Wegweiser durch das Labyrinth der Weltherrschaft

Helmut Roewer hat wieder ein flott geschriebenes Buch veröffentlicht, welches er auf der Buchmesse Seitenwechsel vorstellen wird. MEIN ABENDLAND ist über das Buchhaus Loschwitz – Verlegerin Susanne Dagen – erhältlich, aber auch bei Amazon. Im überwiegend von vernagelten Fanatikern dominierten örtlichen Buchhandel wird man vermutlich Pech haben, weil dort vor allem Kartoffelkraut vertrieben wird.

Das Buch beginnt mit einer Betrachtung zu Toleranz und Intoleranz. Erstere ist oft der Türöffner für letztere, so das Fazit. In zweiten Teil durchstreifen wir das Wolkenkuckucksheim der ideologischen Luftschlösser vom Kommunismus bis zum Globalismus. Hier hat eine Betrachtung der Umtriebe von Klaus Schwab und seiner Jünger seinen Platz, die auch benannt werden, von Merkel bis Macron. Weiter gehts zum Rassenbegriff und den neuen Rassismuslehren, mit einer Abschweifung zum Soros-Netzwerk. Der vierte Teil beschäftigt sich mit den Matadoren der sozialen Medien, mit der Macht von Google, Facebook, Apple, Microsoft bis hin zu Palantir. Weiter geht es zu den verbliebenen Gegnern der One-World-Ideologie – vor allem Rußland und China, aber auch Afghanistan. Die One-World-Krieger scheiterten in den Schluchten Afghanistans und dem wilden Feld der Ukraine.

Am Schluß des Buchs wirbt Roewer dafür, daß diejenigen, die immerhin bemerkt haben, daß es mit dem Hauptthema – der islamischen Einwanderung – so nicht weitergehen kann, sich in Detailkritik und Erbsenzählerei verlieren. Roewer meint wohl das ewige Rumgenörgel an Sarrazin, Höcke, Siegmund und anderen etwas kantigen Personen wegen irgendwelchen Zitaten und Handlungen. Die Opposition sollte mehr zusammenhalten, um in der Hauptsache nicht zu scheitern.

Roewer ist kein Christ. „Aber wenn ich als bekennender Deutscher und Mitteleuropäer dazu genötigt bin, ein Abzeichen zu wählen, das mich bereits äußerlich als das kennzeivhnet, was ich bin, dann wähle ich ein Kreuz. Ich wähle das Kreuz als Bekenntnis meiner kulturellen Zugehörigkeit.“ Damit hätten wir den Bezug zum Buchtitel gefunden: MEIN ABENDLAND.