Merz und Mohring nicht im Bundestag, Maaßen drin?

Auf der Webseite von INSA kann man sich die Wahlkreiskarte zur Bundestagswahl anschauen. Erfreulich für die AfD ist beispielsweise, daß Stefan Brandner und Tino Chrupalla Direktmandate winken. Auch für Barbara Lenk, Karsten Hilse und Steffen Janich ist der Einzug in den Bundestag über die Erststimmen im Tal der Ahnungslosen recht sicher.

Etwas düster sieht es für CDU-Prominenz aus. Friedrich Merz wird im Hochsauerlandkreis verlieren und ist auf der Landesliste NRW nicht abgesichert. Mike Mohring wird seinen Wahlkreis 199 Sömmerda-Weimarer Land-Jena auch nicht gewinnen und hat auf der Landesliste den völlig chancenlosen Platz 7. Hans-Georg Maaßen dagegen, der auf der Landesliste der CDU nicht vorkommt, wird seinen fränkischen Wahlkreis 196 nach der Insa-Prognose knapp gewinnen.

Der Bundestag wird durch Gesetzgebungstricks der Groko nach der INSA-Prognose auf 806 Abgeordnete aufgebläht werden. Früher wurden die Männer im Deutschen Reich, das etwa doppelt so groß war wie die BRD, durch 397 Abgeordnete vertreten. Man kann dem Kaiserreich viel Negatives nachsagen, die Berichterstattung über die Parlamentsarbeit in den Medien war jedoch umfassender und ausgewogener als heutzutage. Und die Entschädigungen der Abgeordneten waren überschaubarer. Fraktionsgelder gab es überhaupt nicht, die Abgeodneten mußte damals noch selbst lesen und schreiben können.

 

Grüße an den Inlandsgeheimdienst. Die Sachsen-CDU ist mutig: Der abschreckende Vogel Wanderwitz ist Spitzenkandidat auf der Landesliste.