Seltene Erden sind Metalloxide
Ganz unten in der Periodentafel der chemischen Elemente sind die Lantanoide, die landläufig als seltene Erden bezeichnet werden. Es handelt sich um Metalloxide, die keine Erden sind. Sie sind auch nicht sehr selten. Es kommt aber auf die Konzentration im Boden an, wenn es um die Kosten des Abbaus und der Aufbereitung geht.
Es handelt sich zum Beispiel um Neodym, Erbium, Samarium und Cer. Zu den Übergangsmetallen gehört noch Yttrium für Elektronik und Bildschirme. Neodym ist in der Magnettechnik hochbegehrt, Cer für Katalysatoren und Erbium für Glasfasern..
Die Aufbereitung ist aufwändig, weil die Oxide von Verunreinigungen und auch voneinander getrennt werden müssen. Das können bis zu hundert Schritte sein, bis eine „seltene Erde“ isoliert ist. Dabei entstehen reichlich giftige, machmal auch radioaktive Abwässer. In vielen Ländern wurde die Produktion wegen Umweltauflagen aufgegeben, in China nicht.
Inzwischen ist es Konsenz, daß das chinesische Monopol gebrochen werden soll. Das ist jedoch nicht von heute auf morgen möglich. Man muß den Bundesregierungen vorhalten, auch dieses Rohstoffthema verschlafen zu haben. Nur vom regelbasierten Handel zu träumen reicht nicht. Schon Präsident Obama hatte darauf hingewirkt, daß das Schiedsgericht für den Welthandel nicht mehr besetzt wurde, Das hätte in Berlin ein Weckruf sein müssen, daß der Welthandel wieder wie in der Zwischenkriegszeit organisiert wird. Es folgte über das Auswärtige Amt jedoch das Engagement für geschlechtsneutrale Toiletten weltweit und Radwege in Lima.
Was nach der alternativen Machtübernahme erforderlich ist, ist freie Bahn für deutsche Rohstoffhandelsfirmen, welche auch Beteilgungen an Bergbauunternehmen halten und die Bildung eines Handelsministeriums, welchem das Auswärtige Amt unterstellt wird.
