufgepeitschten Meer der sozialistischen Leidenschaften vollkommenen Schiffbruch erlitt. Er forderte schon in seiner Amtszeit ein 50-Milliarden-Investitionsprogramm von Deutschland, bekam es aber nicht. Im laufenden Wahlkampf spießte er den Außenhandelsüberschuß Deutschlands auf, der letztlich durch den Verbleib beider Länder im Euro-Gefängnis bedingt ist. Deutschland müßte den Euro aufwerten, Frankreich ab, um den Handel ins Gleichgewicht zu bringen. Geht aber nicht, wenn man gemeinsames Geld hat.

Auch Jean-Luc Melenchon ist ein langjähriger sozialistischer Parteisoldat, der 2009 angeekelt von Hollandes Ex-Frau Segolene Royal die Partei verließ und Chef der Linkspartei wurde. Eine ähnliche Vita wie Lafontaine also. Er will den Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU, der Grundlage der Euro-Einführung war, ganz wegverhandeln und nur wenn das nicht klappt, aus EU und Euro austreten. Auch er schielt also vorzugsweise aufs deutsche Geld. Ansonsten will er alles verstaatlichen und exzessiv besteuern was nicht bei drei im Ausland verschwunden ist. Wird er Präsident, ist Frankreich hinterher ein Teil der Dritten Welt.

Marine Le Pen steuert konsequent den Austritt aus dem Euro an. Damit ist sie die kleinere Gefahr für den deutschen Geldbeutel. Denn wenn Deutschland und Frankreich währungspolitisch getrennte Wege gehen, ist die Spannung aus den wirtschaftlichen Beziehungen raus. Aus dem politischen Verhältnis zu den deutschen Elitaristen in den Medien natürlich nicht. Die heizen Konflikte als Selbstzweck an. Komisch, daß die deutschen Medienzaren die Bewerber um das Präsidentenamt nicht aus dem Blickwinkel der wirtschaftlichen Interessen iher Leser und Hörer bewerten.

Ach, ja. Es gibt noch den Kandidaten Francois Fillon, der Frankreich eine wirtschaftliche Roßkur verordnen will. Aber bisher endeten alle Reformen in Paris homöopathisch: Ein Tröpfchen marktwirtschaftliches Gift in einem dirigistischen Ozean. Und wie glaubwürdig ist er, wenn er immerhin fünf Jahre lang erfolglos die Regierungsgeschäfte von Präsident Sarkozy geführt hat? Seine Chancen stehen schlecht, seitdem ihm die Scheinbeschäftigung seiner Ehefrau vorgeworfen wird.

Die deutsche Elitepresse und das zwangsfinanzierte Fernsehen stellen einen fundamentalen Zusammenhang nicht dar: Wenn Deutschland und Frankreich gemeinsam in der Eurozone verbleiben, besteht die Tendenz, daß ein Partner dem anderen seine Wirtschaftsphilosophie und -praxis aufdrücken will. Das wird zu wachsenden politischen Spannungen führen.

Für die deutschen Interessen sind Fillon und Le Pen die kleineren Übel: Fillon, weil er die französische Wirtschaft an deutsche Gepflogenheiten annähern will. Wenn das denn klappen sollte. Le Pen, weil sie den Franc wiederhaben will. Der von den deutschen Leitmedien favorisierte Macron wäre für Deutschland dagegen der schlechteste Präsident. Er würde am beharrlichsten Druck auf Deutschland ausüben, denn in seiner Agenda fehlt die Notbremse des Euro-Austritts ganz. Sein Programm ist der alternativlose Konflikt.

Wenn man sich die Inkonsequenz von Dr. Merkel und ihrer Regierung im bisherigen Umgang mit der Währungskrise anschaut, wird man prognostizieren, daß sie französischem und südländischem Druck nachgeben wird. Bei Martin Schulz wäre das noch stärker der Fall. Er hat das Eingehen auf die Forderungen der Südländer ja schon in vorauseilendem Gehorsam angekündigt.

Deutschland hat zwei Optionen, um dem möglichen Druck aus Paris auszuweichen: Eine staatliche und eine private. Die Eurozone und die EU zu verlassen und eine Freihandelszone mit Großbritannnien und anderen stabilen Ländern zu bilden, wäre die Großchance der Berliner Regierung. Wenn sie diese nicht wahrnimmt, sollte man als Bürger individuell die Notbremse ziehen und seine Sparinvestments sturmsicher machen. Sonst werden sie mehr oder weniger futsch sein.

