Thüringen und Sachsen im Glas


„Was gehört in die perfekte Hausbar? Fragt die WELT heute. Patriotische Getränke natürlich! Weder geschüttelt, noch gerührt.

Die thüringische Fahne ist eine sogenannte Bicolore, weiß-rot. Wie die polnische oder österreichische. Ein weiß-rotes Getränk brauchen wir Thüringer nicht erfinden, das haben schon unsere polnischen Freunde kreiert, den Wściekły pies, den tollwütigen Hund. Alice Bota hat das Rezept in der „Zeit“ verraten:

Man nehme ein Schnapsglas, fülle zuerst 15 Milliliter Himbeersirup hinein, dann drei bis fünf Tropfen Tabasco und zum Schluss 30 Milliliter Wodka. Nicht schütteln! Denn am Ende muss die polnische rot-weiße Flagge dabei rauskommen: unten der rote Sirup, oben der klare Wodka.

Foto: Prabel

Also wenn man mich fragt, eher drei Tropfen Tabasco. Und es muß natürlich ein thüringischer Wodka sein, um patriotische Gefühle zu wecken.

Tollwütiger Hund. Foto: Prabel

Nun war ich einmal beim Eingießen. Zeit für Kreativität. Früher hatten wir ja eine andere Fahne, weil das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach ein sächsisches Fürstentum war. Da gab es natürlich das grün-gelbe Bienenschild. Es ist heute noch in der sächsischen Fahne enthalten. Grün-gelb, das läßt sich ganz einfach schichten. Unten Eierlikör, oben drauf Pfeffi. Ei, verbippsch!

Jürgen Trittin hatte gestern gerade wieder rassistisch gegen Kevin aus Marzahn und Bachmann aus Dresden gehetzt. Darauf einen Eili-Pfeffi!

Die Kanzlerin ist ja besonders allergisch auf Schwarz-rot-gold. Wie die Hexen bei Knoblauch eingehen, kann sie die deutsche Fahne nicht ausstehen. Rot und Gold läßt sich wieder ganz einfach mit Eili und Himbeerlikör schichten. Aber wie bringt man da was Schwarzes drauf, was auch noch leichter ist, als Himbeerlikör oder Himbeersirup??? Wer eine Idee hat, sollte sich mal melden.

In der Russenzeit gab es folgende Anekdote: Es gibt jetzt neue Gläser, mit denen man alles viel schärfer sieht. Sie haben nur einen Nachteil: Man muß sie immer nachfüllen.

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