Wir machen – zu wenig – Musik

Die 68er hatten bei ihrer Kulturrevolution die ganze Musikindustrie und 100 Bands im Rücken. Nicht jeder rannte mit der Mao-Bibel über den Kuhdamm (hab ich absichtlich so geschrieben) weil er die Ergüsse vom Großen Vorsittzenden gelesen hatte. Für Viele entstand erst mit rebellischer Musik ein revolutionäres Lebensgefühl, das rausgelassen und gefeiert wurde.

Die Musik der derzeitigen Revolution steckt dagegen in den Kinderschuhen. Es gibt sehr unterschiedliche Ansätze. Den klassischen Protestsong von Julia Juls, den Rap von Chris Ares, den künstlerischen Gesang im Stil der 20er Jahre von Melanie Halle. Den Bushido habe ich mal ausgelassen. Der macht die Claudia Roth zwar gekonnt zur Schnecke, aber das Video kennt ja schon jeder…

Liebe Leser, schreibt doch bitte mal was euch besonders gut gefällt, oder was euch fehlt. Was ihr euch musikalisch so vorstellt, damit es voran geht. Und macht die drei nicht so sehr runter, die brauchen alle Selbstbewußtsein.

Ich habe natürlich auch eine Meinung zu den Beispielen oben, die behalte ich mal vorerst für mich, um nicht alles zu beeinflussen.