Psychoanalyse ist Hokuspokus


„Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten“. Unter dieser Überschrift erschien bei Tichy kürzlich ein spitzer Eintrag von Jürgen Fritz, der für einige Irritationen sorgte. Zeit, um etwas Öl auf den aufgewühlten Ozean der Gefühle zu schütten, damit sich die Wogen wieder glätten.

Fritz beschrieb die Gutmenschen mit Diagnosebegriffen eines Irrenarztes:

„Sie können Differenzierungen und Bewertungen von Menschen, die immer auch mit Negationen einhergehen, auch solche rein sachlicher Art, innerlich nicht ertragen, weil sie rein gefühlsgesteuert agieren und ihnen die Vorstellung, dass Menschen unterschiedlich, auch für die Gesellschaft unterschiedlich wertvoll, ja, viele sogar schädlich sind, unangenehme Gefühle bereitet und dies für sie der höchste und im Grunde einzige Maßstab ist, wie sich etwas anfühlt. Ganz wie beim Tier oder beim Kleinkind.

Grün-linke Gutmenschen meinen, wenn sie die Vorstellung unterschiedlicher Bewertungen, damit auch der Wertigkeit, mithin das Negieren von etwas zulassen, dass dann das Negative in sie hinein käme und da dies ihr Harmoniebedürfnis und ihr Bedürfnis mit allem verbunden, mit allem eins zu sein (Verschmelzungssehnsucht) und das eigene Ich aufzulösen, konterkariert, lehnen sie dies ab, was natürlich wiederum eine Negation darstellt, die ihnen aber nicht bewusst wird, da sie nicht denken, sondern primär fühlen.“

Es macht zwar Freude zu lesen, daß unsere Feinde krank sind, einige Argumente sprechen trotzdem gegen die Pathologisierung der Grünlinge. Zum einen ist die Psychoanalyse als „Wissenschaft“ ein verlottertes Kind der lebensreformerischen Jugendbewegung, wie die Grünen es selbst ja auch sind. Der Erfinder dieser Irrlehre war Sigmund Freud, der den Menschen so darstellte und beschrieb, daß er nicht Herr im eigenen Haus des Körpers sei, sondern seine Seele von bösen ödipalen Geistern in den Schläuchen des Körpers umhergetrieben würde. An 80 % der Psyche käme man garnicht heran, so tief läge sie im Dunkeln. Ein gerissener und geschickter Geschäftsmann, der auf seiner Couch wohlhabende PsychpathInnen an der Nase herumführte. Ein König der Traumdeuter. Freud ist ohne die gefühlsdusselige und wissenschaftsfeindliche Lebensreform seiner Zeit so wenig zu verstehen, wie die erste ökologische Welle um 1900 insgesamt. Denn Irrationalismus, also Ablehnung von Vernunft und grüne Ideologie waren von Anbeginn eineiige Zwillinge.

Reformkleider, biologische Anbauweisen, Ausdruckstanz, Kneipp-Sandalen, Freidenkerei, Nacktkultur, Kraftkunstinstitute, Esoterik, Judenvertilgung, Vegetarismus, Euthanasie, Abstinenz, Reformhäuser, Menschenzucht, Lichttherapien, Simonbrot, Okkultismus, Blut- und Bodenkult, Natur- und Tierschutz, Germanenschwärmerei und die Nachrichten vom „Berg der Wahrheit“ sollten die Gebrechen der Gesellschaft nicht lindern, sondern heilen. Sicher, einige vernünftige Ideen waren auch dabei, der Reformismus endete jedoch expressionistisch als Exzeß in München-Schwabing: 1904 als „Was-tun-Leninismus“ und 1920 als 25-Punkte-Nationalsozialismus.

