Integration in eine Katastrophe

Die Klimaphantasten verbreiten in den Bezahlmedien Schreckensszenarien von schmelzenden Eisbergen, ansteigenden Ozeanen, Dürren, Hochwassern, Stürmen und Erdbeben. Alles Märchen im Dienst der angeblich guten Sache. Und die Al Gores, Latifs und Schellnhubers wissen, daß es Unwahrheiten sind. Nur wenn sie Katastrophen an die Wand malen, so ihr Kalkül, bekommen sie Aufmerksamkeit für ihre kruden und kranken Theorien.

Die Klimakatstrophe wird ausbleiben, schon weil es seit 15 Jahren immer kälter wird. Aber eine andere Plage wird unweigerlich über uns kommen, nämlich eine Überschuldungskrise von biblischen Ausmaßen. Alle gegebenen Versprechungen werden nicht eingehalten werden können und die ausgestellten Schecks auf die Zukunft werden fällig. Die Renten und Pensionen werden sinken, die großzügig versprochenen Einspeisevergütungen können eines sonnigen und windigen Tags nicht mehr gezahlt werden. Ein Katastrophenszenario aus der Schuldenecke könnte so aussehen:

Nach 2025 müssen wir uns Deutschlands Straßen als Schlachtfelder vorstellen. Wie in Somalia werden Milizen durch die Straßen patroullieren. Oder auf den Wegen, die an ehemalige Straßen erinnern. Nicht ausgezahlte Rentner, Arbeitslose und Beamte, Windmüller und Wutbürger aller Art werden aufsitzen und alles platt machen. Auf ihren Pickups werden Maschinengewehre montiert sein und sie werden sich gegen die  Stromkonzerne, die Sozialkassen und den Staat zur Wehr setzen. Oder gegen das, was davon noch übrig geblieben ist. Die Hochspannungsleitungen werden längst gesprengt sein und um verbliebene Kraftwerke wird gekämpft werden. Um Energiearmut werden wir uns keine Gedanken mehr machen müssen, denn Energie wird es nur noch in einigen Gebieten geben, die fest unter der Kontrolle von mächtigen Warlords sind. Eine funktionierende Bundeswehr wird es nicht mehr geben. Sie ist in lokale und ethnische Kampfgruppen auseinandergefallen. An die Luftwaffe kann sich keiner mehr erinnern, weil die bereits unter der Ministerin van der Leyen offenkundig gewordenen Beschaffungsmängel sich immer mehr ausgeweitet haben. Wovon ist hier die Rede?

Eine Billionenbombe wird zur Explosion kommen. Die aus der Energiewende aufgelaufenen Verpflichtungen werden sich im dritten Jahrzehnt des laufenden Jahrtausends auf eine bis zwei Billionen € aufsummiert haben. Gleichzeitig fliegen den Regierenden die eingegangenen Verpflichtungen aus den Renten- und Pensionssystemen um die Ohren. Bernd Raffelhüschen hatte bereits 2005 in der Studie „Die Pensionslasten der Bundesländer im Vergleich“ berechnet, daß die Barwerte der Pensionslasten der Länder zu diesem Zeitpunkt 1.797 Milliarden € betrugen. Tendenz stark steigend. Und der Bund sowie die Kommunen haben ja auch Beamte. Dazu kommen Pensionszusagen der Betriebe, die nicht eingehalten werden können. Die Gesundheitskosten werden bei einer alternden Bevölkerung auch weiter steigen. Weiterhin wird es auch in den nächsten Jahrzehnten noch Staatsschulden von 2 bis 3 Billiarden € geben. Es wird der Punkt kommen, wo alle diese Verpflichtungen nicht mehr gleichzeitig bedient werden können. Und wo es auch nicht mehr reicht, an irgendwelchen steuerlichen Stellschrauben zu drehen. Und wo es egal sein wird, ob die Verpflichtungen über Steuern, Abgaben, Gebühren oder private Entgelte bedient werden.

Professor Mackenroth hatte in den 50er Jahren eine Betrachtung über die Sozialsysteme angestellt: „Nun gilt der einfache und klare Satz, daß aller Sozialaufwand immer aus dem Volkseinkommen der laufenden Periode gedeckt werden muß.“ Was der schlaue Professor für den Sozialaufwand feststellte, gilt natürlich auch für den Staatsaufwand und die Abgaben im allgemeinen. Alle Schulden und Verpflichtungen landen vor der Tür des Bürgers. Und konkret vor der des arbeitenden Bürgers. Wir müssen uns in den kommenden Jahrzehnten keine Gedanken über die Schuldentragfähigkeit von Staaten machen, sondern über die Schuldentragfähigkeit der arbeitenden Klasse.

Wenn man nur die Verpflichtungen aus der Energiewende, aus Beamtenpensionen und die Staatsschulden für 2025 zusammenrechnet, kommt man sehr konservativ geschätzt auf etwa 8 Billionen €. Wenn man davon ausgeht, daß es 2025 noch 20 Millionen Vollbeschäftigte geben wird, so kommen auf jeden Beschäftigten Schulden in Höhe von 400.000 €. Das ist der Gegenwert für ein größeres Einfamilienhaus. Diese Schuld mit 3 % verzinst ergibt eine Zinslast von 12.000 € im Jahr. Für den Sparkassendirektor wird das kein Problem sein, für die große Masse des niederen Angestelltenadels ist das eine drückende und vielfach nicht mehr tragbare Last. Man muß ja bedenken: Wenn zwei Eheleute arbeiten, kommen 800.000 € Schulden zusammen. Für umgerechnet zwei Eigenheime, die man jedoch nicht hat. Für die Millionen schlecht ausgebildeten Zugereisten ist das eine Last, die von einem anderen Stern ist.

In einer Hinsicht sorgt die Bundesregierung vor. Sie organisiert die Einwanderung von robusten Kämpfern aus Hirtengesellschaften vom Balkan und aus Afrika, die die Lust und den Mut haben die Verteilungskämpfe der Zukunft auszufechten. Sofern die meist sehr pragmatischen Einwanderer nicht in ihre Herkunftsländer zurückreisen, wenn die Sozialkassen geplündert sind.

Man kann die Frage auch aus der Sicht der Einwanderer stellen: Ist es nicht verantwortungslos, schlichte und ahnungslose Naturen aus Entwicklungsländern wie Nigeria, Afghanistan oder Griechenland nach Deutschland zu locken, und sie fürsorglich in die bevorstehende Katastrophe zu integrieren?

Eine Anekdote aus der Russenzeit könnte man folgendermaßen umschreiben: Putin, Obama und Merkel sind gemeinsam im Auto unterwegs und Menschenfresser sind hinter ihnen her. Putin wirft einen Zettel raus: „Ihr kommt alle nach Sibirien“. Obama wirf einen Zettel raus: „Ich schicke die Airforce“. Es hilft nicht. Dann wirft Merkel einen Zettel raus und die Menschenfresser sind augenblicklich verschwunden. Putin und Obama fragen, was draufgestanden hat. Merkel: „Wenn ihr noch 10 Minuten weiterlauft, müßt ihr EEG und GEZ zahlen.“