Umfragen nach dem Schwampelabbruch

Es liegt zwar auch schon eine Forsa-Umfrage zu Neuwahlen vor, aber die ignoriere ich mal, weil dieses Institut immer sehr weit daneben lag. Naja, der Chef Güllner ist wohl SPD-Anhänger.

Zwei Institute waren immer relativ nahe an der Realität dran: INSA und Prognos. Hier mal die Vorhersagen vom 21.11.2017 nachdem es sich ausgeschwampelt hat.

BTW 2017 Prognos INSA
CDU/CSU 32,9 27 30
SPD 20,5 20 21
AfD 12,6 14 14
FDP 10,7 14 11
Linke 9,2 11 11
Grüne 8,9 9 10

Interessant: Bei Prognos wäre nicht einmal mehr die Groko möglich. Ansonsten kommt man an der AfD nicht mehr vorbei, wenn man eine Regierung zusammenzimmern will. Oder die CDU stürzt sich ins Schwert und regiert mit SPD und Grünen. Die CSU braucht es dazu nicht. Die könnte sich im Bayrischen Wald in die Büsche retten.

Auch CDU/CSU zusammen mit Linken und Grünen würde zumindest bei INSA knapp funktionieren. Falls die SPD weiterhin Opposition machen will. Bei Prognos scheitert auch dieser letzte Rettungsanker für Merkels Überleben als Kanzler.

Neuwahlen lohnen sich nicht, weil sich nichts entscheidend ändert. Merkels schwarzgrüne Pizza-Connection ist nach Neuwahlen noch unwahrscheinlicher. Naja, Petris Blaue Partei (2 Leutchen) wäre aus dem Bundestag raus.