Die CDU/CSU unterscheidet sich nur noch im Parteinamen von der Linken


Die Linke hat die DDR immer schöngeredet und als Pein der „gebrochenen Biografien“ alle tatsächlichen und hochgebauschten Probleme der Ossis in der Nachwendezeit verortet. Die Lügenpresse der 90er Jahre hat es übrigens genauso getrieben.

Ein Blick auf meine Nachbarn. Einer ist seit 1990 bei derselben Firma Kraftfahrer. Ein anderer war Gemeindediener, bis er Mitte der 90er in einen Baubetrieb wechselte. Einer bewachte früher einen unterirdischen Polizeibunker und wurde 1990 Rentner. Meine Nachbarin wurde 1990 Steuerfachgehilfin und hat seither immer in Steuerbüros und Buchhaltungen gearbeitet. Meine Freundin hatte sich anläßlich der Währungsreform als Architektin selbständig gemacht. Die LPG wurde aufgelöst und aus ihr entstand ein Baubetrieb. Statt Mist hatte man von einem Tag auf den andern Beton in der Schubkarre. Die Lehrerin machte in derselben Schule einfach weiter.

Bei einigen ging es nicht so glatt. Es gab manche berufliche Enttäuschung und einige Konkurse. Aber aus den Trümmern der alten Betriebe entstanden immer wieder neue mit verbessertem Konzept. Im Dorf gibt es einen Langzeitarbeitslosen, der schon fast 30 Jahre harzt, aber der will es nicht anders. Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Dr. Merkel haben sich an ihm gleichermaßen die Zähne ausgebissen, obwohl alle drei behaupteten Patentrezepte zu haben. Die Löhne waren nach 1990 nicht alle so top, aber die olle DDR war ja auch nicht gerade ein ausgesprochenes Hochlohnland. Auch das Problem der in die Jahre kommenden Handwerker gibt es, die gesundheitlich nicht bis 65 durchhalten. Aber welcher Maurer hat in der DDR bis zur Rente gemauert? Davon habe ich einen einzigen gekannt.

Auf dem deutschen Dorf gab es keine ML-Dozenten, keine hauptamtlichen Parteikader und keine Armeeoffiziere, deren Geschäftsgrundlage 1990 weggebrochen war. In Berlin und in den Bezirksstädten muß zu der Zeit der Teufel losgewesen sein. Ein Bekannter, der vorher bei der Erfurter Kripo arbeitete, hatte hinterher einen Laden für Wasserbetten, ein Weimarer ML-Lehrer verkaufte Lebensversicherungen. Ein anderer wurde Heiler und behandelte gescheiterte Genossen mit Rotlicht. Ist kein Witz, sondern eine wahre Geschichte. Sicher war das für die Nomenklatura demütigend, aber keine Katastrophe. Auch gab es in unserem Landkreis keine Kombinate, die zumachten. Auf dem Orte herrschte mehr Aufbruchstimmung, als Lethargie. Niemals haben die Medien über die zahlreichen Erfolgsbiografien nach dem Zusammenbruch der DDR berichtet. Viele Leute machten die ersten Reisen ins NSW (ins „nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet“, so die SED-Sprachregelung für den Westen). Auch Reisen nach Polen und Jugoslawien waren möglich geworden. Der Zugang zu höherer Bildung wurde transparenter und die Verwendung von Braunkohlebriketts war nicht mehr obligat.

Und nun kommt die Kanzlerin daher und tutet ins gleiche Horn wie die SED-Nachfolger und die verkommene Lügenpresse. Das Anderssein der Ossis wird mit der Zeit nach 1990 begründet. Die WELT zitiert Dr. Merkel:

Angela Merkel denkt, dass die deutsche Einheit noch nicht bei allen Ostdeutschen angekommen ist. Diese Umbrüche seien zwar „niemals eine Rechtfertigung für Hass und Gewalt“. Jedoch eine „Erklärung für eine andere Lebensbiografie“.
Die Einheit hätte auch zu harten Umbrüchen geführt, so hätten viele Ostdeutsche nie wieder in ihrem Beruf arbeiten können. Vieles, was Anfang der 90er-Jahre passiert sei, komme jetzt bei den Menschen noch mal auf den Tisch. „Es war ja auch eine unglaubliche Erfahrung“, sagte die Bundeskanzlerin.
„Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, mussten neu anfangen. Das Gesundheitssystem, das Rentensystem – alles wurde anders“, betonte Merkel weiter. Sie verwies darauf, dass zum Tag der Währungsunion unter anderem 13 Prozent der Menschen im Osten in der Landwirtschaft gearbeitet hätten – am Tag danach seien es nur noch 1,5 Prozent gewesen.

