Die technische Seite der Freiheit

Einige sektenartige Regime wie Nordkorea, Kuba, Iran und Gaza halten nicht viel von Meinungsfreiheit. Die amerikanische Regierung will den Untertanen solcher Länder die Möglichkeit bieten sich umfassend zu informieren. Die US-Regierung plant ein Online-Portal, das vor allem Menschen in Ländern mit strenger Content-Regulation helfen soll, lokale Sperren und Zensur zu umgehen.

Nach allen bisherigen Berichten wird das System voraussichtlich so aufgebaut:

  • Man geht auf freedom.gov (vermutlich mit Login oder einfachem Einstieg).
  • Das Portal leitet den Datenverkehr über US-Server um → der Internet-Anschluss sieht für Websites und Plattformen so aus, als würde man aus den USA kommen.
  • Technisch wird das durch eine eingebaute VPN-ähnliche Funktion (getunnelter Proxy oder vollwertiges VPN) realisiert.
  • Dadurch laufen viele geobasierte Sperren, NetzDG-Entfernungsanordnungen, DSA-Löschpflichten oder andere nationale Content-Blockaden ins Leere.
  • Inhalte, die in repressiven Staaten als Hassrede, Volksverhetzung, Terrorpropaganda etc. eingestuft und gesperrt werden, sollen darüber wieder erreichbar sein (weil US-Recht vieles davon durch den ersten Verfassungszusatz schützt).
  • Wichtigster Punkt laut Insidern: Keine Protokollierung / kein Tracking der Nutzeraktivitäten.

Es wird ein staatlich betriebener, kostenloser Umgehungsdienst von der US-Regierung angeboten und speziell gegen freiheitsfeindliche Regulierungen positioniert.

Ursprünglich sollte es Anfang Februar 2026 starten, es wurde aber verschoben, angeblich wegen interner juristischer Bedenken im State Department.

  • Aktueller Stand: „in the coming weeks“.
  • Die Seite ist registriert seit 12. Januar 2026 und zeigt schon seit Tagen/Wochen den Teaser.

Sobald es live geht, wird es in den elitären Reservaten schnell sehr kontrovers diskutiert werden.