Wie Merz den CDU-Parteitag emotional aufladen könnte

PB ist iste ein großartiger Ratgeber für alle denkbaren Unfälle, sogar für CDU-Parteitage.

Ein Potlatsch ist ein rituelles Fest der Indianer an der pazifischen Nordwestküste, bei dem durch Schenken, Verschwenden oder Zerstören von Reichtümern der soziale Rang erhöht und bestätigt wird. Die deutsche CDU huldigt diesem Ritual seit etwa 2011, als mit der Zerstörung der Kraftwerke begonnen wurde. Inzwischen folgten das Stadtbild, die Autoindustrie, die Bundesbahn, die Chemie, der Wohnungsbau und weitere Reichtümer. Die CDU erhöht damit ihren sozialen Rang, weil die Schamanen von ARD und ZDFake wie auch der taz das Zerstören von Wohlstand und Ordnung lobpreisen.

Der Häuptling der Union geht damit schizophren um. Ständig zerstört und ruiniert er Deutschland, während er auf dem Parteitag vom Wachstum phantasierten wird. Ich denke es ist authentischer, wenn man das propagiert, was man vorhat. Dann würde niemand mehr meckern, daß Versprechen gebrochen werden.

Wenn er statt den Herbst der Reformen den Herbst der Apokalypse versprochen hätte, ständ Merz im Winter des Gasmangels gut da. „Alles noch mal gut gegangen, wie hat er das nur hingekriegt?“ würde man sagen.

Die Organisation von Parteitagen ist in zeremonieller Langeweile erstarrt. Die Journos stoppen die Sekunden, die nach der Rede des Führers zerklatscht werden. Die Teilnehmer warten sehnsüchtig auf das Singen der Nationalhymne, weil man danach wieder nach Hause darf.

Für die Choreografie habe ich einen Vorschlag. Wenn man die Partei des Potlatsch ist, sollte man die Rituale auch anpassen. Ein Treffen würde viel mehr Spaß machen und wäre photogener.

In die Potlatsche der CDU-Bleichgesichter könnte Merz Feuerwasser integrieren, was die Parteiarbeit erträglicher machen würde. Ab einem Promille kann man Frau Klöckner für eine Prinzessin halten und Herrn Merz für einen Wirtschaftswissenschaftler.