Crans Montana und Zehlendorf

Beide Orte liegen meilenweit auseinander aber sie zeigen uns vereint wie fragil Sicherheit ist.

Es wird allweil Schlechtes über die Bar in dem walliser Wintersportort berichtet. Auch in Deutschland ist nicht alles Gold, was sicherheitspropagandistisch glänzt. Ich habe öfter mal Brandschutzgutachten für Schulen, Kindergärten und Fabriken gemacht. Die Higlights waren brennbare Dekorationen in Fluchtwegen von Kindergärten, mit Gegenständen zugemüllte Rauch- und Hitzeableitung oder ein Benzinlager des Hausmeisters einer Schule direkt unter der Fluchttreppe. Irgendwo mußte er mit dem Treibstoff für die Rasenmäher ja hin. Sachen gibts!

Was ungünstig ist: Die Feuerwehren, die die Kontrollen machen, stehen oft unter dem Pantoffel des jeweiligen Schul- oder Bauträgers. Und Brandsicherheit kostet eben Geld, das lieber für Flüchtlinge aus aller Herren Länder, für Kunst, die weg kann oder das Wohlleben von NGOs ausgegeben wird.

Die Medien reden uns grade ein, daß mit Verheimlichung von Leitungsplänen viel Versorgungssicherheit gewonnen wäre. Das ist Käse.

Die angebrannte Leitungstrasse über den Teltowkanal neben dem Kraftwerk in Lichterfelde kann ein Blinder mit dem Krückstock bei einem Spaziergang am Kanalufer entlang einsehen. Da brauchts kein Maps und keine Pläne. Auch die Lieblingsschachtdeckel der grünen Pyromanen im Bereich der Bahngleise findet man ohne Mühe vor Ort. Weitere gewünschte Details gibts, wenn man einen Schachtschein einholt. Das kann man oft schon digital.

Helfen würde es, wenn die NGOs von der Regierung nicht mehr gepampert würden, wenn die sog. „Aktivisten“ 24/7 damit beschäftigt wären leere Flaschen aus dem Müll zu fingern, um den Pfand einzuheimsen. Dann gäbe es keine Zeit und kein Geld für Unsinn. „Müßiggang ist aller Laster Anfang“, sagte die Oma.