Frauen sind auch nicht die besseren Menschen


Ich will garnicht mit solchen schrillen Vogelscheuchen wie Claudia Roth argumentieren. Verrückte KinderschreckInnen hat es immer gegeben. Ich will mal an Frauen erinnern, die wirklich Macht hatten und diese ge- oder mißbraucht haben.

Die Welt wird mit fraulicher Intuition nicht unbedingt besser. Das ist eine Möglichkeit, aber kein empirisch gesicherter Zusammenhang, wie folgende Aufstellung beweist.

Von Cleopatra bis Dr. Merkel gibt es über Königin Bona, Elisabeth I., Katharina von Medici, Katharina II., Maria Theresia, Anna Amalia, Königin Victoria, Sirimavo Bandaranaike, Benazir Bhutto, Indira Ghandi, Elisabeth II., Königin Beatrix, Margaret Thatcher, Hanna Suchocka, Ewa Kopacz, Beata Szidlo, Helle Thorning-Schmidt, Julia Tymoschenko, Viorica Dăncilă, Laura Chinchilla, Michelle Bachelet, Christina de Kirchner, Isabel Péron, Dilma Rousseff, Theresa May und Laimdota Straujuma eine immer länger werdende Liste von Monarchinnen, Präsidentinnen und Regierungschefinnen.

Im vorbürgerlichen Zeitalter waren Frauen viel häufiger regierend, als danach. Es gibt eine endlose Liste von Königinnen in Wikipedia und eine mit Regierungschefinnen. Ab 1880 ging der Einfluß der Weiblicheit in der Öffentlichkeit zurück, In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Tiefpunkt erreicht. Es hing mit der Jugendbewegung, dem Futurismus und der Lebensreform zusammen, Frauen wurden als stark minderwertig wahrgenommen. Der Taktgeber der Umwertung der bürgerlichen Werte, Friedrich Nietsche nannte sie Kühe, Gänse usw. Ein gutes Beispiel war das Bauhaus, wo Frauen in die Weberei verbannt wurden. Kunst und Politik wurden damals in Männerbünden gemacht. Mit dem Ende der pseudoelitären bolschewistischen, sozialistischen und faschistischen  Regierungsformen endete auch die Dominanz der Männer.

Einige Königinnen und regierende Damen haben ganz gute Lestungen abgeliefert und glänzen in den Annalen. Maria Theresia, Königin Victoria, Anna Amalia und Laura Chinchilla werden wegen ihrer Regierungsführung oder ihrer Schönheit angenehm in Erinnerung bleiben. Andere wie Dr. Merkel, Isabel Peron oder Dilma Rouseff haben ihr Land mehr oder weniger zugrunde gerichtet. Frauen unterscheiden sich in der Bilanz also nicht von Männern.

Zum Schluß muß man noch eine MonsterIn erwähnen. Elena Ceaucescu als Frau des rumänischen Conducators hatte großen informellen Einfluß und verdarb alles, was in ihre Nähe kam. Sie war Chemikerin und hatte wegen ihren im ganzen Lande verteilten Folterkellern den Spitznamen „Dr. Horribilis“. Ihre Brutalität, Unmenschlichkeit, Verschwendungs- und Prunksucht war in der Weltgeschichte völlig beispiellos. Als sie endlich zur Erschießung geführt wurde, meckerte sie auch noch rum.

Vor ihrer Zeit war es in Rumänien ganz erträglich:

8 Kommentare zu “Frauen sind auch nicht die besseren Menschen

  1. Ich glaube, ich kann mittlerweile die MKTOW- Bewegung erhebilch besser verstehn.
    Allzu viel Feminismus und gnadenlos durchgesetzte frauliche Elittär- Ideologien können extrem ungesund, schädlich, destruktiv, hochgradig gefährlich, ja sogar tödlich bis hin zum Massensterben sein.
    Zudem wäre es interessant zu wissen, in wieweit hinter irgendwelchen einflussreichen, histrorisch auffälligen Männern, herzlose machtgeile und skrupellose Frauen die Strippen gezogen haben.
    Nicht selten sind gerade die feministischten Feministinnen die allerschlimmsten Männer.

  2. Wie sieht es mit der zweiten Riege aus (Ministerinnen etc.)? Ist die Bilanz da anders? Stichwort: einerseits von der Leyen, Margot Honecker und die „blutige Hilde“, andererseits Christina Schröter und …. Gibt es Unterschiede entsprechend der Herkunft, der Bildung, der Kultur (europäisch, „rechts“ bzw. „links“ …)…?

    Außerdem: Wie sieht es mit den Folgen des Frauenwahlrechts aus? Ich will daraus nicht die Schlußfolgerung ziehen, dass man je nach Ergebnis Männern oder Frauen die politische Betätigung verbieten sollte (das sollte sich allein nach der Befähigung desw Einzelnen richten), aber ein neutraler Bericht wäre allemal spannend. Gibt es dazu schon Untersuchungen?

    • Ich denke eine generelle Antwort auf die Frage, ob Frauen bessere oder schlechtere Politiker sind, gibt es nicht. Sie neigen etwas mehr als Männer zum Durchziehen von Plan A, da sehe ich den Nachteil. Die Kanzlerin prägte dafür das Wort „Alternativlosigkeit“.

      Aber es gab immer wieder Damen, die mit Plan A auch etwas erreicht haben oder die hinreichend flexibel sind.
      Wenn Frauen sehr schön sind, läßt man ihnen als Mann etwas zuviel durchgehen – ein interessanter Nebeneffekt, der bei Dr. Merkel allerdings belanglos ist.

      Einen seriösen und objektiven Vergleich wird es deshalb nie geben.

      • Das ist richtig, Herr Prabel – im Privaten wie im Job oder der Politik.
        Frauen nennen es konsequent – ich nenne es die Unfähigkeit, eigene Fehler zu korrigieren.
        Frauen ziehen ihren einmal gefassten Entschluß bis zum bitteren Ende ohne Rücksicht auf Verluste durch, auch wenn sie auf halber Strecke schon merken, dass sie auf dem Holzweg sind.

        Ich stehe zu dieser Verallgemeinerung !

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