 

 

 

7 Kommentare zu “Das Pariser Kandidatenkarussel und deutsche Interessen

  1. Alles und jeder schielt vorzugsweise nur auf’s Deutsche Geld. 42 – 44 Millionen ausgepresste, politisch entmündigte GroKo-Sklaven alimentieren das hier abscheulich wirkende, politisch verwesende Drecksgesockse, kriminelle Wirtschaftsasylanten, Arbeitsscheue, Sozialschmarotzer sowie verkommene EU-Abzockparlamentarier und halten zudem den halben Globus am Kacken. Der Deutsche: geboren um zu malochen, unfähige Regierungen und abgewirtschaftete Volksgemeinschaften auf ewig zu alimentieren und zum Dank für seine erbrachten Arbeits-, und Sozialleistungen von den absahnenden Versager-Parasiten ausgeplündert, gehasst und verachtet zu werden. Egal was immer auch ein Deutscher anstellt um als gleichberechtigter Europäer betrachtet zu werden, er wird allenfalls als Zahlmeister und zahlender Oberdepp anerkannt, alle guten Eigenschaften werden ihm von den gedemütigten Almosenempfängern ersatzlos abgesprochen. Deutsch sein heißt nicht mehr als Sklave sein, nur malochen, ewig zahlen und das rechtspopulistische Maul halten. Das ist der hart arbeitenden Deutschen Schicksal, verbunden mit der Tatsache, daß die meisten von ihnen nach einem sehr langem Arbeitsleben in Altersarmut dahinvegetieren und im Sinne der gewählten Syphilisten-Regierung hoffentlich schnell krepieren. Ein seltsam duldsames Völkchen ist in den letzten Jahrzehnten herangewachsen, das sich von einer volksschädlichen Umvolkerbande, ohne Widerstand zu leisten, regieren läßt und diese perversen Lumpen-Luden dafür finanziell bestens ausstattet und versorgt, während die Kinder-, und Altersarmut ständig zunimmt. Wer einer solch asozialen Schweinebande bei der BW 2017 noch seine Stimme zukommen läßt darf sich nicht wundern, wenn das gesamte Land zum stinkenden Schweinestall verkommt.

    • Ihre Sprache, Herr Adler, passt doch sehr gut in einen stinkenden Schweinestall. Sie gibt wieder einmal ganz hervorragend das Hintergrund – Niveau dieser Seite wieder. Und dabei nicht zu vergessen!!!! DAS IST AFD – NIVEAU. Und Sie und Ihre AfDler sind auch noch stolz darauf, weil Sie das für einen Teil der Meinungsfreiheit halten.
      Ich habe kürzlich was interessantes gefunden, was ich zu fast hundert Prozent auch so sehe. Es ist solchen Leuten wie Prabel, Ihnen und wohl dem größten Teil derer, die sich hier Ihren Lebensfrusst von der Seele schreiben wollen, auf den Leib geschrieben. Nicht von mir, deshalb auch mit Quellenangabe, nicht wie es der Prabel macht!

      Wütende Frührentner Ein Aufstand von Verhinderern und Zerstörern des Neuen
      Von Richard Herzinger | Stand: 18.04.2017, 16:00 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten

