Die Zinsknechtschaft ist gebrochen

Schon öfter waren mir Übereinstimmungen der Regierungspolitik mit der Programmatik der Nationalsozialisten aufgefallen. Hier nur mal ein Beispiel:

An den Klimaweihnachtsmann glaubt die SPD genauso fest wie die NPD und die CDU. Im Grundsatzprogramm der Christbolschewisten heißt es: „Durch geeignete Anreize für technologische Innovationen wollen wir den Einsatz von erneuerbaren Energien vorantreiben. Bis zum Jahr 2020 streben wir für Deutschland einen Anteil regenerativer Energien am Gesamtenergieverbrauch in Höhe von mindestens 20 Prozent an. (…) Erhebliche Potentiale sehen wir in der energetischen Gebäudesanierung.“

„Heimische Energieträger und erneuerbare Energiegewinnung stellen das Fundament der Versorgungssicherheit dar. (…) Eine strategische Energieallianz mit Rußland ist anzustreben (…) Die energetische Gebäudesanierung ist zu fördern.“ Das war der Text der NPD, der sich übrigens liest wie die „Direktiven“ von SED-Parteitagen (ist zu…).

Im SPD-Programm heißt es: „Erneuerbare Energien sind überall die jeweils größten und auf Dauer verfügbaren heimischen Energiepotentiale.“ Für die strategische Energieallianz mit Rußland ist Ex-Kanzler Schröder unterwegs. Und für die energetische Gebäudesanierung sind die Sozialdemokraten natürlich auch, siehe Koalitionsvertrag.

Frau Merkel als Protestantin müßte eigentlich in froher Erwartung auf das Jüngste Gericht lauern, welches beispielsweise durch eine Klimakatastrophe ausgelöst werden könnte. Statt dessen versucht sie das Weltende mit Dämmmaßnahmen und Windmühlen, welche übrigens höher sind als Kirchtürme, auf Sankt Nimmerlein rauszuschieben. Sind die riesigen Kathedralen der finsteren Geheimreligion des Merkelismus die Windkraftanlagen?

Und jetzt hat Jenny auf ihrem pinksliberalen Blog noch das Zinsverbot als Gemeinsamkeit zwischen den „verbalen Schlägertrupps des Merkelismus“ und der NSDAP entdeckt: Adolf hatte nämlich den Punkt 11 seines Parteiprogramms so ausformuliert: „Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens. Brechung der Zinsknechtschaft!“

Dieses Parteiprogramm stammte von 1920. Besondere Brisanz bekam die Forderung nach dem Zinsverbot durch eine den Grundbesitzern in Deutschland 1924 aufgenötigte staatliche Zwangshypothek, die angesichts der Landwirtschaftskrise ab 1927 von vielen Landbesitzern nur mit privaten Kreditaufnahmen abgezahlt werden konnte. Dadurch fiel die NS-Propaganda im wahrsten Sinne des Wortes auf fruchtbaren Boden.

Die impulsive Jenny dazu: „Nazis (…) wollen mehr Staat, mehr Macht und mehr Zentralisierung. Nazis manipulieren ihre Presse, Nazis lügen und betrügen und Nazis streben nach Macht über andere Menschen. Nazis wollen die totale Gleichheit und fühlen sich dabei moralisch überlegen. Nazis pflegen Führer- und Personenkult um ihre Politiker und Nazis stehen für ein undemokratisches Europa, wie es durch EU und EZB umgesetzt ist. Die EZB hat sogar eine der größten NSDAP-Forderungen umgesetzt: Die Abschaffung der Zinsen. Nicht die freien Menschen sind die Nazis. Nein ihr Volltrottel: Ihr seid die Nazis und ihr merkt es noch nicht mal.“