Oppositionskunst sieht anders aus

Nochmal etwas Kunst zum G20. Zuerst habe ich natürlich drüber gelacht. Beim zweiten Anschauen wurde die Freude etwas angefressen. So wie im zwangsfinanzierten Staatsfernsehen wird ein guter Teil der Satire über fremden Staatschefs ausgegossen.

Das ist dieser Kulturimperialismus, der Deutschland in den Ersten und in den Zweiten Weltkrieg geführt hat. Das gehört sich einfach nicht. Diese Lehrmeisterei kann man geistigen Tieffliegern wie Martin Schulz, Sigmar Gabriel und Jan Böhmermann überlassen. Man sollte nie vergessen: Putin hat Kernwaffen, Deutschland hat keine. Erdogan hat 2.000 Moscheen in Deutschland, Deutschland hat in der Türkei nichts. Selbst als Deutschland militärisch noch auf Augenhöhe mit Rußland war, hat das  Moralisieren nichts gebracht, außer verlorenen Kriegen und Gebietsverlusten.

Es gibt genug Kritikpunkte im eigenen Land. Statt Putins und Erdogans Prügelperser kann man auch die zahnlose deutsche Justiz aufs Korn nehmen oder die dümmliche und verbrecherische Kanzlerin.

Ein Kommentar zu “Oppositionskunst sieht anders aus

  1. Wenn unsere ach so mutigen Kabarettisten noch den Arsch in der Hose hätten, würden sie drei Witze über Merkel reissen, bevor sie einen über Trump, Putin oder Erdogan fabrizieren. Erdogan hat die kleinen Leute in seinem Land ökonomisch nach vorne gebracht. Merkel nicht.

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