Sozialgericht verweigert Transsexuellem ein normales Leben

Die WELT berichtete am 26. Oktober von einem skurrilen Prozess, wie er nur in Westeuropa oder Amerika möglich ist. Ein Transsexueller hatte gegen seine Krankenkasse geklagt, weil diese ihm die Gesichtsoperation für Nase, Augenbrauen und Kinn im Wert von 4.000 Euro verweigert hatte. Er sehe zu männlich aus, führte der Kläger aus. „Ich sehe es als Korrektur an, um ein normales Leben zu führen wie jede andere Frau auch.“

Die Krankenkasse hatte ihm bereits eine Hormonbehandlung, eine Haarepilation und die Entfernung des Adamsapfels für 50.000 Euro bezahlt, bevor es zum Rechtsstreit kam.

Muß man mal ausrechnen, wie lange ein Normalverdiener einzahlen muß, bis 50.000 Euro Krankenkassenbeitrag zusammenkommen:

Monatsbeitrag = 2.000 Euro Verdienst x Krankenkassenbeitrag 8,2 % Arbeitnehmer und 7,3 % Arbeitgeber = 2000 x 15,5 % = 310 Euro

Zeitdauer der Einzahlung: 50.000 / 310 = 161 Monate = 13,4 Jahre.

Das ganze nennt sich Solidarprinzip. Es ist aber nackte Ausbeutung.

Ach, was waren das für schöne Zeiten, wo es noch keine Krankenkassen gab. Da waren die Gesundheitskosten nicht durch fremde Luxusprobleme belastet. Wie viele Männer und Frauen haben eine Glatze und kommen garnicht auf die Idee deswegen Haare in die Kopfhaut epilieren zu lassen. Wie viele Leute sind tophässlich und stehen die psychischen Probleme einfach mal durch ohne ihren Mitversicherten auf die Nerven zu fallen?