WELT-Frontbericht aus dem Kitkat


Alle drei Jahre wird ein WELT-Jungredakteur oder eine „Analistin“ von der Chefredaktion in den Kitkat Klub geschickt, um uns die deutsche Hauptstadt als Partymetropole und Steh-Auf-Paradies schmackhaft zu machen. Dieses Mal hat es Martin Niewendick erwischt:

„Alle zwei Monate suchen Hedonisten im „Kit Kat Club“ maximale Freiheit und Ekstase. Die „Gegen“-Party ist selbst im feierwütigen Berlin einzigartig. Rollstühle hängen an den Wänden. Frauenarzt-Stühle stehen herum. Überschwang regiert, Hemmnisse fallen.
Mit weit aufgerissenen Augen, hektisch von links nach rechts schauend, mäandert eine Masse aus Lederkerlen, in Latex verpackten Sklavenmädchen und Old-School-Ravern in Richtung Toilettenkabine. Es muss nachgelegt werden. Aufputscher wie Speed und Kokain oder die vor allem in der Schwulenszene beliebte Droge GHB kommen zum Einsatz.“

Wer sich selbst ein Bild über die deutsche Hauptstadt machen will, kann das dank moderner Technik im Internet tun. Hier zum Beispiel.

Der verwunderte Provinzler fragt sich, was es für eine junge Dame für einen sexuellen Reiz hat, sich stundenlang in den Mund pinkeln zu lassen. Keinen. Die ist von Grünen, Kriminellen oder Ausländern rauschgiftsüchtig gemacht worden und muß sich den nächsten Joint im Schweiße ihres Angesichts verdienen. Sorry, mit Urin im Angesicht.

Oder was hat eine alte abgelegene Matratze davon, sich von wechselnden Versagern mit ungewaschenen Pfoten in der Vagina rumfummeln zu lassen, außer einer deftigen Blasenentzündung in der Folgewoche. Sexuelle Befriedigung??? Weiß nicht!

Mit den Nutten ist es so: Erst machen sie wegen mehr oder weniger Geld alles mit und wenn sie häßlich geworden sind und keiner mehr was von ihnen will, kommen sie mit #Metoo.

Immer ist nur die Rede davon, daß Männer ihre Stellung ausnutzen. Frauen nutzen genauso oft ihre Attraktivität, um sich hochzuschlafen. Wenn sie am nächsten Tag von den Chefs ohne Beförderung oder Engagement rausgeschmissen werden, sind sie auch noch beleidigt.

Im Kitkat kommt für die feministische Schweigegeld-Erpressungsbranche einiges zusammen. Viele Besucher gehen darum mit Schweine- oder Hundemasken aus, damit sie anonym bleiben.

Was uns da als subkulturell, queer, innovativ, weltoffen und sonstwas verkauft wird, ist ein einziges Mißverständnis von Liebe und Fortpflanzung. Der WELT-Autor räumt ein, daß Romantik und Anstand Mangelware sind, Hepatitis dagegen leicht zu haben:

„Vor allem unter Schwulen grassiert die sexuell übertragbare Krankheit. Ausgebrochen ist sie zeitgleich mit der Ankunft vieler Neu-Berliner im Zuge der Flüchtlingskrise. Für die meisten Ärzte ist klar, wo die beiden großen Infektions-Herde in der Hauptstadt lagen: im Berghain und im Kit Kat.“

Für die WELT gibt es nichts weiter zu beanstanden. Weltoffenheit und Grenzenlosigkeit über alles. Ampullen rollen für den Sieg. Wenn Axel Springer das gewußt hätte…

4 Kommentare zu “WELT-Frontbericht aus dem Kitkat

  1. Was für ein verklemmter Kommentar. In Preussen darf aber seit jeher ein jeder nach seiner Fasson selig werden. Ob Mann ob Frau, man guckt nicht so genau.

    Verehrter Blogger: gegen Weltekel hilft Kernseife und die spartanische Mönchszelle.

  2. Habe einen guten Freund der in Berlin lebt dazu befragt. Sein Kommentar:
    „Gähn. Der Kitkatclub ist nichts gegen die berliner – privat organisierten – Bunkerparties. Alte Luftschutzbunker unter den teuren Hotels im Berliner Westen werden angemietet für mehrere Tage und Nächte ganz im Zeichen von Lack und Leder, Latex, Gummi, gar nichts, Ketten, Riemen, Knebelbälle etc..
    Ich sah Dinge, sie zu schreiben, sträubt sich die Feder. Nur soviel: Als ich versehentlich naßgespritzt wurde, bin ich gegangen.
    Hepatitis: Aber sicher!
    Drogen: ohne geht’s nicht.“

    Mein Gedanke dazu: die Stadt sollte untergehen wie Sodom und Gomorrha. Ohne Vorwarnung, damit das Gesindel sich nicht absetzen und woanders von vorne anfangen kann!

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