Auch der Kohleausstieg bringt keine Punkte


In einem länger zurückliegenden Eintrag hatte ich anhand der Daten der AG Energiebilanzen nachgewiesen, daß die Bundesregierung wegen ihrem Kernkraftausstieg bei den selbst gesetzten – aber völlig blödsinnigen – Zielen noch keinen Schritt weiter gekommen ist. Wenn man Kernkraft durch Holzverbrennung, Wind und Biogas ersetzt bleibt logischerweise hinsichtlich der Spurengase im Himmel alles beim Alten. Ich blende das hier noch mal ein:

Die Merkeldemokratur begann 2005. Die letzten vollständigen Zahlen zum Primärenergieverbrauch in Deutschland liegen für 2017 vor. Die für 2018 sind im März oder April diesen Jahres zu erwarten. Zwölf Jahre hat es unter einem wahnsinnigen Ressourcenverbrauch und mit weltweiten Höchstpreisen für Energie gedauert fast nichts zu erreichen. Ich stelle mal den deutschen Primärenergieverbrauch von 2005 und 2017 in % gegenüber:

2005 2017
Wasserkraft 0,5 0,5
Windkraft 0,7 2,8
Photovoltaik 0 1,1
Biomasse 1,7 7,1
Erneuerbare Abfälle 0,6 1
Geothermie 0 0,1
Wärmepumpen 0 0,3
Solarthermie 1,3 1,6
Steinkohle 12,4 10,9
Braunkohle 11 11,1
Mineralöle 35,5 34,6
Erdgas 22,4 23,8
Kernenergie 12,2 6,1
Nichterneuerbare Abfälle, Abwärme 1,4 1,7

Die größten Veränderungen hat es bei der Kernkraft (minus 6,1 %) und bei Biomasse (plus 5,4 %) gegeben.

Nun haben sich die dunkelgrünen Medien und ihre politischen Handlanger in Berlin die Braunkohle vorgenommen und wollen sie durch Gas ersetzen, später wenn man Strom speichern kann, durch Wind. Dazu ist bei Tichy eine interessante Analyse erschienen. Das bringt gar nichts oder sehr wenig. Lediglich der Braunkohlebergbau und die Kraftwerke werden ruiniert.

Frank Hennig schreibt: „Betrachtet man isoliert die Emission der reinen Verbrennung, so verursacht Erdgas nur etwa 44 Prozent der spezifischen Emissionen der Braunkohle. Aber dies ist ein verengter Blick, der die möglichen „Klimawirkungen“ verschiedener Brennstoffe nur unzureichend wiedergibt. Das Erdgas liegt nicht vor der Tür, es muss im Vergleich zur Kohle aufwändig gefördert, getrocknet, gereinigt und transportiert werden. Da die Förderstätten für das in Deutschland verwendete Gas zum großen Teil im Norden Russlands oder in Westsibirien liegen, sind erhebliche Distanzen beim Transport zu überwinden. Um das Gas via Nordstream-1-Leitung durch die Ostsee zu drücken, ist eine Verdichterleistung von 360 Megawatt, also die eines mittleren konventionellen Kraftwerks, nötig.“

Zu dem Emissionsfaktor 1,63 CO2 pro t SKE bei der Verbrennung kämen für vorgelagerte Prozesse (Förderung, Lagerung, Transport noch einmal 0,47 bis 1,10 CO2 pro t SKE dazu. Und da fehlt nicht viel zu Braunkohle. Denn da verlangen die vorgelagerten Prozesse nur 0,11 CO2 pro t SKE. Ist halt nicht so weit weg das Vorkommen und kurzer Bahntransport reicht.

Bei Berücksichtigung der Tatsache, dass Erdgas zu 90 Prozent aus Methan besteht und dieses angeblich die etwa 25-fache „Klimawirkung“ von CO2 hat, sähe die Bilanz noch schlechter aus. Natürlich immer unter der Voraussetzung daß man der Klimasekte angehört und an CO2 glaubt. Was natürlich unwissenschaftlich ist. Aber es geht hier ja darum, die Bundeskanzlerin Dr. Merkel verstrickt in ihre eigenen Widersprüche und Lügen darzustellen.

Der ganze Eintrag bei Tichy >Hier.

Die Zerstörung der deutschen Energiewirtschaft: völlig sinnlos, wie alles was Merkel angerührt hat. Es gibt schon im Kindergarten Wänster, bei denen alles kaputt geht, was die anfassen. Merkel ist so ein Typ. Außer der Verteuerung der Energie und Verwüstungen bewirkt sie nichts.

Ein Kommentar zu “Auch der Kohleausstieg bringt keine Punkte

  1. Herr Prabel, bitte die Überschrift korrigieren: Punke -> Punkte. – Am Artikel selbst gefällt mir besonders die Gegenüberstellung der Primärenergieverbräuche von 2005 bis 2017: Wie unbedeutend die Windenergie in Wirklichkeit ist, eine Energieform, die unsere Landschaften höchst bedeutsam verschandelt.

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