Drei Haken von ETFs

Wenn man sich für einen ETF entscheidet, gibt man den Kapitalsammelstellen Macht. Egal ob sie Blackrock, Vanguard oder wie auch immer heißen, sie können Unternehmen wie Wurfpuppen hin- und herschleudern. Es gab eine Zeit, in der Blackrock insbesondere bei Hauptversammlungen enormen Druck zugunsten des Great Reset und des woken Krams ausgeübt hatte. Inzwischen hat sich der Chef Larry Fink etwas flexibilisiert und der Friedrich hat die Firma verlassen, aber die Möglichkeit des Machtmißbrauchs ist nach wie vor da.

Der zweite Schwachpunkt ist die Vorabbesteuerung. Sie wird beim Verkauf des ETFs angerechnet, d.h. von der Endbesteuerung abgezogen. Mal ein Beispiel: Ein Anleger hält 30 Jahre einen ETF, um sein Rentendasein zu erleichtern. Nach 30 Jahren ist die Vorabbesteuerung durch Inflation völlig entwertet, die Anrechnung kann man sich irgendwo hinschmieren. Im Prinzip versteuert man zweimal.

Und dann gibt es noch einen dritten Punkt. Das ist die Verwaltungsgebühr, die zwischen den einzelnen Produkten erheblich schwankt. Da muß man schon hinsehen.

Man muß sich auch mal überlegen, warum die woken Medien aus dem Märchenwald so für ETFs trommeln. Die sind von den NGOs unterwandert und wollen uns in die Diktatur treiben, sei es durch Vermachtung der Wirtschaft oder Besteuerung.

Eine relativ ehrliche Lösung sind immer noch Einzelaktien. Die kosten aber Zeit und Überlegung. Ohne Fleiß kein Preis.