      Nicht die Jugend verändert Deutschland
      Quelle: N24

      Immer öfter sind „Wutbürger“ eigentlich Wutrentner. Es entwickelt sich eine neue Altersradikalität. Immer mehr Leute, denen es gutgeht, glauben, dass vieles schlecht ist. Nicht Studenten tragen heute gesellschaftliche Proteste, das kategorische „Dagegensein“ übernehmen gut abgesicherte Senioren. Sie wollen nicht die Zukunft gestalten, sondern die Vergangenheit einfrieren.
      Die Zahl der Frührentner nimmt massiv zu. Es gibt immer mehr noch leistungsfähige und gut ausgebildete Menschen, die viele Jahre aktiven Lebens vor sich haben, nachdem sie aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind. Das verändert die politische Kultur der Republik signifikant. So ist das Phänomen „Wutbürger“ nicht zuletzt ein Produkt des anwachsenden Frührentnertums bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung.
      Im Jahr 2011 wählte bereits fast jeder zweite Deutsche, der in Rente ging, den vorzeitigen Ruhestand. Mit der 2014 erfolgten Einführung der abschlagsfreien Frührente für Arbeitnehmer ab 45 Berufsjahren hat diese Tendenz weiter zugenommen. 2015 waren es schon 70 Prozent der Versicherten, die sich vorzeitig aus dem Arbeitsleben in die Rente verabschiedeten.
      Das Durchschnittsalter der Neurentner liegt nunmehr bei knapp 62 Jahren. Die Möglichkeit zum frühzeitigen Ausstieg aus dem Berufsleben bietet sich aufgrund der entsprechenden Rentenabschläge grundsätzlich weniger den „einfachen“ Arbeitnehmern, sondern vor allem jenen, die über die Jahrzehnte hinweg besser verdient haben, insbesondere Akademiker.
      Selbstredend wird bei Weitem nicht jeder, der sich frühzeitig für das Rentnerdasein entscheidet, zum aufrührerischen oder querulantischen Protestler. Viele, denen es nicht genügend Sinngebung vermittelt, ihren langen Lebensabend mit Wellnessurlaub, Nordic Walking und Kulturkonsum zu füllen, leisten wertvolle ehrenamtliche Arbeit in den verschiedensten sozialen und gesellschaftlichen Bereichen.
      Doch deutlich ist, dass sich im Segment der sozial saturierten Frühpensionäre auch ein ideales Biotop für den Gestus radikalen Dagegenseins entwickelt hat. Das Zentrum grundsätzlicher „Systemkritik“ hat sich von der studentischen Jugend in die Alterskohorte der leistungsfähigen Senioren verlagert.
      Früher verfügten vor allem Studenten über die notwendige Zeit und den erforderlichen sozialen Freiraum, um (im weitesten Sinne) politische Aktivität außerhalb der etablierten Strukturen des politischen Betriebs zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen. Heute trifft das hauptsächlich auf die gut abgesicherten Älteren zu. Sie brauchen sich um ihre berufliche und finanzielle Zukunft keine Sorgen mehr zu machen, während die Jungen in erheblich strafferen Ausbildungszwängen stecken als früher und vom existenziellen Druck ungewisser Zukunftsperspektiven absorbiert werden.
      Gewohnte Strukturen sollen gewahrt werden
      Entsprechend ist die heutige Systemopposition der Älteren nicht mehr von lichten Fortschrittsutopien geleitet, wie das bei den jungen Rebellen der 68er-Bewegung der Fall war. Diese pflegten ihre Totalablehnung der „herrschenden Verhältnisse“ mit Idealbildern aus dem sozialistischen Theoriearsenal aufzuladen.
      Der heutige Protestbürger wird eher vom Wunsch nach Bewahrung gewohnter Strukturen und Verhältnisse getrieben – wenn nicht von der Sehnsucht nach der Rückkehr zu vermeintlich intakten Zuständen der Vergangenheit, wie man sie sich mittels verklärter Erinnerung zurechtmacht. Es ist eher ein Aufstand von Verhinderern und Destrukteuren des Neuen als von revolutionären, zukunftstrunkenen Schwärmern.
      Internet und soziale Medien ermöglichen es den Einzelnen indes, sich in erheblich höherem Maße an den meinungsprägenden politisch-gesellschaftlichen Diskursen zu beteiligen und sie zu beeinflussen, als das je zuvor der Fall war. In früheren Jahrzehnten gab es eine stärker hierarchische Rollenteilung zwischen der in Parteiapparaten organisierten politischen Klasse und der Wählerbasis.
      Dennoch wird die Entfernung „der Politiker“ von „dem Volk“ in der Gegenwart als viel größer wahrgenommen als einst, als die weltanschaulichen Wählermilieus der einzelnen Parteien noch weitgehend geschlossen waren. Diese Milieus brachten ihren Parteioberen ein gewisses unerschütterliches Grundvertrauen entgegen, dass diese stets in ihrem Interesse handeln würden. Sie begnügten sich daher meist damit, den Vorgaben ihrer Repräsentanten zu folgen.
      In dem Maße, wie diese traditionellen Strukturen aufgeweicht sind, hat sich ein fundamentales, latent oder offen aggressives Misstrauen gegen „die Politik“ schlechthin bis in die gesellschaftliche Mitte hinein ausgebreitet. In nicht unwesentlichen Teilen der Gesellschaft hat es sich zu einer regelrecht identitätsstiftenden Glaubensüberzeugung verfestigt. Sie spricht den politischen Repräsentanten grundsätzlich die Berechtigung ab, Entscheidungen über das Schicksal aller Bürger zu treffen.
      Gerade weil die Möglichkeiten der Teilhabe der Bürger an den öffentlichen Angelegenheiten heute vielfältiger und direkter sind als früher, sehen immer mehr Menschen nicht mehr ein, warum es überhaupt noch eine gesonderte „Kaste“ von Berufspolitikern (aber auch von Medienschaffenden) geben soll, die in Staat und Gesellschaft mehr zu sagen hat als „der einfache Bürger“. Verfügt der doch via „alternative“ Medien über scheinbar unbegrenzten Zugang zu den Quellen von Information und Bildung.
      Revolte wohlsituierter Kleinbürger
      Dadurch glauben viele, alles notwendige Wissen akkumulieren zu können, um die eigenen Geschicke wie die des ganzen Landes besser bestimmen zu können als die professionelle Politik. Die Existenz einer Instanz eigens dafür zuständiger Repräsentanten wird als überflüssig und Ausdruck „elitärer“ Anmaßung empfunden. Es entsteht ein neuer Typus des „Selbstdenkers“, der sich seine eigenen „Tatsachen“ zusammensucht und allgemein anerkannte Fakten grundsätzlich anzweifelt, weil er in ihnen ein Instrument der „Eliten“ wittert, „das Volk“ zum Schweigen zu bringen.
      Der „Wutbürger“ sieht sich somit nicht nur in Gegnerschaft, sondern in regelrechter Konkurrenz zu dem als „abgehoben“ denunzierten „Establishment“. Die Wahrnehmung, „die Politik“ entferne sich immer weiter „vom Volk“, entspringt paradoxerweise der Tatsache, dass die Gesellschaft immer egalitärer wird und Bürger daraus immer höhere – letztlich unerfüllbare – Ansprüche an gesamtgesellschaftliche Beteiligung ableiten. Dass sich immer mehr Bürger „abgehängt“ fühlen, liegt nicht daran, dass sie es tatsächlich wären. Das Wutbürgertum ist eher eine Revolte wohlsituierter Kleinbürger als sozial Unterprivilegierter.
      Frührentner sind aufgrund ihrer sozialen Stellung dazu prädestiniert, Träger dieser neuen Form massenhafter Fundamentalopposition zu sein.
      Mit langer Lebenserfahrung und genügend Freizeit ausgestattet, um sich autodidaktisch selbst ein vermeintlich klares Bild von den Vorgängen auf der großen politischen Bühne machen zu können, fühlen sie sich stark genug, es mit den „etablierten“ Mächten in Staat, Politik und Wirtschaft aufzunehmen. Doch andererseits sind sie als Rentner kein produktiver Teil der Gesellschaft mehr. Daraus folgt gleichsam strukturell ihre Selbstwahrnehmung als „Außenseiter“ und „Abgehängte“ – eine Selbstwahrnehmung, die sie auf das gesamte „Volk“ projizieren.

