Das versnobte Hollywood zieht nicht mehr

Hillary Clinton hatte ganz auf die Unterstützung der Systemmedien und der Hollywood-Künstlerschaft gesetzt, um ihre Präsidentschaft ins Ziel zu wackeln. Für die Medienarbeit verpulverte sie 125 Mio $, während ihr Konkurrent mit 30 Mio. auskam. Die Masse machts nicht, sondern immer noch der Inhalt.

Drei Hollywood-Divas hatten sich massiv für Hillary aus dem Fenster gehängt: Madonna, Kate Perry und Cher. Sie haben den ganz großen Auftritt und die forcierte Selbstglorifizierung gemeinsam.

Der bizarrste Act gelang wohl Madonna beim Superbowl 2012, als sie sich von Hunderten Sklaven als Cleopatra auf einem Thron zum Klang von Posaunen durch die Arena ziehen ließ. Lieber Leser, denk mal was los wäre, wenn sich ein männlicher Sänger, zum Beispiel Mick Jagger, von hunderten gutgebauten, halb nackten jungen Damen durch New York ziehen ließe. Alice Schwarzer, Margot Käßmann und Manuela Schwesig, in ihrem Gefolge Steinmeier, Stegner und Gabriel würden sich gar nicht wieder einkriegen!

Kate Perry machte den Einzug in die Arena beim Superbowl 2015 zwar nicht vom hohen Roß, aber immerhin vom hohen Löwen aus nach, obwohl ihr Ritt angesichts des Originals von Madonna etwas epigonenhaft wirkte.

Den Vogel schoß allerdings Cher ab, als sich am 1. Juli 1989 die Geschütze der USS Missouri vor ihr verneigten und sie zum Song „If I Could Turn Back Time“ einen Ritt auf der Kanone machte. Hunderte sexuell ausgehungerte Jungs der US Navy waren die Staffage für ihren Auftritt in einer Art Reizwäsche. Kann man Männer noch mehr zum Affen machen?

Wie würden die Medien reagieren, wenn ein Mann – vielleicht Bob Dylan – auf der Kanone reiten würde? – Als Münchhausen würde er gebrandmarkt und mit seinem Text aus „Blowin in the Wind“ konfrontiert: „how many times must the cannonbals fly?“ Was hätten die Redaktionen gekakelt, wenn die Kanonen vor beispielsweise Andreas Gabalier oder Anton aus Tirol ihren Diener gemacht hätten? – „Militarist“ hätten die Pharisäer geschrien!

Drei Auftritte, die man sich, wenn überhaupt, heutzutage nur als Frau leisten kann. Flankiert von Gender-Ideologen und versnobten Führern in den Film- und Musikstudios. Es ist inzwischen im Dunstkreis von Hollywood ganz normal Männer herabzuwürdigen und zu diskriminieren.

Es ist bezeichnend, daß die Globalistin Clinton sich ihre Wahlkampfhelferinnen gezielt aus der elitären Schmuddelecke geholt hat. Aus Hollywood. Hier noch ein Beispiel der Sebstbeweihräucherung. Man muß besonders auf das verzückte „Bodenpersonal“ im Publikum achten. Ein selbstreferenzierendes System:

Wollte sich Hillary auf einem von demokratischen Kongreßabgeordneten gezogenen Thron durch Washington ziehen lassen? Hatte sie vor, auf einem Löwen mit Feueraugen zu reiten um dem alternativen Blog „Breitbart“ einen Schreck einzujagen? Und wollte sie die Kanonen der Navy vor der syrischen Küste donnern lassen? Warum umgab sie sich gerade mit diesen drei narzistischen selbstdarstellernden Schreckschrauben, deren große Zeit vorbei ist?

Michael Klonovsky hat sich gestern mal Cher zur Brust genommen, die sich wegen des Wahlergebnisses an Deutschland 1933 erinnert fühlt. „Vielleicht auch an ihre erste Schönheitsoperation im selben Jahr“, ätzte Klonovsky.