Gezielte Verwechslung von Rassismus mit Religionskritik


Gerade hat der Rauswurf von Thilo Sarrazin aus der SPD eine neue Eskalationsstufe erreicht, wenn sich das Verfahren auch noch jahrelang hinziehen wird. Sarrazin wird von den Spitzengenossen wegen zwei Büchern kritisiert, die einen religions- und kulturkritischen Inhalt haben.

Die Genossen wenden nicht nur im Kampf mit der AfD, sondern auch mit Sarrazin den gleichen fiesen Trick an: Sie behaupten einfach, Religionskritik und jegliche leichte Abweichung vom Kulturrelativismus (der Lehre daß alle Ideologien und Religionssysteme gleichwertig seien) sei Rassismus. Man stelle sich mal vor, daß jegliche Kritik an bestimmten sexuell motivierten Vorkommnissen in der Katholischen Kirche als rassistisch diffamiert würde. Oder daß Kritik an der Witwenverbrennung in Indien nicht legitim sei, weil rassistisch. Oder die Minderwertigkeit der Frau im Islam sei kritiklos hinzunehmen, um sich die Nazikeule der abgefahrenen SPD-Schickeria zu versparen.

Wenn man den Nationalsozialismus auch als eine Art Religion mit einem eigenen Heilssystem für ein tausendjähriges Reich ansieht (genau wie die derzeit grassierende Klimareligion), so wäre auch jegliche Kritik am Nationalsozialismus illegitim, weil rassistisch. An diesen Beispielen merkt der Dümmste, wie hirnverbrannt eine logisch und historisch hinkende Argumentationskette ist, die derzeit gegen Sarrazin und die AfD aufgebaut wird. Das Führungspersonal der SPD ist echt reif für die Insel.

Genauso wie in der CDU ist auch in der SPD ein regelrechter Enthauptungsschlag und eine Drehung um mindestens 150 Grad erforderlich, um die Partei wieder wählbar zu machen..

21 Kommentare zu “Gezielte Verwechslung von Rassismus mit Religionskritik

    • Gerne helfe ich älteren Herren, die Verständnishürde zu nehmen.

      Es ist eine mysteriöse Vereinigung, deren Vorsitz demnächst Sarah Ziehn einnehmen wird. Eine Bartträgerin auf direktem Weg in’s warme Ambiente der Höcke’schen Hölle…

      • Ältere Herren werden wohl kaum die Hilfe oder den geistigen Beistand von klugmopsenden
        Wohlstandswürstchen mit geschenktem Notabitur und zwei linken Händen in Anspruch nehmem müssen, denen von ihren noch weitaus dämlicheren Erzeugern mit aus prallgefüllten Kühlschranken entnommenen und verkonsumierten Fruchtbomben fast alle Hirnzellen weggebomt wurden.

        • Wortwitz ist mitunter ein feines Werkzeug. Zu viele Pirouetten schaden allerdings dem Verständnis.
          Was wollen Sie ausdrücken?

  1. alle Religionen kommen aus dem selben Stall–aus der Fiktion der unbefleckten Empfängnis.Sie kommen also aus der geistigen Wortschöpfung ihrer Führer und leben durch Wertschöpfung ihrer Mitglieder, ohne überhaupt einen Anscheinsbeweis ihrer Existenz erbringen zu müssen da die Mitglieder Beweis genug sind.Der Religionsstifter ist also nicht so richtig auszumachen,das Mitglied oder der Gläubige hat also nur einen Vertrag mit seinem Vertreter und vertraut auf die Rechtmäßigkeit seiner Zeichnungsberechtigung–schon komisch das ganze

  2. @ Hans „des Volkes Stimme“ Adler

    Sinngemäß kann ich mir vielleicht etwas zusammendröseln. Aber wen sprachen Sie damit an?

    • Gut, ein Anfang scheint gemacht. Was mich stört sind z. B. abwertende Vorurteile wie: „ältere Herren mit Verständnishürden“. Sind die bei jüngeren Herren etwa nicht vorhanden?
      Kommen wir zu den prallgefüllten Kühlschränken und mit etwas Phantasie hin zum Bezug auf die von der Politik bejubelten Greta-Freitagsrevoluzzer. Ist der Betrieb der Kühlgeräte zum Kühlen von Kinder-Pingui, Joghurts, Fruchtbomben etc. etwa C02 neutral? Taumelt die von Linken und Grünen Vollhonks indoktrinierte Jugend nach der unterrichtsbefreiten Umweltdemo etwa nicht eilig zu „Big-MÄC and shit of the DRECK“ zum großen Afterdemo-Fressen?
      All das sei hier nur am Rande bemerkt, weil es die vorliegende Kernthematik absolut nicht tangiert, allerdings auch keine Frage oder berechtigte, konstruktive Kritik an einem Kommentar unbeantwortet bleiben sollte.

