Die Ostertradition lebt


Letztes Jahr hatte ich zu Ostern über ein Touristikspektakel aus Hollóköi berichtet. Junge Mädchen werden mit Wasser aus dem Eimer aufgefrischt, damit sie faltenfrei bleiben. Ich dachte mir: Das ist so eine staatlich organisierte und bezahlte Folklore um das Ungarntum hochzuhalten. Aber Nein! In meinem Briefkasten in einem ganz normalen Dorf fand ich die Woche folgenden Aufruf:

Foto Prabel

Da mußte ich erst mal im Wörterbuch nachsehen: Was für eine Redutte, was für ein Ball? – Ein Bespritzungsball! Mit der abschließenden Warnung: „Hier wird niemand vertrocknen“. Dieser Hinweis ist sehr zweideutig. Außen oder innen naß, oder außen und innen?

Die Tradition lebt also.

2 Kommentare zu “Die Ostertradition lebt

  1. Vielleicht ist diese Tradition dort nur notwendig um all die jungen Mädels dazu anzuregen, sich endlich einmal zu waschen 😀
    Frohe Ostern

  2. in Polen gibts das bespritzen der Mädels mit Wasser ebenfalls,manchmal bis zum abtauchen in der Wanne.

    Und bei dem Spiel sollen die jungen Mädels faltenfrei bleiben,durchaus verständlich das Oma nicht mitspielen darf, einer muss schließlich Kaffee kochen.
    Übrigens ist Falten zu besitzen nicht schlimm,die Kunst ist,mit ihnen umgehen zu können

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.