Nicht PEGIDA führt Krieg gegen Moslems

Wenn man einen Nachbarn hat, der auf irgendwas sehr empfindlich reagiert, dann provoziert man ihn nicht bewußt und mutwillig. So geht Höflichkeit. Man kann ihn natürlich auch absichtlich mit kindischen Schmierereien ärgern und dann ist Krieg. Funktioniert übrigens nicht nur mit Moslems. Die schlagen nur härter zurück…

Die deutsche Lügenpresse hat kein Benehmen und druckt die widerlich unästhetischen, einfältigen und witzlosen Charlie-Karikaturen nach. Die Hamburger Morgenpost hat von ihrer Nachbarschaft bereits die Quittung dafür bekommen.

Das Umfeld der Skandalzeitung Charlie Hebdo ist offensichtlich kommunistisch. Gutes Benehmen kennen solche Leute nicht. Deshalb hatten sie schon immer was mit dem Islam. Bei der Sowjetisierung Mittelasiens und des Kaukasus wurden als erstes die Imame abgeschlachtet. Millionen Moslems verschwanden während der Revolution und während der Säuberungen der dreißiger Jahre auf Nimmerwiedersehen. Krimtartaren und Tschetschenen wurden in den 40ern deportiert und damit entwurzelt. Das bis dahin friedliche und unauffällige Afghanistan wurde in den 70er und 80er Jahren von Moskau erst destabilisiert und dann erobert. Jetzt haben die Verursacher den Salat.

Natürlich hatten die Kommunisten auch die Christen auf dem Radar. Den russischen Popen der orthodoxen Kirche ging es genauso wie den Moslems. Sie wurden erschlagen. Und gläubige Juden wurden auch getötet oder schikaniert. Religion war ja nach Karl Marx Opium fürs Volk. Und Charlie hält diesen aggressiven Atheismus noch heute künstlich am Leben. Jesus wurde genauso herabsetzend dargestellt, wie Mohammed.

Seltsamerweise konstruieren die Lügenpresse und einige Politiker nun einen Zusammenhang zwischen dem Angriff auf Charlie und der PEGIDA. Völlig abstrus. Und es gibt mittlerweile eine fiese Karikatur, in der die PEGIDA-Hyäne das Blut säuft, welches aus der Redaktionstüre des Skandalblatts herausläuft.

Es gilt: Das was ich selber denk und tu trau ich auch den anderen zu. Die tatsächliche Geschichte lief nämlich so: Nicht die PEGIDA führte Ausrottungskriege in Mittelasien, sondern die Kommunisten. Nicht die PEGIDA hat Nordafrika und Syrien destabilisiert, sondern die Regierenden der EU. Nicht die PEGIDA schickte Eingreiftruppen nach Mali und Zentralafrika, sondern Franzosenpräsident Hollande.

Gut erzogene Bürger nehmen sogenannte Karikaturen aus Paris nicht in die Hand. An der zwölften PEGIDA in Dresden haben heute 40.000 intelligente und gestandene Leute teilgenommen, die wissen was Phase ist. Keine „Satire“-Karikaturen wurden mitgeführt. Keiner wollte Charlie sein. Irrlichternde Gestalten wie unsere Bundeskanzlerin lassen sich dagegen im Umfeld von häßlichen Schmähbildern sehen, zum Beispiel gestern in Paris. Man muß den Moslems sicher sagen was Pressefreiheit ist, aber sachlich und ergebnisorientiert. Wenn man in einen Dialog entgegengesetzter Kulturen einsteigt beleidigt man die Gegenseite vorher nicht. Das machen nur verbohrte Kindsköpfe und pathologische Rechthaber.

Die Linken waren immer für die Pressefreiheit, solange sie nicht regiert haben. An der Macht wurden die Medien immer geknebelt. Eine sowjetische Anekdote bringt das auf den Punkt: Stalin gab seinen Nachfolgern folgenden Rat: Gebt euch demokratisch und liberal. Wenn das nicht hilft, macht es wieder so, wie ich es gemacht habe.