Der Ursprung des Nationalismus in der Ukraine

Das folgende Video gibt einen Einblick in die Spannungen zwischen Polen und Ukrainern in der Zwischenkriegszeit. Die wesentlichen Inhalte habe ich unter dem Video übersetzt.

Nach dem Russisch-Polnischen Krieg 1921 hatte sich die Grenze so verschoben, daß zahlreiche Ukrainer in Polen lebten. Insgesamt machten sie 14 % aus, in den Ostwoiwodschaften aber mehr: Wolhynien 68 %, Tarnopol 45 %, Stanislawów 68 % und Lemberg 33 %. 82 % der Ukrainer waren Landwirte, 13 % Arbeiter. es gab ukrainische Genossenschaften, Schulen und Sportvereine.

Ukrainische Partisanen waren ab den frühen 20er Jahren aktiv, sie bekamen aber keine ständige Unterstützung von Litauen und Deutschland.

Bereits im Frühjahr 1939 wurden etwa 300 Ukrainer auf Weisung von Canaris in Obertraun bei Salzburg trainiert. Nach dem deutschen Einmarsch in Polen waren etwa 4.000 Partisanen im Einsatz. Nach dem Stalin-Hitler-Pakt sollten die ukrainischen Aktionen eingestellt werden, aber die Aufständischen waren überwiegend nicht informiert. Sie attakierten die polnische Armee, wurden darauf teilweise inhaftiert, wenige Tage später wieder freigelassen. Darunter war auch der Anführer Bandiera. Ab dem 10. September wurden polnische Dörfer überfallen und die Einwohner mit Äxten und Mistgabeln getötet. Nach dem Einmarsch der Roten Armee durften die Ukrainer ihre polnischen Nachbarn plündern.

Soweit das Video. Nach dem Krieg wurden die Polen vertrieben und in die deutschen Ostgebiete umgetopft. Was ich durch meine Bekannten in Polen weiß: Die Unterstützung für die Ukraine ist in der polnischen Bevölkerung gering ausgeprägt, während die Regierung einen ukrainefreundlichen Egotrip fährt. Die ukrainischen Massaker sind im Volk nicht vergessen.