Die Grünen über den Wolken


Katharina, Annalena, Jamila, Cem und Robert sollten auch angemessen Steuern zahlen. Katharina – eine in den Medien dauerpräsente bayrische Grüne – ist zum Beispiel nach Kalifornien gejettet, um ein Eis zu verzehren. Was ich ihr prinzipiell ja nicht neide. Dafür hat sie allerdings nur 41,97 € Luftverkehrsabgabe bezahlt. Das ist eine flugsteckenabhängige Abgabe, die die Kerosinbesteuerung ersetzt. Ihr auf den Sitzplatz runtergerechneter Kerosinverbrauch lag für etwa 19.200 km München – Los Angeles und zurück bei stolzen 770 Litern. „Scheiß auf das blöde CO2 und das bißchen Feinstaub“, muß sie sich dabei gedacht haben. Das denk ich mir auch immer, wenn ich Auto fahre, aber ich bin kein Grüner. Sie hat also nur lumpige 5,5 Center Luftverkehrsabgabe pro Liter Kerosin bezahlt.

Ein armer Pendler zahlt 47 Center Mineralölssteuer pro Liter, wenn er Diesel tankt und 65 Center pro Liter mit einem Benziner. Also das zehnfache! Ist das nicht ungerecht? Die folgende Rechenaufgabe zeigt, wie sich die Steuern entwickeln würden, wenn die grünen Vielflieger soviel bezahlen, wie alle anderen auch.

2017 hat die deutsche Mineralölindustrie folgenden Absatz gehabt:

Ottokraftstoff 24,4 Mrd Liter, Diesel 46 Mrd. Liter, Kerosin 13,3 Mrd. Liter. Zusammen 83,7 Mrd. Liter. Das Steueraufkommen betrug für Benzin 15,9 Mrd. €, für Diesel 21,6 Mrd. € und für die Luftverkehrsabgabe 1,07 Mrd. €. Zusammen 38,6 Mrd. €.

Wenn man dieses Steueraufkommen gleichmäßig auf den Kraftstoffverbrauch verteilen würde, so kämen auf den Liter Kraftstoff 38,6 Mrd. Liter / 83,7 Mrd. € = 0,46 € pro Liter. Der Dieselfahrer würde etwas weniger versteuern, der Ottofahrer deutlich weniger und der grüne Weltretter Weltjetter deutlich mehr.

Katharina hätte für ihren Kalifornientrip 354 € Luftverkehrsabgabe bezahlt (770 Liter x 0,46 €), statt 41,97 €, wenn es eine gleichmäßige Besteuerung aller Deutschen gäbe. Aber noch genießen die Grünen ihre Privilegien und der kleine Pendler bezahlt ihren spätrömisch-dekadenten Sauluxus.

Die Pendler sollten endlich mal eine Neiddebatte gegen die Grünen lostreten. Die haben vorne und hinten nur Vorteile. Trinken heimlich Wein und predigen Wasser.

Bis auf Weiteres schweben die Grünen noch über den Wolken.

 

2 Kommentare zu “Die Grünen über den Wolken

  1. Lieber Herr Prabel. Katharina zahlt deswegen weniger Steuer, weil sie 1,5 Liter weniger verbraucht als Ihre „Dreckschleuder“. 😉 Gemäß der Marxschen Doktrin ist das verhasste spießige Bürgertum mit einer kalten Steuerprogression zu belegen, um letzter zu zerstören. Sie, ich und viele andere Dreckschleuderfahrer sind daher oberhalb 4,0 mit massiven Steuern zu belegen, damit wir mehr fliegen statt zu fahren.
    Ist natürlich nich ernst gemeint von mir. Die deutsche Seele lernt wie ein Kleinkind. Erst muss es sich die „Pfoten“ tüchtig verbrannt haben, um z begreifen, dass Feuer heiss ist und „aua macht“.
    Wir steuern hier auf die Hochzeit des rheinischen Karnevals zu und ich mach mir deren lockeren Art die Dinge nicht allzu ernst zu nehmen diesmal zu eigen. Gemäß: man muss könne könne – et kütt wie kütt – und am end is et immer noch joht jejange. alaaf. 😉

    • Katharina darf deshalb fliegen und zählt dennoch weniger Steuer, weil man Mitleid mit ihr hat. Bei ihrem IQ unterhalb des Geistesbehindertenlimits , was man u.a. auch daran merkt, dass die sich ihren vollständigen Namen nicht merken kann und ihn deshalb als Katha zurechtstutzt, möchte man ihr die volle Zurechnungsfähigkeit nicht zuerkennen und mindert ihre Steuerpflicht. Dass man sie trotzdem wählt und in den Himmel bejubelt, zeigt allerdings, dass die Wähler entweder sehr viel Mitleid mit ihr haben oder verkehrsmäßig auch nicht mehr draufhaben als Katha.

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