Luxus hat seinen Preis, Carsharing ist durch

Manuela beklagte 1967 eine Liaison mit einem reichen Knopp:

Lord Leicester
aus Manchester
von der high, high society,
und ich an seiner Seite,
wie ich das bereute,
denn ich sah:
Der war ja schon ein älteres Semster

Zsá Zsá hat diese Joschka-Fischer-reife Lovestory nun auch am eigenen Leib gespürt und lästert über ihren „pädophilen“ Ex.

Nix Lastenfahrrad, nix Carsharing, nix Klima. Raris mußte ich googeln, das ist ein schweinisch teures Parfum.

Den Boliden kriegst du natürlich nicht, wenn du einen Gleichaltrigen als Lover hast. Luxus hat seinen Preis. Die gute Nachricht ist: Das E-Auto und das grüne Degrouth sind durch. Die schlechte Nachricht: Angeberei floriert, man lebt in der Späre der Kultur wieder mal über die realen Aussichten.

Solches Propagieren einer Scheinwelt richtet durchaus Schaden an, denn es entstehen Leitbilder, die sich im wirklichen Leben nicht immer realisieren lassen. Die Frauen meiner Elterngeneration waren durch die Revuefilme aus Schwabes Rumpelkammer (überwiegend von Dr. Goebbels himself freigegeben) übelst fehlprogrammiert. Es waren Ansprüche genährt worden, die sich im Raubtiersozialismus nicht annähernd befriedigen ließen. Ich erinnere mich an elterliche Streitereien ums Geld, die oft in Sachschäden mündeten. Das gabs bei meinen Eltern ebenso, wie bei denen meiner Freundin. Und in der Nachbarschaft auch.

Feminine Angeberei gabs auch andersrum. In meiner Schulklasse war eine 17jährige, die sich einen jüngeren Lover zugelegt hatte. Die Begründung: Gleichaltrige wären schon zu kaputtgespielt, die würden die gewünschten Leistungsparameter nicht bringen. Au Weia!