Steuern brechen ein

Noch bevor der erfolglose Friederich seine Sonntagsrede hielt, sind die Steuern im Januar um 3,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat eingebrochen.

Dabei war die Lohnsteuer – die zweitertragreichste Steuer – um immerhin 9,1 % gestiegen. Die Ertragssteuern waren aber zweistellig eingebrochen. Die veranlagte Einkommenssteuer (minus 14,2 %) und die Körperschaftssteuer (minus 79,1 %) sind dabei Zeiträumen zuzuordnen, die überwiegend noch der Scholz-Regierung angehören.

Das ist bei der nicht veranlagten Einkommenssteuer (minus 3,8 %) und der Abgeltungssteuer (minus 16,5 %) allerdings weniger oder nicht der Fall. Die sind ohne Bescheid abzudrücken, wenn sie entstehen.

Ein sehr guter Maßstab für den wirtschaftlichen Erfolg ist die aufkommensstärkste Steuer, die Umsatzsteuer. Sie entstand wegen Dauerfristverlängerung im wesentlichen im November, stieg um 2 %, und war damit etwas niedriger als die Inflation (2,2%). Wir können mit einer gewissen Sicherheit davon ausgehen, daß die Wirtschaft trotz der aufwändigen Rüstungen für die tapferen Recken der Bundeswehr nicht gewachsen ist.

Es sieht eher nach Schrumpfökonomie aus. Wie sich das wohl ausgehen wird?