Interessante Zahlen zur Radioaktivität

Das erste Mal ist mir bewußt geworden, daß Radioaktivität ein sehr komplexes Problem ist, als es einen Baustopp auf einer großen Baustelle im Vogtland gab. Der Baubetrieb wollte den Erdaushub der Baugrube nicht abfahren, weil er verstrahlt war. Es herrschte eine riesige Aufregung.

Die legte sich nach ein paar Tagen, als sich herausstellte, daß in der ganzen Stadt der Geigerzähler tickte. Das ist in vielen Gebieten Deutschlands durch die Geologie bedingt, also durch die anstehenden Gesteinsarten. Im Vogtland wurde ja bis in die 80er Jahre auch Uran abgebaut.

Insofern ist es nicht überraschend, daß auch Mineralwasser aus tiefen Gesteinsschichten oft radioaktiv ist, natürlich in gerinsten Dosen.

Zu diesen Dosen habe ich im Internet einen interessanten Link gefunden. Auf der Seite kaltduschenmitdoris.ch: >Hier

Die Tabelle im Link gibt die Strahlungsdosis in milli-Sievert an, die krankmachende Dosis liegt beim Tausendfachen davon. Ob ich als Kurpersonal in Bad Gastein arbeiten würde? Zumindest kann man sein Mineralwasser weitertrinken, weiterrauchen und Urlaub im Gebirge machen.

Aber weniger Radioaktivität nimmt man natürlich mit Leitungswasser und Nichtrauchen auf. Alles was Spaß macht und schmeckt ist leider entweder verboten, zu teuer oder ungesund…