Zustände wie vor 100 Jahren
Eine meiner Großmütter wohnte in den 20ern und 30ern in Berlin. Dort herrschte immer mal wieder Bürgerkrieg. Oft konnte sie tagelang nicht das Haus verlassen, weil sich auf der Straße der sozialistische Mob austobte.
Diese Zustände sind nun wieder eingerisssen. Unsere Verwandten aus Hellersdorf haben leichtsinnigerweise am Sylvesterabend an einem Event im Prenzlauer Berg teilgenommen, welches gegen 21 Uhr zu Ende war. Auf dem Weg zu einer Haltestelle wurden sie von morgenländischen Merkelgästen mehrfach mit Raketen und Böllern beschossen. Vor hundert Jahren tauchte bei Aufständen wenigstens noch Polizei auf und lieferte sich Schußwechsel mit den Chaoten. Inzwischen: Fehlanzeige.
Im Südwesten Berlins wurde ein ganzer Stadtteil von der Energiezufuhr abgeschnitten, das bei Temperaturen unter Null. Wo bleibt das Klima, wenn man es mal braucht?
Beitragsbild: Bernd Zeller aus ZZ.

Ich hab Sylvester in F-Hain verbracht, unweit vom Boxi, im Gegensatz zu dem was da vor 15 oder 20 Jahren üblich war, war’s sehr ruhig. Man musste zur Wahrschauer Straße gehen um überhaupt ein paar Raketen zu sehen. Faktisch kein beschießen und bewerfen. Kanonenschläge / Polenböller sehr sehr spärlich. Heimfahrt mit den Öffis war auch unproblematisch und gesittet, kann ich mich auch an andere Zeiten erinnern. Da ist am Wochenende in Brandenburg Bahnfahren interessanter.