Werden Windkraftanlagen gesprengt werden?

Nicht nur in Deutschland gibt es informative Blogs, auch die Freunde in der Schweiz haben da einiges zu bieten. Zu meinen Favoriten gehört „Pessimismus ist cool“ von Aaron T. Schwarz. Schwarz ist Chemiker, sein Blog hat immer wieder die Unwissenschaftlichkeit der grünen Ersatzreligion gegeißelt und Natur- und Technikphänomene verständlich dargestellt.

Jetzt wurde dort gerade ein köstlicher gut bebilderter Eintrag von Fred F. Mueller gepostet: Deutschlands Weg in den Energie-Selbstmord oder der Marsch in den grünen Energie-Kannibalismus

Mueller fragt erstmal, wieso der Flatterstrom aus Wind und Sonne einen Einspeisevorrang vor bedarfsgerecht liefernden Wasserkraftwerken hat. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugegangen sein! Bei einem weiteren Ausbau von Wind- und Sonnenenergie sieht der Autor bürgerkriegsähnliche Konflikte zwischen Windmüllern und Solarbaronen entstehen. Denn wer von beiden bekommt bei zweitweise wetterbedingter extremer Überproduktion dann den Einspeisevorrang? Wird es Kämpfe wie derzeit zwischen den Rauschgiftsyndikaten in Mexiko geben? Es geht im Bereich der erneuerbaren Energien immerhin um mehr Geld, als im südamerikanischen Drogenhandel!  Aber lassen wir Fred F. Mueller selbst zu Wort kommen:

Deutsche Politiker spielen sich gerne als „Klimaretter“ auf. Schon seit den frühen 90er Jahren begann man mit der Einführung der politischen Strategien, die letztlich im Projekt der „Energiewende“ gipfelten, mit deren Hilfe  sowohl die gesamte nukleare Stromerzeugung wie auch 76 % der fossil betriebenen Stromerzeugung ersetzt werden sollen. Bis 2050 sollen 80 % der Stromproduktion von „erneuerbaren“ Quellen wie Wind, Fotovoltaik, Biomasse, Müllverbrennung oder Wasserkraft stammen. Da die unzuverlässigen Energiequellen Sonne und Wind an diesem Mix den größten Anteil haben werden, hat die Politik den zuverlässigen fossil befeuerten Kraftwerken widerwillig einen Restanteil von 20 % zugestanden, damit diese das Netz in den Zeiten, wenn die beiden künftigen Hauptakteure mal wieder gemeinsam keinen Bock haben, weiterhin aufrechterhalten. Weiter > hier