Die Unterwelt des Ostens


Der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer – ein Frankfurter Würstchen mit wenig Saft aus dem hinteren Bereich des Parlaments – diagnostizierte im Bundestag in einer Rede wörtlich die „Unterwelt des Ostens“. Kein Grund zum Beleidigtsein für die Ossis! Hereinspaziert in die sächsische Unterwelt! Sie kann überaus amüsant sein.

Der Dresdner Theaterplatz. Foto: Prabel

Der Plot könnte aus „Orpheus in der Unterwelt“ stammmen. 2018 wird in Deutschland der Streit zwischen Angela Merkel und Lutz Bachmann gegeben. Man ärgert sich gegenseitig mit Scheinasylanten und Spaziergängern, alles läuft auf die gesellschaftliche Spaltung hinaus. Bachmanns Erleichterung über die Entführung seiner Kanzlerin durch den Unterweltgott Pluto hält nicht lange an: Die Lügenpresse droht ihm mit Rufmord, sollte er Angela nicht aus dem Hades befreien.

Er hat aber gar kein Interesse dran. Soll sie doch in der Hölle bleiben. Der ganze Olymp steigt mit Bachmann in die Dresdener Unterwelt herab, um Angela zu suchen und eine Orgie auf dem Theaterplatz mündet in den berühmten Cancan.

Angela kehrt nicht ins Kanzleramt zurück, aus ihr wird eine Bacchantin gemacht. So endet die Geschichte jedenfalls bei Jacques Offenbach. In dem Fall würde ich vorsichtshalber Antialkoholiker werden. Weil der Wein Sauer wäre.

Nächstes Jahr ist in Sachsen, Thüringen und Brandenburg Landtagswahl. Da können die Dresdner, Geraer und Cottbuser der CDU mal zeigen was unterirdische Wahlergebnsse sind. In der „Unterwelt des Ostens“.

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