Die aktuellen Währungskurse
Gegen den Dollar wird von den Woken aktuell Stimmung gemacht und der Euro wird schöngeschrieben. Dabei sind beide Währungsräume etwa gleichermaßen überschuldet. Aber aus diesen prapagandagetriebenen Strömungen kann man Gewinn ziehen.
Als fast Parität zwischen Dollar und Euro herrschte hatte ich die amerikanischen Aktien auf weniger als 25 % reduziert, so daß ich durch die Aufwertung des Euro nicht so stark betroffen wurde, Jetzt gibt es bei einem Kurs von 1,16 Einstiegsmöglichkeiten in den amerikanischen Markt, man kauft relativ billig ein.
Dasselbe trifft aktuell auf Japan, Korea, Indien, Australien, Kanada und Brasilien zu. Dagegen sind die europäischen Anlageziele in Polen, der Schweiz, Schweden, Ungarn und Tschechien derzeit relativ teuer.
Die Währungen des UK, von Südafrika, Norwegen und Dänemark haben derzeit einen mittleren Kurs.
Das muß alles nicht so bleiben, es sind ja Wechselkurse. Es handelt sich nur um eine Info. nicht um eine Analageempfehlung, zumal ich keine Aktienempfehlungen gebe.
Man kann auch aus nichtpropagandagetriebenen Dingen Honig ziehen. Trumps explizites Ziel ist eine Schwaechung seiner Waehrung. Dagegen haben Meinungen von Weichware wie Wokeness keinerlei Bedeutung. Und solange es noch weltweit vernetzte Wirtschaft im dominierenden Massstab gibt, haben auch die Waehrungsunterschiede auf relevanten Zeitraeumen kaum Bedeutung. EU/Dollar hat schon alles erlebt:
https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/eurofxref-graph-usd.en.html
Einfach mal auf „all“ gehen.
Im disruptiven Weltkrieg scheint inzwischen nichts mehr unmöglich. China beispielsweise legt allmählich wichtige Hebel gegenüber Amerika um; man darf gespannt sein.
Der Finanzexperte Folker Hellmeyer sieht eine positive Zukunft für die USA. Durch Trump’s Politik wird zwar die Verschuldung der USA zunehmen, andererseits wird aber auch die Wirtschaft im Land gestärkt werden, was bei der Tragfähigkeit der Schulden hilft und auch der Bevölkerung zugute kommen wird. Wenn die nächsten Wahlen anstehen, kann es sich Trump nicht leisten, dass es den US-Amerikanern dann signifikant schlecht geht.
Im EU-Raum, insbesondere Deutschland, nimmt die Verschuldung auch zu, jedoch wird die Wirtschaft derzeit gerade von politischer Seite geschwächt. Und es geht m.E. so wertvolle Zeit verloren, die man erst wieder aufholen muss (sofern man das in D überhaupt will).