Die Profite der Pharmabranche
Grade hat der großartige Donald Trump ein Vergleichsportal für Medikamentenpreise ins Netz gestellt. Seit Kórona, als Pfizer sagenhafte Verträge für Spritzen verhandelt hatte, ist der Ruf der Branche hin und es herrscht die Überzeugung, daß die Konzerne sich dumm und dämlich verdienen.
Ein Blick auf die aktuellen Profite der Schwergewichte. Auf der einen Seite gibt es die Marge, also den Nettoprofit nach Steuern gegen den Umsatz gerechnet. Ein Teil des Nettogewinns fließt in Forschung, Investitionen und Rücklagen, ein anderer in Ausschüttungen. Wir sehen uns mal die Ausschüttungen im Verhältnis zum Umsatz an.
| Marge Nettogewinn zu Umsatz % | Ausschüttung zu Umsatz % | |
| Johnson & Johnson | 28,3 (2025) | 13,2 |
| Pfizer | 12,4 (2025) | 15,7 |
| Merck (USA) | 28,1 (2025) | 12,7 |
| Merck (Darmstadt) | 13,1 (2024) | 4,5 |
| Roche | 13,6 (2024) | 8,2 |
| Novartis | 23,8 (2024) | 14,7 |
| Novo Nordisk | 33,3 (2025) | 16,9 |
| GSK | 17,8 (2025) | 8,3 |
| Eli Lilly | 31,7 (2025) | 8,3 |
Präsident Trump hat recht, wenn er die Gewinne drosseln will. Ich sehe weltweit eine Tendenz zur Schmälerung der Gewinnspannen, weil die Krankenkassen überall am Ende ihres Lateins sind.
