Siegmeldung über die Verwertung von Windmühlenflügeln

Seit das von den NGOs ferngesteuerte Zwangsfernsehen über einen westafrikanischen Experten berichtet hatte, der Elektroenergie mit seinem Fernseher erzeugt, bin ich bei Wissenschaftsbeiträgen aus dem Märchenwald immer gespannt. Der Fucus berichtete heute über einen Fortschritt beim Recycling von Windmühlenflügeln:

Rotorblätter von Windkraftanlagen sind seit Jahren ein stetig wachsendes Entsorgungsproblem. In diesem Jahrzehnt rechnet das Umweltbundesamt mit einem Abfallaufkommen von jährlich bis zu 20.000 Tonnen Rotorblattmaterial. Das Problem: Während sich 80 bis 90 Prozent einer Windkraftanlage ohne große Schwierigkeiten wiederverwerten lassen, bestehen die Rotorblätter überwiegend aus dem komplexen und fest verklebten Verbundstoff GFK, der schwer recycelbar ist.

Die meisten Rotorblätter werden derzeit verbrannt. Das ist nicht nur kostspielig, sondern erzeugt erhebliche CO2-Emissionen und vernichtet wertvolle Rohstoffe. An diesem Punkt setzen Forscher der TU Bergakademie Freiberg an. Am Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffumwandlung laufen Versuche mit einer anderen Methode: dem Plasma-Gasifizierungsprozess.“

Der Prozeß ist etwas komplexer, als im Focus als eine Art Siegmeldung verkündigt. Die Erzeugung des Plasmas durch elektrische Energie (Lichtbögen) benötigt nämlich erhebliche Mengen an Strom. Die Plasma-Gasifizierung ist ein hochenergieintensives Verfahren, da sie Temperaturen von 3.500 bis über 10.000 °C im Plasmakern erreicht, um Abfall oder Biomasse in Synthesegas umzuwandeln.

Der Prozess erlaubt die Nutzung von Überschußstrom aus erneuerbaren Quellen, um endotherme Reaktionen anzutreiben. „So kann fluktuierende elektrische Energie die Reaktionsenthalpie endothermer Vergasungsreaktionen bei der allothermen Wasserdampfvergasung bereitstellen.“ So in einer Mitteilung der Uni Erlangen-Nürnberg. Fluktuierende elektrische Energie = vulgo Flatterstrom.

Ein bisher noch nicht ganz gelöstes Problem könnte sich aus der Sperrigkeit der Flügel ergeben. Da kommt man rein geometrisch aus den sog. Laborbedingungen schnell raus.

Schaun mer mal.