Horrorhäuser der Angst

In Schulen gab es schon immer Gewalt. Im Unterschied zur heutigen Situation wurde sie jedoch von den Lehrern bekämpft. Die hatten früher mehr Rechte. Einer meiner Lehrer, der Kanter Seifert marschierte immer mit dem erhobenen Zeigestock durchs Schulzimmer. Er schlug nie zu, aber er war immer in erhöhter Alarmbereitschaft und die Eltern fanden das damals gut.

Die Hofpause fand vor 50 Jahren obligatorisch auf einem viereckigen Platz statt, der übersichtlich war und von einer Hofaufsicht mit Löwenstimme bewacht wurde. Alle Schüler mußten das Schulgebäude verlassen, um unübersichtliche Situationen zu vermeiden. Sogenannte „Rückzugsräume“ gab es noch nicht. Der Hausmeister Unruh hatte sommers wie winters einen Schürhaken in der Hand und war noch vor dem Direktor die erste Autorität, immer auf der Jagd nach unerlaubten Handlungen. Die Toiletten befanden sich gleich neben dem Haupteingang. Der Zugang befand sich im Augenwinkel des Lehrers, der während der Pausen den Eingang zur Schule bewachte. Trotzdem kam es manchmal zu kleinen Unregelmäßigkeiten. Auf der Eingangstreppe stellte mir mal jemand ein Bein und ich landete mit dem Kopf auf dem eisernen Abtreter. Oder der Musiklehrer, ein ehemaliger Nationalsozialist, zog mich an den Haaren. Ich hatte nicht den von ihm favorisierten Igelschnitt. Beim Handgranatenzielweitwurf mit der Übungshandgranate F1 (ca. 500 g) erwischte ich fast einen Lehrer. Unabsichtlich.

Ausgeschlossen waren jedoch größere Prügelattacken von Schülern untereinander in der Pause. Das Treten gegen den Kopf gab es noch nicht, obwohl in meiner Klasse von 48 Schülern 41 Jungs waren. An der Tagesordnung waren jedoch schon früher Schläge in die Magengrube, Beinstellen, Schwitzkasten usw. Ein Arzt wurde jedoch nicht benötigt. Es war keine heile Welt, aber die Schulleitung tat was sie konnte.

Das hat sich geändert. Deutsche Schüler werden sobald sie in die Minderheit geraten von Ausländern wie die Punchingbälle behandelt. Ein privater Fernsehsender hat das nun endlich mal thematisiert.

Leider ist im deutschen Kompetenzwirrwar keine schnelle Antwort auf die wachsende morgenländische Gewalt zu erwarten. Die Lehrer gehören zur Beamtenschaft der Bundesländer, die Bundeswehr wird von der Bundesregierung zugrunde gerichtet und die grausame Frau Dr. Merkel ist nur an ihrer Machterhaltung interessiert. Ein pfiffiger Bundeskanzler würde die Reservisten der Bundeswehr einberufen – die einzigen, die schon eine fertige Ausbildung haben und kurzfristig eingreifen könnten – und in den Schulen stationieren. So könnte die Lage schnell wieder beruhigt werden. Neu eingestellte Polizeikräfte dagegen brauchen eine jahrelange Ausbildung und sind nicht wirklich schnell verfügbar.

Wenn eine relativ kompakte Schülerin 14 Tage lang nicht in die Schule geht, weil sie sich vor Gangs fürchtet, dann stimmt etwas nicht. Bis die Landesregierungen wieder Ordnung geschaffen haben, sollte die Schulpflicht ausgesetzt werden. Es kann nicht sein, daß Schüler mit staatlichem Zwang in öffentliche Horrorhäuser der Angst geschickt werden, wo sie am Lernen gehindert und beleidigt werden.

Liebe Leser, bitte schreibt mir was ihr für Vorschläge habt, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Ich werde die Kommentare nicht wie die Merkelbeauftragte Anetta K. zensieren. So runtergekommen, wie CDU und SPD bin ich noch nicht.