Schon wieder eine EDV-Panne in der Pann-demie

„Ach, wie gut , daß niemand weiß, daß ich Rumpelstilzchen heiß!“ Auf dem Datenschutz basierte das Geschäftsmodell einer Goldspinnerei. Nun sind peinlicherweise Name und Adresse des Kleingewerbetreibenden im Datenwust des Gesundheitsamts aufgetaucht. Der Chaos Computer Club rätselt, wie das passieren konnte. Schnatterinchen tippt auf Petzen, Pitti auf Hacken im Fratzenbuch. Dabei hatte Rumpelstilzchen ja nur eine Person eines einzigen Haushalts zu haushaltsnahen Dienstleistungen aufgesucht, und die Ausgangssperre ist noch garnicht durch.

Auf eine Anfrage von Boris Reitquäler in der Bundespressekonferenz zu dem Datenleck antwortete Regierungssprecher Steffen Salbadert: „Die Kanzlerin arbeitet an der Verhärtung der Aufklärung, unter Leitung von Karl Klabauterbach wurde ein Krisenstab aus der IHK, der Berufsgenossenschaft, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, der GEZ, dem Gewerbeamt, der Künstlersozialkasse, dem Betriebsstättenfinanzamt, dem Bezirksschornsteinfeger, dem Ostbeauftragten, der Volkssternwarte und der Revierförsterei gebildet. Frau Dr. Merkel dazu: „Je mehr gesponnen wird, desto mehr wird den geflüchteten Frisören geholfen, und das ist gut für das Weltklima, abgesehen vom Zusamenhalt. Wir werden nicht zulassen, daß technisch alles unmöglich ist.“

 

Tip an den Inlandsgeheimdienst: Rumpelstilzchen hat keine GEZ gezahlt.