Achim Preiss stellte die Lebensreform in seinem Heft „Abschied von der Kunst des 20. Jahrhunderts“ zutreffend so dar:

„Als das geeignete Instrument zur Fortschrittsbeherrschung oder -unterwerfung erschienen Religionssysteme. Es gründeten sich zu diesem Zweck meist jugendoptimistische Vereinigungen, Bünde, Sekten, die alle an dem Entwurf einer neuen, nicht-chaotischen Lebenskultur arbeiteten und die ein gemeinsames Feindbild hatten – den nur von Kommerz und Hochtechnologie angetriebenen Fortschritt. Die praktizierten Formen der neuen Lebenskultur zielten darauf, das Gefühl in die Lage zu bringen, den Verstand zu kontrollieren, die Vorherrschaft des Verstandes zu brechen, um damit die Vormacht der Technik zu beenden. (…) Um die große Popularität zu erreichen, entwickelte die Kultur- und Lebensreform unter Ausnutzung der frühen psychologischen Forschungsergebnisse eine auf Empfindungen, Nachempfindungen ausgerichtete Vermittlung. (…) So wurden nicht nur die zentralen Ideen des 19. Jahrhunderts, sondern auch die Bedeutung und die Beweiskraft der Geschichte, der Entwicklung entmachtet.“

Kommt uns diese Analyse nicht auch wie eine schlüssige Erklärung unserer eigenen postfaktischen Zeit vor? Gelten für Merkel, Roth, Göring-Eckardt und Künast nicht auch nur noch gefühlteste Gefühle statt Argumente und Fakten?  Leben wir nicht in einer Periode des gestorbenen Rationalismus, ignorierter Tatsachen und der offensichtlichen Quacksalberei eines Schellnhubers?

Und sollte man die Verirrungen der lebensreformerischen Grünen wirklich mit psychoanalytischen Werkzeugen durchleuchten, welche die Lebensreform letztlich selbst geschaffen hat? Systematische Erkenntnis läßt sich so schwerlich erzielen. Der Forschungsgegenstand und die Methodik einer Analyse sollten grundsätzlich nichts oder möglichst wenig miteinander zu tun haben.

Nicht nur methodisch, auch praktisch gibt es Bedenken gegen eine Pathologisierung politischer Eselei. Wenn man die Zerfallsprodukte des Nationalsozialismus und des Stalinismus untersucht, stellt man fest, daß Körperschaften, die nach außen jahrzehntelang völlig fanatisiert und monolithisch wirkten, innerhalb von Tagen fast rückstandslos in ihre Spaltprodukte, in die einzelnen Teilnehmer dieser ideologischen Ausflüge zerfallen sind.

Meine Mutter sah im Mai 1945 in Berlin „Alte Kameraden“ der Nationalsozialisten mit der roten Armbinde rumrennen, kaum daß die Rote Armee eingerückt war. Aktuell berichtete die WELT über den Landtag in Schleswig-Holstein:„Die erste Auszählung ergab, wenig erstaunlich, dass 115 der untersuchten Abgeordneten Mitglieder der NSDAP gewesen waren. Zwischen 1950 und 1971 stellten die so Belasteten annähernd oder sogar mehr als die Hälfte aller Landesparlamentarier.“ Die meisten Nationalsozialisten waren nicht krank, sie stemmten notgedrungen den Wiederaufbau.

Ich selbst habe 1989 wie elektrisiert zugesehen, als 2,3 Millionen Stalinisten binnen zweier Monate auf 0,3 Millionen zusammenschnurrten. In fast jedem Aschenkübel lagen weggeworfene Parteibücher. 80 % der vermeintlichen Fanatiker stellten sich im Nachhinein als Karrieristen, Opportunisten und gekaufte Kreaturen heraus. Wenige Hunderttausende gingen zu Hause in die innere Emigration oder machten in der PDS weiter. Die erprobten Praktiker der Macht tauchten in Ministerien, Vereinen, Körperschaften, in Kreis- und Stadtverwaltungen wieder auf, um das Hohelied der Demokratie zu singen.

Nach 1945 und nach 1989 konnte man mit den meisten Anhängern der Jugendbewegung also irgendwie ins Gespräch kommen. Die Verbohrtheit und Verstocktheit konnte man ihnen fix austreiben, indem man ihnen die gewohnte materielle Existenzgrundlage entzog und neue Angebote machte.

