Freitag ab eins macht jeder seins

Artikel 6 des Grundgesetzes (GG) garantiert den besonderen Schutz von Ehe und Familie durch die staatliche Ordnung.

Ich habe auf den staatlichen Schutz der Ehe nach sehr schlechten Erfahrungen lieber verzichtet und überlasse das Wohlergehen der Familie dem lieben Gott. Er ist zuverlässiger, nicht der letzten Mode verpflichtet und ändert nicht jedes Jahr die Regeln.

Insbesondere wenn der Staat das Leben durch angerichtetes Chaos wieder mal erschwert, ist die Familie neben dem lieben Gott die Institution, die das Glück und das Überleben sichert. Der Artikel 6 kann mich mal.

Derzeit sind wir in einer Niedergangsphase verpflichtet, alles zu tun, was die Lebensgrundlagen der Familie erhält, ohne Rücksicht auf den Staat. Natürlich schließt das die Hilfe für die Nachbarn ein, soweit sie ins Stadt- oder Dorfbild passen.

Wir leben in einer Zeit, wo der Zusammenhalt mit Familienangehörigen und Nachbarn wichtiger wird, genauso wie die materielle Vorsorge – Prepperey auf allen Gebieten – unverzichtbar geworden ist. Man sollte dem Staat nur noch das zubilligen, was unbedingt abgeliefert werden muß. Und das Wort „Solidarität“ sollte man fürchten. Davon ist seit alten Zeiten immer die Rede, wenn Parasiten und Sofakartoffeln was abhaben wollen.

Die Älteren erinnern sich noch an den Sozialismus. Damals war Tuckelei, Leistungstausch, Diebstahl unverzichtbar, wenn man zurechtkommen wollte. Das ist für eine entwickelte Ökonomie alles ineffiezient, in Niedergangsphasen aber unvermeidbar. Auch damals wollte die SED – so wie jetzt die CDU – wieder Mehrarbeit. Das Volk war schlau und antwortete: „Freitag ab eins macht jeder seins.“