Die Lügenpresse, die Linke und Dr. Merkel werden nie einräumen, daß es auch die Zeit vor 1990 gewesen sein könnte, die die Mentalität der Polen, Sachsen, Tschechen, Thüringer, Ungarn, Mecklenburger, Slowaken, Brandenburger, Rumänen, Letten, Esten und Litauer geprägt haben könnte.

Alle diese Ostvölker haben eins gemeinsam: Sie sind national brutal unterdrückt worden. Sie vegetierten in einem von außen aufgezwungenen ineffizienten Wirtschaftssystem, welches seinen Ursprung sowohl im Leninismus, als auch in der tradierten Staatswirtschaft Rußlands hatte, mußten die Besatzung bezahlen und durften wegen Stacheldraht (Deutsche, Rumänen) oder konnten wegen fehlenden Devisen (Polen, Tschechen, Ungarn) nicht raus.

Die Ossis lebten wie im Zoo. Aber nicht als Besucher desselben, sondern als Tiere im Käfig. Der Höhepunkt der Verarschung war es, als 1970 ein DKP-Funktionär aus Bremen ins GST-Lager (ein Ort der vormilitärischen Ausbildung) nach Tambach-Dietharz kam, um eine flammende Rede gegen das monopolkapitalistische System der BRD abzusondern. Hinterher fuhr er wieder nach Bremen. So sieht Rassentrennung wirklich aus. Wenn ich das Wort Bremen höre, bekomme ich noch heute ein ungutes Gefühl.

Von den Wählern im Osten sind etwa 30 Jahrgangskohorten durch die Vorwendezeit geprägt worden, und ebenfalls etwa 30 durch die blühenden Landschaften. Wer 1990 zwanzig Jahre alt war, und jetzt 50 ist, ist noch in der ollen DDR beschult worden und kennt die Parolen und die Gehirnwäsche. An diesen Leuten tropft vieles ab, was die Berliner Elitisten uns via Staatsfernsehen und Lügenpresse einzutrichtern versuchen.
Eine berechtigte Skepsis gegen das Fremde und Primitive wird uns als Rassismus und Nationalsozialismus ausgelegt. Von Wessis, die in solchen  bedrückten Verhältnissen nie leben mußten. Eine bodenlose Frechheit von arroganten Rotzlöffeln ist das.

Der Nationalsozialismus hat sich dadurch blamiert, daß er andere Völker unterworfen hat, und nicht dadurch, daß er Deutschland von Eindringlingen befreit hat. Im Gegenteil: Die horizontlose und riskante Hitlersche Politik ist dafür verantwortlich, daß Deutsche nach dem Krieg vertrieben und versklavt wurden.

Insofern sind es eher die Merkel-Papageien, die auf den Spuren Adolfs wandeln. Sie blenden schon wieder Risiken aus und agieren politisch und militärisch in weit entfernten Räumen, die sie letztlich nicht kennen und nicht verstehen. Alles wiederholt sich.

Noch ein Wort zu Merkel. Insofern, daß sie Reisekader war, und ihr Vater als Pfarrer ständig Westpakete bekommen hat, ist sie keine typische Ostdeutsche. Sie ist eine verkommene Kreatur des bolschewistischen Systems. Darum wird sie die Sachsen, Thüringer, Mecklenburger, Brandenburger und deren Freiheitsdrang nie verstehen.

Daß sie die Argumentation der Gysi-Truppe von der schrecklichen Nachwendezeit kritiklos übernommen hat, und gleichsam die Probleme der Periode davor völlig ausblendet, zeigt wes Geistes Kind sie wirklich ist. Diese finsterste Ausgeburt der Hölle hat aus der CDU/CSU eine antidemokratische und totalitäre Elitistenpartei gemacht. Diese unterscheidet sich nur noch im Namen von der Linken.

3 Kommentare zu “Die CDU/CSU unterscheidet sich nur noch im Parteinamen von der Linken

  1. Holt die restlichen vernünftigen Westdeutschen rüber, baut eine ordentliche Grenze, die von einer NVA oder ähnlichem bewacht wird und überlasst die Bionadesäufer ihrem islamischen Schicksal.

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