Macht euern Dreck alleene!

Es ist nicht ausgeschlossen, daß der NGO-Komplex einschließlich seiner Berliner Marionettenregierung wie schon bei Kórona die verfassungsmäßige Ordnung ad acta legt. Für diesen Fall rechne ich seitens des Volks mit einer Taktik kleiner Nadelstiche gegen das Regime, die nicht justiziabel sind. Denn Großproteste haben in einem repressiven Umfeld keinen Zweck. Ein sozialistisches Regime wird im allgemeinen mit Geringengagement langsam zu Tode gequält. Kuba war eine Ausnahme, es wurde aus geopolitischen Gründen durch ständige Hilfslieferungen am Leben gehalten, aber wer würde ein wokes Deutschland stützen? Putin? Trump? die Mullahs?

Wie in der Zone werden die Arbeitsanreize in einem planwirtschaftlichen System gering sein und die Einstellung „Privat geht vor Katastrophe“ wird wiederkehren. Teilweise ist das schon jetzt der Fall. Freitag ab eins macht schon wieder jeder seins. Was Merz an der Work-Life-Balance ärgert, ist eine janusköpfige Folge seiner eigenen Wirtschaftspolitik. Einerseits kämpft er mit geringem Erfolg gegen Kohlendioxid, andererseits zerstört er dabei den Fleiß in den klimaplanwirtschaftlichen Betrieben. Sinkt der Nutzen einer sozialversicherungpflichtigen Beschäftigung unter den der Arbeit im Privatbereich, so steigen die Antriebe für Teilzeit und gegenseitige Hilfe.

Bisher war der Reiz eine legale Beschäftigung aufzunehmen hoch, da die Produktivität das rechtfertigte. In den 50ern und 60ern verließen Millionen Leute ihren Kleinbauernhof und gingen freiwillig in die Industrie. Inzwischen ist man bei vielen Artikeln und Tätigkeiten mit Selbermachen schon wieder konkurrenzfähig.

Grade habe ich 20 Meter Maschendrahtzaun gebaut. Wenn ich das in Auftrag gegeben hätte, müßte ich dafür deutlich länger arbeiten, als wenn ich es selbst in die Hand nehme. Das Basteln rechnet sich, wenn ich nicht grade Bundestrainer, NGO-Geschäftsführer, Rundfunkintendant oder ähnliches bin. Vor einigen Jahren war die Arbeit im Garten Hobby. Inzwischen hat vieles Obst Preise, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Die heftig sinkende Produktivität der Planwirtschaft mischt die Karten neu.

Auch Reparaturen lohnen sich. Inzwischen habe ich in einen Miele-Staubsauger einen neuen Motor eingebaut und einen Dyson mit einem neuen Schalter versehen. Herd hat eine neue Oberhitze bekommen. Dabei wurden in einer guten Stunde jeweil hunderte Euro verspart. Natürlich gilt das nicht querbeet: Ein Stück Butter oder ein Auto kann ich nicht billiger herstellen. Aber das Wechseln von Spiegeln oder Wischerblättern bekommt man ohne die Werkst hin.

Man muß den Staat just so behandeln, wie er es provoziert. Dabei ist die Balance zwischen Erwerbsarbeit und privater Initiative immer wieder nüchtern zu überdenken. Man muß genau so viel arbeiten, wie die Produktivität es gebietet, aber eben nicht mehr. Ich gehe davon aus, daß die anstehende Erhöhung der Rentenbeiträge nicht zu mehr geleisteten Arbeitsstunden führen wird, denn man wird schon wieder länger arbeiten müssen, um eine fremde Arbeitseinheit zu bezahlen.

Vielleicht noch ein Hinweis: Im Fall von irgendwelchen Parteiverboten würde ich natürlich zu keiner Wahl mehr gehen oder ich würde ungültig abstimmen. Man muß es dann halten wie der Sachsenkönig Friedrich August III.: „Macht euern Dreck alleene!“