Ein einziger Genosse machte mir nach dem Zusammenbruch des Stalinismus wirklich Sorgen. Es war ein Professor der sozialistischen Betriebswirtschaft, der auf einem großen Platz wochenlang verwirrt und desorientiert herumlief, während er irgendwas vor sich hin murmelte. Der einzige wirklich ernste Verdachtsfall für eine seelische Verstimmung.

Warum soll das mit den derzeitigen Gutmenschen anders sein? Ich bin sicher: Wenn man ihnen die Fördergelder und GEZ-Gebühren aus der Hand schlägt, normalisieren sich 80 % sofort und suchen sich einen neuen Wirkungskreis. Geschätzt 20 % werden frustriert vor sich hinbocken, wie früher einige Erznazis und Erzstalinisten. Einmal sah ich in Berlin einen Antifanten, der am Rande einer AfD-Demo schrecklich wütete und rumschrie. Die Adern und die Augen waren rausgetreten und ich dachte: Gleich fällt er vor Empörung tot um. Er glaubte wahrscheinlich echt an den Schwachsinn, den die Journalisten ihm erzählt hatten. Aber so ein „ehrlicher“ und „überzeugter“ Fanatismus, der unter Mißachtung der eigenen Gesundheit an die körperlichen Grenzen geht, ist relativ selten.

Die stark wechselnden Wahlergebnisse sprechen ihre eigene Sprache. 1990 flogen die Grünen aus dem Bundestag, 2016 aus dem Landtag von Meck-Pomm. Es gibt kein Naturgesetz, daß Anhänger der Grünen sich massenhaft auf Dauer vom rechten Weg abbringen lassen. Weil sie eben nicht krank sind. Einer meiner ersten Internetfreunde ist so ein Abtrünniger:

Die Gutmenschen sind nicht krank, sondern sie machen nur genau das, wofür Frau Dr. Merkel, Frau Hendricks, Frau Schwesig und Herr Maas sie bezahlen. Man sollte das Gespräch mit ihnen suchen und/oder sie als käufliche Söldner des Zeitgeistes verhöhnen. Es sind in der Masse wirklich keine Kranken, sondern vom Staat künstlich geschaffene Kreaturen. In der Materialwissenschaft würde man sagen: Ihre Verformung ist reversibel.

Psychoanalyse ist lebensreformerischer Hokuspokus. Wer sie benutzt, macht sich angreifbar. Das hat die letzte Woche gezeigt. Tichys Einblick ist ein Debattenblog. Da müssen auch „Freudsche Versprecher“ erlaubt sein. Insofern war es etwas feige den Eintrag zu löschen. Richtig wäre es gewesen, Gegenpositionen einzustellen.

Mehr zum Thema Lebensreform, Psychoanalyse, Leninismus und Nationalsozialismus in „Der Bausatz des Dritten Reiches“.

