Von der Schwierigkeit Araber zu verteilen


Dr. Merkel will sogenannte „Flüchtlinge“ mit aller Gewalt verteilen. Ohne die Schwierigkeiten zu kennen. Ich weiß nicht, ob sie schon mal versucht hat, ungarisch zu lernen. Ich behaupte mal: Es ist neben japanisch, finnisch und chinesisch eine der Sprachen, die den stärksten Widerstand leisten. Für einen Analphabeten ist das Erlernen schlicht unmöglich, weil ohne die sehr interessante Grammatik nichts geht. Ich habe mal ein Beispiel aufbereitet, wie Googels Übersetzer grandios dran abbricht.

Das Lieblingslied der Ungarn ist „Én az éjjel nem aludtam…“

Én az éjjel nem aludtam egy órát,
hallgattam a régi babám panaszát.
Éjfél után, sejehaj, kezdtem elszenderedni,
jaj, de bajos, ki egymást nem szereti.

Úgy meguntam ezt a legényt szeretni,
de még jobban a gyűrűjét viselni.
Csütörtökön, sejehaj, megmondom az anyjának,
köszönöm a jóságát a fiának.

Der Google Roboter:

Ich habe diese Nacht nicht eine Nacht geschlafen,
Ich habe auf die Beschwerde meines alten Babys gehört.
Nach Mitternacht fing ich an zu rennen,
Oh, aber es ist okay, wer sich nicht mag.

Ich habe mich von diesem Jungen gelangweilt,
aber noch besser, seinen Ring zu tragen.
Am Donnerstag werde ich ihr sagen,
danke für deine Güte zu deinem Sohn.

Das ist offensichtich gequirlter Unsinn. Hier eine bessere Qualität mit Wörterbuch und Grammatik:

Ich habe in der Nacht keine Stunde geschlafen
Ich hörte der Klage meines alten Lieblings zu.
Nach Mitternacht begann ich wegzudösen.
Oh, was ist es für ein Verhängnis, wenn niemand den anderen liebt

Ich bin so überdrüssig, diesen Jungen zu lieben
Aber noch überdrüssiger, seinen Ring zu tragen.
Am Donnerstag, fei, erzähle ich seiner Mutter das
Danke für ihre Güte für ihren Sohn.

Der Eindringling wird mit seinem Englisch oder Französisch in Ungarn nichts ausrichten. Deutsch ist die erste Fremdsprache, Englisch wird von der Oberschicht in der Hauptstadt und in einigen Komitatsstädten gesprochen. Die älteren Ungarn haben natürlich Russisch gelernt, aber niemand im Ostblock wendet die Sprache der ehemaligen Herrenmenschen gerne an. Auch im Nahen Osten ist Russisch nicht weit verbreitet. Ausnahme ist Israel. Ich war mal in Tel Aviv. Da sprechen die Juden fast alle russisch, die Araber haben davon keinen blassen Dunst.

Ungarn ist für Analphabeten kein geeignetes Einwanderungsland.

 

Ein Kommentar zu “Von der Schwierigkeit Araber zu verteilen

  1. »Von der Schwierigkeit Araber zu verteilen«

    Also – das mit den Sprachschwierigkeiten mag ganz sicher ein weiterer Grund sein, der HAUPT-Grund beim »Verteilen« ist aber wohl ein ganz anderer und durchaus vergleichbar mit dem »Schnackseln«: Zwischen wollen und dürfen bzw. sollen und können ist halt jeweils ein kleiner, aber feiner Unterschied.

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