Liebe ohne Ehegattensplitting

Der Sozialdemokrat Klingbeil will das Ehegattensplitting weghaben. Das ist kein Problem. Man heiratet nicht und der besser verdienende Partner stellt den schlechter verdienenden in einer gemeinsamen GbR als irgendwas ein, z.B. für die Buchhaltung, Kinderbetreuung oder zum Putzen,

Ist der besser verdienende Partner selbständig ist das überhaupt kein Problem. Ich kenne viele Handwerker, wo die Frau Buchhaltung macht, Rechnungen stellt usw. Ein Bekannter aus dem globalen Süden hat eine Kinderfrau, weil er vermutet, daß der germanische Kindergarten versaut ist. Man hat dann noch den Vorteil, daß man das häusliche Arbeitszimmer, ein Auto usw. steuerlich geltend machen kann. Natürlich kann man auch für eigene Kinder tätig werden, wenn diese erwachsen und selbständig sind und Dienstleistungen brauchen.

Ist niemand in der Familie selbständig, muß man in geringem Maß für Fremde tätig werden, um dem Verdacht der Liebhaberei zu entgehen. Letzteres ist im Steuerrecht keine sexuelle Kategorie, sondern dient der Charakterisierung von Tätigkeiten, denen keine Gewinnerzielung gelingt.

Auch das Umsatzsteuerproblem muß noch gelöst werden. Das macht man über die Kleinunternehmerregelung. Die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) befreit kleine Unternehmen von der Umsatzsteuerpflicht, wenn der Umsatz im Vorjahr maximal 25.000 € betrug und im laufenden Jahr voraussichtlich 100.000 € nicht übersteigt (neue Grenzwerte ab 2025). Sie vereinfacht die Buchhaltung, untersagt jedoch den Vorsteuerabzug. Ein Hinweis auf die Steuerbefreiung ist auf Rechnungen zwingend.

Auch für ärmere Liebespaare gibt es Lösungsansätze. Ein Partner verdient recht und schlecht, der andere macht auf Bürgergeld oder wie das umbenannt wurde.

Das Nichtheiraten hat auch Vorteile, wenn jeder Liebespartner ein Unternehmen betreibt. Man kommt mit den Betrieben nicht in die Konzernhaftung, wenn man nicht im Standesamt war.

Klingbeil ist wahrscheinlich wenigerintelligent. Er überschaut nicht, welche Gestaltungen es gibt. Er hat selbst eine Familie und ist seit 2019 mit Lena-Sophie Müller (Lena-Sophie!!!) verheiratet, und das Paar hat einen Sohn, der 2024 geboren wurde. Seine Frau ist Geschäftsführerin der Initiative D21. Das ist eine geförderte Faulpelzorganisation, die digitale Spaltung verhindern, Kompetenzen fördern, Debatten anstoßen und die Gesellschaft beim digitalen Wandel unterstützen will. Sie kann in den Tag reinleben und muß keine Gewinne machen, bißchen progressives bla bla reicht. Die Initiative D21 finanziert sich primär durch Mitglieds- und Fördermitgliedsbeiträge von Unternehmen und Institutionen, Projektpartnerschaften, Spenden sowie öffentliche Zuschüsse von Bundesministerien (z.B. BMWK, BMBF) für Studien und Projekte. So geht konventionelle Ehe mit staatlichen Fördertöpfen auch ohne Ehegattensplitting.

Gestern habe ich wieder mal Handwerker gesprochen, die auf die digitale Platform eines Versorgers müssen. Die sind mehr am Computer. als bei der Arbeit und haben eine Wut auf die Digitalisierung.