      • Ich vermute, Ihre Auffassungsgabe ist soweit ausgeprägt, dass Ihnen die mangelnde Ernsthaftigkeit meines Kommentars nicht vorenthalten blieb.

        Aber, Adler, mit Verlaub: derjenige, der quasi in jedem seiner Kommentare mindestens ein Vorurteil kundtut (so auch in diesem) und dies nicht nur in abwertender sondern generell boshaft diskriminierender und ausfallender Weise tut, muss sich über diese Banalität nicht wirklich echauffieren.

        • So gehe ein Jeder seinen Weg, stehe zu seinen Worten, ertrage dafür Kritik und auch Nachteile mit dem dazu gehörenden Mut, sich das Maul nicht verbieten zu lassen.

          • Manchmal ist es allerdings erforderlich, sich selbst das Maul zu verbieten, sollten es Anstand, Sitte und Respekt verlangen. Losgelöst von Ihrer persönlichen Leidensfähigkeit.

          • Relativ, was ein Individuum so für sich selbst unter Anstand, Sitte und Respekt versteht. Am
            besten scheint es zuerst einmal, das eigene Gesulze zu analysieren und noch vor dem Kommentieren das Gehirn einzuschalten.
            Einfach mal versuchen ob das funktioniert und viel Glück dabei.

  3. @Addi Adler

    Dankeschön für den Tipp, Sie Charmebolzen!

    Wie wäre es, angesichts Ihres Generalhasses, mit einer Migration nach unten rechts?

    Der Ihnen zunächst entgegengebrachten Xenophobie entledigen Sie sich gekonnt durch zielgruppengerechte Ansprache – worin Sie bereits bestens geübt sind.

    Woraufhin sich Ihnen das Tor zum Paradies öffnet.

    • Bitte, keine Ursache. Nun sollten wir allerdings keine Acht (Dauerschleife) fahren, denn das was Sie zu bieten haben ist mir intellektuell etwas zu luschig.
      Aber, damit es ein Ende hat folgendes:
      Wer auch immer mich als Addi, also als Nazi betitelt, der liegt mit seiner (politischen) Diskursfähigkeit auf dem geistigen Niveau des wurmstichigen Altparteiengeschwaders. Und solchen Zeitgenossen bleibt, Ihren Ausführungen folgend, das sich mir öffnende Tor zum Paradies wahrscheinlich verschlossen.

      Gruß und ein schönes Restwochenende
      Charmebolzen Addi

      • Niemand hat die Absicht, Sie als Nazi zu betiteln. Diese Gleichung sprieß soeben auf Ihrem Mist – oder entsprang sie mir?

        Und da das Ende immer noch die Dame bestimmt (Stichwort: Lebenserwartung), bin ich sehr gespannt, was genau Ihrer Meinung nach zu luschig ist. Brauchen Sie es brachialer?

        Auch sehr amüsant:
        Sie benutzen das Wort „Diskursfähigkeit“ – ist Ihnen das nicht zu links-grün-versifft, zu kommunistisch, kurzum: zu weibisch?

  4. @Fisherman’s friend,
    lass es nun gut sein. Solche Typen wie Du werden durch ihre Laber-Zwangsneurose immer das letzte Wort haben müssen und das bringt absolut nichts. Nun sei ein artiges Mädel, schließe mit einem weisen Kommentar ab und übe fleißig „Schweigen ohne zu platzen“.

      • Eigentlich war ich mit Dir durch, Vollhonk.

        Aber damit Du nicht mehr im Trüben fischt:
        Nur ein Plemm-Kacki-Jones, der zudem schlauer ist als 10 Doofe, kann sich darüber echauffieren wenn man einen Nicknamen duzt.
        Und nun folge deiner Laber-Zwangsneurose, hab wie gewohnt das letzte Wort und dann schlaf weiter.

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