8 Kommentare zu “Psychoanalyse ist Hokuspokus

  1. Pingback: Schlagzeilen des Tages vom 11. Januar 2017 › Opposition 24

  2. Lieber Dr. Prabel,
    das sind sehr interessante Thesen. Auch ich war zu Ostzeiten der Meinung, dass (vielleicht bis auf wenige Ausnahmen) niemand diesen kommunistischen Quatsch glaubt, sondern von den „Überzeugten“ das alles nur reiner Opportunismus war, um sich eine Fettbemme mehr zu sichern (mehr als eine Fettbemme war das im Kommunismus ja nicht, selbst die Bonzen waren ja relativ arm – an heutigen Verhältnissen gemessen). Eigentlich konnte auch kein normal denkender Mensch in der DDR vom Kommunismus überzeugt gewesen sein, da der ganze Mist eigentlichg zu offensichtlich war.
    Jetzt bin ich der Meinung, dass der Opportunismus zwar sicher der Hauptgrund dafür ist, dass Leute unsinnigen Ideologien hinterherrennen (das gute Fressen geht wahrscheinlich immer vor), aber es gibt, praktisch als eine Schicht über rationalen Gründen, auch eine Form der sozialen Synchronisation. Da vergewissert man sich, dass andere auch bestimmte Thesen vertreten, da diese das auch tun, wird es schon richtig sein, man hat seine Ruhe und Frieden, weiterdenken muss (und will) man nicht, man erzeugt keinen Widerspruch und gehört dazu.
    Als Argument für diese These, möchte ich die aktuellen Beobachtungen anführen, dass es unmöglich ist, mit den meisten Leuten darüber zu diskutieren, dass sich der Energiebedarf eines modernen Industriestaates nicht mit Wind und Sonne decken lässt. Das lässt sich leicht belegen, der Verbrauch an Elektroenergie ist unstreitig bekannt, die jetzt verfügbaren Speichermöglichkeiten auch. Eine einfache Tatsachengegenüberstellung zeigt, dass es (zumindest jetzt) nicht möglich ist, Energie in ausreichender Menge zu speichern (kann man mit einfachen Grundrechenarten nachvollziehen). Wenn man versucht dieses zu diskutieren, habe ich die Beobachtung gemacht, dass für gewöhnlich keine Bereitschaft besteht, auf diese Argumente einzugehen, es wird einfach mit sinnloser Rabulistik abgeblockt, man wird auch schief angeguckt. Dies nicht nur von Zeitgenossen, die von der Energiewende profitieren (von denen ich auch nur wenige kenne), sondern auch von Leuten, die nichts mit Ökoenergie zu tun haben – außer, dass sie diesen Schwachfug über die Energiepreise bezahlen müssen.
    Ähnlich war es ja in der DDR. Was wurde über „die da oben“ geschimpft. Da ist das, was heute an Beschimpfungen im Netz über die heute über uns Herrschenden verbreitet wird, eher harmlos. Sobald man aber grundsätzliche Fragen des Gesellschaftsentwurfs diskutieren wollte, hatte man keine Gesprächspartner mehr.
    Deshalb dürfte die Grundthese von Herrn Fritz schon stimmen, dass man mit grünen Gutmenschen nicht diskutieren kann (wobei ich der Meinung bin, dass man trotzdem versuchen sollte, auch mit Leuten zu diskutieren, bei denen man mit rationalen Argumenten nicht durchdringt, man sollte aber an die Sache mit realistischen Erwartungen herangehen), freilich ist es eine andere Frage, ob er diese offensichtlich richtige Beobachtung mit Hilfe vernünftiger Thesen dargestellt hat – da will ich mich aber nicht streiten, von dem ganzen Psychoquatsch verstehe ich nix.

    Zur Klarstellung: Das hier Geäußerte ist meine ganz persönliche, subjektive Meinung, und lediglich Diskussionsgrundlage, auch wenn einzelne Passagen nicht explizit als Meinung gekennzeichnet sind. Keinesfalls sind dies Tatsachenbehauptungen. Da ich mich zu komplexen Fragen äußere, und mir keine vollständigen Informationen vorliegen, kann ich mir aufgrund meiner beschränkten Kenntnisse und Erfahrungen nur eine subjektive Meinung bilden, und keine Tatsachen behaupten. Selbst von mir angeführte Beobachtungen sind subjektiv, da die Beobachtungen nicht wissenschaftlich exakt vorgenommen wurden, und ich für gewöhnlich keine Zeugen benennen kann, die meine Beobachtungen bestätigen können.

    Ansonsten schließe ich mich folgender Meinung an: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“

    • @Ehemaliger Ossi, Du meine Güte, Sie müssen tatsächlich zu Ihrem Kommentar eine „Klarstellung“ schreiben, die eigentlich eher eine Art Absicherung ist?! Das erinnert leider immer noch sehr stark an einen ängstlichen Ossi und nicht an einen selbstbewußten freien Bürger, der seine Meinungsfreiheit wahrnimmt! Obwohl der durchschnittliche devote Wessi da wohl heutzutage auch mithalten kann. Auf jeden Fall ist das völlig absurd und lächerlich! Mit Verlaub!

