Die Steuereinnahmen im April 2021

Für den Monat April ist kein weiterer Rückfall gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Es wurde mehr vereinnahmt, als vor einem Jahr. Der Vergleich der Hauptpositionen über drei Jahre:

Apr 19 Apr 20 Apr 21
Lohnsteuer 18,0 17,5 18,1
Einkommenssteuer 1,5 -0,7 1,5
Körperschaftssteuer 0,0 -2,5 0,0
Umsatzsteuer 18,3 11,4 18,3
Bundessteuern 7,8 7,9 7,8
Ländersteuern 2,2 2,0 2,2
Insgesamt 52,3 39,0 51,5

Die diesjährigen Einnahmen beruhen zu nicht geringen Teilen auf staatlichem Kredit. Ein Teil davon – knapp 50 % – fließt davon als Steuer bzw. Sozialabgabe zurück. Knapp 10 % der Steuern sind schätzungsweise aus frisch gepumptem Geld eingenommen worden.

Die Umsatzsteuer ist durch Inflation aufgepimpt, Benzin ist im Jahresvergleich 25 % teuerer geworden und bringt entsprechend mehr Umsatzsteuer. Nicht durch höhere wirtschaftliche Leistung, sondern durch höhere Preise stieg die Steuer. In Rußland hatte man früher Gewichtszölle, da konnte so etwas nicht passieren. Die Höhe der 2021er Umsatzsteuer läßt die Wertschöpfung in Godzillagröße erscheinen, obwohl sie nur Tarzanformat hat.

Die Lohnsteuer ist durch Steigerungen von Tariflöhnen erhöht, im öffentlichen Dienst zum Beispiel einschließlich Sonderzahlungen um 1,5 %. Darin ist auch das opulente Weihnachtsgeld enthalten, welches bei den Verzichtspredigern geflossen ist. Hoffentlich kauft Annalena davon nichts klimaschädliches.

Die Kosten der Berliner Hofhaltung – und auch die der 16 kleinen Fürstenhöfe – sind seit 2019 deutlich gestiegen, die Einnahmen sind gesunken.  Demnächst werfen wir einen Blick auf die letzte Steuerschätzung, um das Ausmaß der Verwüstung zu erkennen.

 

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: Das einzige, was man ohne Geld machen kann, sind Schulden.

 

Beitragsbild: Blick ins Rentamt am Ende des 18. Jh. Archiv des Verf.