Ramelow oder Mohring, wer bekommt den Rückenwind vom Staatsfernsehen?

In Sachsen und Brandenburg haben die beiden Regierungschefs Kretschmer und Woidke davon profitiert, daß die Medien wie der Duracell-Hase dafür getrommelt haben, daß die AfD nicht stärkste Partei wird. Es gab öffentlich-rechtlichen Rückenwind für die jeweiligen größeren Regierungsparteien, die kleinen Parteien wie Linke und FDP waren die Opfer der Schlußpropaganda.

Nun fragen sich die Experten welche Partei in Thüringen in der Endphase des Wahlkampfs von den Medien geheipt werden wird. Die Linke mit MP Ramelow oder die CDU unter Spitzenkandidat Mohring?

Die Prognose, die die Stärke der AfD in Sachsen und Brandenburg noch am besten abbildete war die von Prognos Twitter. Alle anderen Institute wie Forsa, Infratest usw. lagen derb daneben. Sehen wir uns in Thüringen also mal die frischen Daten von Prognos Twitter an:

AfD 26 %, CDU 24 %, Linke 24 %, SPD 9 %, Grüne 7 %, Andere 10 %.

Wenn der MDR, das ZDF und der Funke-Konzern (TA, TLZ) verhindern wollen, daß die AfD stärkste Partei wird, müssen sie sich für Ramelow oder Mohring entscheiden und einen von beiden in die Pfanne hauen. Oder neben der FDP auch noch die SPD und die Grünen auf dem Operationstisch der Wahlstrategie opfern.

Bernd Zeller hat folgenden Tip:

Er geht davon aus, daß eine erfolgversprechende Schleimspur von Mohring zu den Systemmedien führt. Am Wahlabend werden wir sehen ob er richtig liegt.

Pressekompatibler Wahlkampf der Blockparteien – in der Zone hieß das von den Mainstreammedien geheipte Bündnis aus SED, CDU, LDPD, Bauernpartei und NDPD pikanterweise „Nationale Front“ – führt natürlich zu einer starken Polarisierung. Und die nutzt den Alternativen.

In Brandenburg hatten die Demoskopen 21 % für die AfD vorausgesagt und es lagen zum Schluß 23,5 % in der Wahlurne. In Sachsen wurde die Vorhersage (24 %) mit 27,5 % auch deutlich übertroffen.  Es wurde zwar mit Ach und Krach verhindert, daß die AfD stärkste Partei wird, aber der Preis dafür war hoch. Mit der Mobilisierung von CDU-Mann und SPD-Maus gegen die AfD, mit dem letzten Aufgebot des Unteilbar-Volkssturms und der WerwölfInnen von Luisa, wächst als Nebenwirkung die Aufmerksamkeit für die Blauen.

Eigentlich unbezahlbar, diese Wahlhilfe. Es ist kein Wunder, daß die AfD immer die geringsten Wahlkampfkosten pro Wählerstimme hat. Lügen zu verkaufen ist teurer, als die Wahrheit an den Mann zu bringen.