    • Sicher, dieses Bedürfnis sich anzupassen gibt es. Konformität eben. Aber ist man damit schon irrenhausreif? Krank wäre es, wenn das Verhalten auch nach Änderung der repressiven Umstände erhalten bliebe. Dann wäre es etwas schlimmeres, als Opportunismus.

      • Nun ja, etwas als „krank“ zu bezeichnen ist, außerhalb medizinischer Betrachtung, ja eher abwertend, und hat in sachlichen Diskussionen sicher keinen Platz (wie ich schon geschrieben habe, kann ich den Artikel von Herrn Fritz nicht fachlich bewerten, halte aber Ihre Argumente für plausibel). Konformes Verhalten dürfte hingegen sehr oft auch ohne Repressionen stattfinden (ich halte es eigentlich für ein normales Verhalten). Ein schönes Beispiel ist ja das Experiment von Stanley Milgram. Da wurden die Probanten wohl (zumindest repressiv) nicht unter Druck gesetzt. Trotzdem folgten sie einer Autorität und verhielten sich konform. Als konformes Verhalten würde ich auch eine weit verbreitete „Spießigkeit“ werten.
        In der Menschheitsgeschichte gab es immer mehr Indianer als Häuptlinge. Wahrscheinlich hatten Konformisten einen Vorteil, da in Notsituationen (die es höchstwahrscheinlich früher sehr oft gab) der jeweilige Häuptling sicher Konformisten bevorzugt hat (er wäre ja schön blöd gewesen, wenn er aufmüpfige Konkurrenten gefördert hätte), das könnte dann die Menschheit schon geprägt haben. Das ist jetzt keine wissenschaftliche These, sondern nur eine einfache Plausibilitätsbetrachtung (genau wird es wahrscheinlich nie irgend jemand wissen, ist halt vor langer Zeit passiert).
        Wenn sich bestimmte Ideologien als Herrschaftsformen etabliert haben, und man sich durch Gefolgschaft Vorteile erhoffen kann, überwiegt sicher der rationale Opportunismus, da geht es dann tatsächlich mehr um das möglichst viel Fressen. Vorher müssen aber andere Mechanismen wirken, da bis zur herrschaftsmäßigen Etablierung für gewohnlich kein materieller Vorteil aus der Gefolgschaft gezogen werden kann (im Gegenteil, die Gefolgschaft bringt oft Nachteile). Die konforme Unterwerfung unter Autoritäten und Anpassung an Gruppennnormen würden hier eine Erklärung bieten.

        @treu 11.Januar 2017 um 13:50
        Lieber treu,
        ich bemühe mich stets, mich klar und unmissverständlich auszudrücken, auch wenn dies im Rahmen eines kurzen Diskussionsbeitrages schwierig ist und mir sicher nicht immer gelingt. So bitte ich meine Klarstellung zu betrachten.
        Aber eine Absicherung? Was für ein abwegiger Gedanke. Wieso sollte ich mich absichern wollen? Es ist doch alles in Ordnung, wir sind selbstbewusste und freie Bürger, alles funktioniert, so wie es sein sollte.

        Zur Klarstellung: Das hier Geäußerte ist meine ganz persönliche, subjektive Meinung, und lediglich Diskussionsgrundlage, auch wenn einzelne Passagen nicht explizit als Meinung gekennzeichnet sind. Keinesfalls sind dies Tatsachenbehauptungen. Da ich mich zu komplexen Fragen äußere, und mir keine vollständigen Informationen vorliegen, kann ich mir aufgrund meiner beschränkten Kenntnisse und Erfahrungen nur eine subjektive Meinung bilden, und keine Tatsachen behaupten. Selbst von mir angeführte Beobachtungen sind subjektiv, da die Beobachtungen nicht wissenschaftlich exakt vorgenommen wurden, und ich für gewöhnlich keine Zeugen benennen kann, die meine Beobachtungen bestätigen können.