      • Mannomann @anders,
        nun haben Sie es mir aber echt tierisch besorgt. Danke für die abkotzenden, langweiligen 5 Minuten Lesedauer und den verblödeten „Hetzinger“. Viele solcher Schmierfinken, die wahrscheinlich noch nie in ihrem Dasein Orte des dem Allgemeinwohl nützlichen, geistigen Schaffens und der körperlichen Arbeit sahen, sind natürlich gezwungen ihren Lebensunterhalt mit geistig minderwertigem Geschwurbel aufzubessern. Das ist so ähnlich wie mit den billigen Groschen-Romanen, die es einst wöchentlich an jedem Kiosk gab und wohl auch für Leute Ihres „intellektuellen Schlages“ in Serie hingeschmiert wurden. Es ist immer die gleiche, billige Masche: da wird den jüngeren Generationen die Mobilmachung gegen fettgefütterte Rentner empfohlen, die sich als Fast-Millionäre einen schönen Lebensabend auf Kosten ihrer Kinder und Enkelkinder genehmigen und tatsächlich auch noch erdreisten, ihr fürstliches Rentner-Dasein mit den achtlos weggeworfenen Pfandflaschen der fleißigen Jugend und ewig Arbeitssuchenden aufzubessern. Da haben wir also lt. Hetzinger endlich die Schuldigen an der ganzen Misere, also doch nicht die AfD. Gutsituierte Frührentner und Arbeitsscheue also, die bereits schon nach nur 45 Jahren Schlaf plötzlich in den Büros oder Fabrikhallen aufwachen und dann quitschfidel den Dienst quittieren, um ätzend meckernd das politische Establishment ordentlich aufzumischen. Der Mann hat tatsächlich den Durchblick wie bei einer Fahrt durch eine Nebelbank mit zwei Metern Sichtweite. Und Sie, @anders, sind scheinbar sein gutgläubiger Beifahrer.

