Die Türchen im Weihnachtskalender

Die L-Medien berichten über einen Satirestreich im Stil der politischen Schönheit. Als Weihnachtskalender aufgemacht. Betroffen seinen Politiker von Blockparteien. Das ist jedoch nicht ganz exakt oder haarscharf an der Wahrheit vorbei. Eigentlich sind eher Haßfiguren aus dem Medien- und NGO-Bereich betroffen. Zum Beispiel die fanatische Dieselverbotssekte.

Das erste Türchen im Satire-Weihnachtskalender betrifft einen Moderator, das zweite die zwangsfinanzierten Anstalten allgemein, das dritte einen sehr unbeliebten Hofnarren. Das vierte war für einen GEZ-finanzierten Youtuber reserviert und das fünfte für einen Reporter der Hamas. Das sechste betrifft eine feministische Berliner Modeinfluenzerin, das siebente Caspar und das achte Till Schweiger. Casper ist ein Rapper, der merklich im Schatten von Bushido und Shindy steht, Schweiger ist durch den geplatzten Neubau eines Asylbewerberheims bekannt geworden.

Das zehnte Türchen war Marteria gewidmet, wiederum ein Rapper, der mit Casper zusammen musiziert hat. Tür Nr. 11 war für LeFloid reservert, einen Mainstream-Blogger, der von einem großen Medienkonzern angestellt ist und sogar schon für zwangsfinanzierte Sender unterwegs war. Nicht gerade besonders independent, sondern immer unter Aufsicht. Nr. 12: Rayk Anders hat eine ähnliche Funktion und hatte sich sogar schon im ZDF vermarktet. Hinter der 13 verbirgt sich der Youtuber Kurzgesagt, der wiederum unter dem Dach von Endemol und ARD/ZDF aktiv wurde. Nico Semsrott, die Nr. 14 arbeitete für die Heute-Show.

Tür Nr. 15 war für K.I.Z. reserviert. Das ist eine HipHop Musikkapelle, 2007 waren sie mal die Vorgruppe von Kollegah. Nr. 16 Sido ist der einzige in der Runde, der ohne Einschleimen bei den Staatsmedien mit sich und der Welt zurechtkam. Das 17. Türchen war wieder für einen nicht indipenten Youtuber reservert: Salliesg4y und Nr. 18 für Ray Roentgen. Nr. 18: Gronkh, ein Spielepromotor, der sich nicht zu schade war, im Zwangsfernsehen mit dem Ziegendichter Böhmermann aufzutreten. Der 20. bis 24. Dezember war für die Altparteien reserviert, wobei die NPD und die Bayernpartei keine Berücksichtigung fanden. Und die CSU nur als Lederhosen-CDU. Endlich zu Weihnachten war die Deutsche Umwelthilfe dran.

Wenn sich CDU, SPD, Grüne und FDP jetzt über die Satire beschweren und als Opfer inszenieren, so ist es eher ein Fishing nach Aufmerksamkeit, denn sie stehen hinter den Medienschaffenden ja ganz im Schatten. Was eine gewisse Logik hat. Die Politiker sind ja nur die Hampelmänner und Ziehpuppen der Hintermänner in den Redaktionen und Medienkonzernen. Gut bezahlte Schauspieler, die den Bundestag bespielen. Auf Brettern, die nicht gerade die Welt bedeuten…