        Ansonsten schließe ich mich folgender Meinung an: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ 16

  3. Lieber Herr Dr. Prabel,
    wann ist man überhaupt irrenhausreif? Wer bestimmt darüber? Solche, die festgestellt haben, daß sie einen Hang zum Machtmissbrauch haben und zu sonst nichts in der Medizin taugten – Psychiater eben. Deren „Diagnosen“ sind zwar (nach großen Anstrengungen) reliabler geworden, jedoch noch immer nicht valide – 100%ige Reliabilität bei 0%iger Validität: das gibt´s nur in der Psychiatrie…

  4. Lieber Herr Prabel! Ich danke Ihnen für den Link zu „Der Bausatz des dritten Reiches“. Da steckt viel drin, was mir nicht bekannt war, bevor ich es bei Ihnen gelesen habe (Sie hatten kürzlich schon einmal einen Blogbeitrag, in dem es um die SPD und ihre Verstrickungen in diese Ideologie ging).
    Mir fiel dazu ein Interview mit Juli Zeh ein, das mal in einer Schweizer Zeitung stand. Zitat:
    „Und ganz simpel gesagt, ist dieses übersteigerte Natur-Denken auch rechts. Konsequent müsste man doch sagen: Wenn die Natur immer recht hat, ist Selektion ein angemessenes Mittel, über die Lebenstauglichkeit zu befinden. Der äussere Rand der Öko-Bewegung ist rechts, obschon sich diese Leute politisch nach wie vor dem linken Spektrum zuordnen und sich als sehr fortschrittlich begreifen. Ich empfinde die neue Natur-Hörigkeit oft als degeneriert und dekadent und undankbar. “
    Ich bin über das Zitat mal gestolpert und könnte jetzt, in einer Diskussion, noch besser begründen, warum Zeh recht hat.

    Was das Aufleben dieser Kultur angeht: Als ich das „Lichtgebet“ googelte und es mir ansah, fiel mir spontan Norbert Bisky ein. Da gibt es farblich ganz ähnliche Bilder, die ich auch als Kitsch empfunden habe.

  5. Hallo Herr Prabel,

    das Drama ist noch nicht zu Ende der Beitrag zu den Grünen von Herrn Jürgen Fritz war erst das Vorspiel, die anschließende Kampagne gegen Tichy, den ich zu mindestens für versuchsweise für Integer halte,
    war genau das von dem der Don schreibt:

    „Jétzt ist es raus, und jetzt kann man über Roland Tichy und die neuerliche Hetzjagd auf ihn sprechen, die zu seinem Rücktritt als Herausgeber der Newsabteilung des Karrierenetzwerks Xing führte. Anlass war ein Beitrag, der es in sich hatte und auf eine nicht atypische Meinung unter 91% der Bevölkerung über die Grünen noch das ein oder andere grobe Stück draufsattelte. Wären die Grünen beliebter, könnten sie und ihre lachenden Anhänger achtlos darüber hinweg schreiten, in eine R2G-Zukunft für Deutschland. Das ist aber nicht der Fall, und die andauernde Schwäche der Grünen ist ein Grund, warum es diese Koalition absehbar nicht geben wird. Auch keine Ampel und auch keine schwarz-grüne Koalition. Das – und die überdeutliche Erklärung, warum das in der Natur vieler Grüner angelegt ist – ging manchen gegen den Strich, und dazu gehörte zuerst der Auslöser des XING-Boykotts Mathias Richel, aktuell Creative Director bei der Agentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr TLGG, die zum Agenturennetzwerk Omnicom gehört.“
    aus: http://blogs.faz.net/deus/2017/01/13/wer-hat-roland-tichy-verraten-die-splitterpartei-sozialdemokraten-4023/

    Das war also eine Auftragsarbeit der SPD im Namen unser anti-deutschen Gärtner Partei.

    Aber noch zappelt die Beute.

    Bitte weiter machen – Paule

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