Die alten weißen Männer sind zurück

Die letzten Monate wurde oft der Sieg des Feminismus über die alten weißen Männer bejammert, sei es im faschistoiden Mainstream oder bei Tichy und auf Achse. Das hat sich inzwischen alles erledigt, die politischen Launen wechseln immer öfter und schneller.

Eine größere Menge von Männerrechtlern feierte in Berlin und anderswo ohne Hygienekonzept. Nena dagegen wurde der Strom für die Zugabe abgeschaltet, als ein paar ihrer Fans ihre Abstandhalter verließen. Scheinbar hat sich der Wind über Nacht gedreht. Weiber sollen wohl wieder an den Herd. Das hatte sich in einer Schwulenbar schon angedeutet: Am Eingang war ein Verbotsschild für Frauen.

Es hat keinen Zweck mehr morgens die Prawda zu lesen, um die Linie des Führers zu kennen, und nichts falsch zu machen. Heute ist es wohl der Tagesspiegel, wo man sich informieren sollte.  Im Wilajet Berlin wechseln die Launen der NGOs von Tag zu Tag wie die Hemden. Das sind in der Regel paranoide Zersetzungserscheinungen einer Endzeit.

 

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Der tiefstehende Mann steht noch unendlich hoch über dem höchststehenden Weibe, so hoch, dass Vergleich und Rangordnung hier kaum mehr statthaft scheinen.“ (Otto Weininger, Pubertant 1880 – 1903)