        Was meine Sprache angeht haben Sie vollkommen Recht @anders, sie passt sogar ausgezeichnet in alle verstunkenen Schweineställe dieser Republik, allerdings als Parfüm gegen den widerlichen, politisch korrekten Gestank aller Polit-, und linksdrehenden Krawallschweine mit Grünspan hinter den Schweineöhrchen, denen in ihrer Not vor drohendem Macht-, und Pfründeverlust nichts Besseres mehr einfällt, als mit aus den Unterhosen triefender Angstscheiße als wahre Hüter und Verteidiger der Murksel-Demokratur gegen den unspektakulären Bundesparteitag der AfD aufzumarschieren.

        Übrigens:
        Nicht die Jugend verändert Deutschland, sondern die höchstgradig asoziale Politik von schmarotzenden, gekauften Parasiten zum Wohle von Großunternehmen, Lobbyisten, Asylkrisen-Gewinnern, Umvolkern, Enteignern, Räuber-Banken und sonstigen Kriminellen.
        Quelle: nicht N24, sondern Hans Adler

        PS. Bleiben Sie mir gewogen, ich möchte Ihre geistigen Dünnbrett-Orgien auf keinen Fall vermissen. Und Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

  2. Gut, dass Sie hier Herrn Herzinger zitieren. Schreibt er doch ganz offen und unumwunden, dass er die Demokratie abschaffen möchte. Das Volk ist seiner Meinung nach zu blöd, um über das eigene Schicksal entscheiden zu können. Das müssen schon die von Gott oder der Vorsehung Auserwählten der herrschenden Schicht tun.
    Nun kommen ihm aber die 65-jährigen aus dem Osten Deutschlands in die Quere. Die haben nämlich, als sie 40 waren, so einen Staat der genau wusste, was gut für das Volk war, abgeschafft und ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen. Wie dumm auch, dass diese Leute sich noch genau daran erinnern können und jeden Montag gegen die heraufziehende DDR 2.0 auf die Straße gehen.
    Im September gibt es die allerletzte Möglichkeit Honeckers Erben das Ruder aus der Hand zu reißen. Und davor haben alle „Etablierten“ große Angst ….

  3. Die Kritik an Frankreich und seinen Kandidaten hilft wenig. Das Problem ist, dass US Mr. Trump und IWF-Chefin Lagarde in Frankreichs Horn pusten und Deutschland für seine hohen Exportüberschüsse kritisieren. Deutschland soll ein Konjunkturprogramm und Subsidien für die maroden Südländer der EU und am Besten noch die USA finanzieren.

    Die Lösung ist für Deutschland ist ganz sicher nicht EU Austritt und Freihandelszone mit den strategisch und wirtschaftlich maritim ausgerichteten Briten. Da kämen wir vom Regen in die Traufe, hätten wieder die DM – wo dann wieder die Währungsspekulanten mit Wetten unsere Wirtschaft in Gefahr bringen könnten. Siehe Schweiz. Der Euro schützt die Industrieländer der EU vor Spekulation.

    Wenn Frankreich nicht will, müssen wir uns andere Partner, möglichst mit Rohstoffen und Bedarf an unseren Fabriken, Autos, Know How und was wir sonst herstellen sowie haben, suchen. Möglichst solche die Atomwaffen haben wie Frankreich.

    Mr. Trump will den Euro abschaffen. Er hat zu viele Elemente des Breton Woods Systems welches den USA den militärisch industriellen Komplex finanziert. Die EU könnte mit dem gedruckten FIAT Geld die Wünsche des Südens nach Subsidien befriedigen. Als Ersatz für die eigene Währung, die sie immer abwerteten. IMHO macht Sr. Draghi das jetzt schon.

    • Ja, die Frage kam auch bei mir auf. Stinkt ganz gewaltig nach Staatsbürgerkundelehrer – das sagt aber nur noch älteren DDR-Semestern wirklich etwas.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.