Fritz läuft im Leerlauf zur Hochform auf
Helmut Roewers Sudelbuch im Dezember 2025
Nichts ist so beständig wie der Ablauf eines Jahres, verbunden mit dem Wahn, dessen Ablauf griffig
zusammenzufassen. Ich lasse das und beschränke mich wie gewohnt auf den Monatsrhythmus,
während die Sonne wie immer im Atlantik versinkt. Voilá:
Erster Dezember 2025
In Gießen randalierte am Wochenende der vom Bundesfamilienministerium gesponserte linke
Faschisten-Mob gegen die Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation, deren Namen ich mir nicht
merken kann. Die alternativen Medien tun so, als sei etwas besonderes geschehen. Ich kann
hingegen nicht mehr zählen, wie oft ich solche Bilder in den letzten 5 Jahrzehnten gesehen habe.
Was wurde gegen derartigen Spuk unternommen? Nichts.
Nichts Neues unter der Sonne (2): Wenn man bedenkt, dass von Bismarck im großen Ganzen lediglich
der Hering übrigblieb, nimmt es nicht wunder, dass Merkel nur den Poller hinterließ, und das auch
nur zur Weihnachtszeit. Na, immerhin, manch eine kleine Leuchte wäre froh, wenn von ihr
überhaupt etwas bliebe.
Nichts Neues unter der Sonne (3): Marco Rubio, verstärkt um Trumps Schwiegersohn Kushner,
verhandelt am Wochenende immer noch mit irgendwem über den Ukraine-Krieg. Putin sagt,
jedenfalls nicht mit ihm. Das hatten wir schon, und man muss Experte sein, um das zu ignorieren.
Nichts neues unter der Sonne (4): Sie ist in den nördlichen Frontabschnitten nicht mehr zu sehen,
dort schneit es, doch das Vorrücken geht im gewohnten Schneckentempo weiter. Das werde so
bleiben, sagt Putin, bis alle Ziele erreicht sind. Eile ist nicht erkennbar.
Dritter Dezember 2025
Lese des Nachts Texte des Österreichers Ernst Topitsch (1919-2003) über das Göttliche. Sie sind im
Sammelband Gottwerdung und Revolution versammelt. Der hochgelehrte Ausflug in ferne, längst
verflogene Kulturen mit ihren Spitzfindigkeiten und Riten, um dem Fluch des Menschen zu
entkommen, der Sinn- und Ziellosigkeit seiner Existenz zu entkommen, weckt eher Ärger als ein
tieferes Interesse. Bleibt zum Schluss die Frage: Und was wollte der Autor uns jetzt eigentlich sagen?
Religiöses (2): Das Buch wurde mir am 31.12.1974 geschenkt. Wenig später nahm sich der Schenker
das Leben. Wohl deswegen blieb das Buch ungelesen liegen. Eine Suche nach leichtgewichtiger
Reiselektüre erlöste es aus der Nicht-Beachtung.
Religiöses (3): Die Bräuche in vom Katholizismus berührten Ländern des Südens wecken beim
Wanderer Heiterkeit. Die Beschränkungen des Reisegepäcks zwingen mich gottlob, sperrige Einkäufe
über Wundermildes zu unterlassen. Allerdings nehme ich nicht ohne Grimm zur Kenntnis, dass man
einem der drei Könige, die seinerzeit nach Bethlehem eilten, die schwarze Gesichtsfarbe gestohlen
hat. Am Made in China kann das kaum liegen. Die Jungs dort erfüllen die Bestellungen so, wie sie
formuliert worden sind.
Religiöses (4) und eher Weltliches: Es hat sich bei Neusprech eingebürgert, von den Ländern des
globalen Südens zu sprechen. Das ist die Hybris der einstigen, sich christlich nennenden
Kolonialherren, die genau wissen, dass One World mit der Wirklichkeit nicht harmoniert.
Vierter Dezember 2025
Im Ukraine-Konflikt lässt sich im Moment eine verbale Eskalierung beobachten. Selenskyj plus EU
Europa plus GB hie, Russland da. Putins Ton wird unüberhörbar ruppiger. Was der kleine Mann aus
Paris in diesem Zusammenhang in China erreichen will, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Die
Chinesen schweigen bislang dazu. Auch die Kontrahenten US und RUS üben sich in Zurückhaltung,
obschon oder weil der Besuch des Duos Witkoff-Kushner vorgestern im Kreml offensichtlich nichts
Vorweisbares in Sachen Kriegsende erbracht hat.
Ostfront (2): Die Ortsnamen, die von beiden Seiten genannt werden, lassen nur die Deutung zu, dass
sich der russische Vormarsch trotz des Winterwetters in mehreren Abschnitten des Frontbogens
nach Westen hin beschleunigt. Die russischen Angriffskolonnen nähern sich den Großstädten
Dnjepropetrowsk und Saporoshje.
Ostfront (3): Die ukrainische Seite leugnet hartnäckig den Verlust der wochenlang eingeschlossenen
Industriestadt Pokrowsk. Mag sein, dass sich dort immer noch versprengte Trupps in den Kellern der
Ruinenstadt befinden. Die russische Propaganda spricht von der Säuberung des Donbas.
Ostfront (4): Der Hinweis von Putin, man werde die aus dem Raum Odessa gegen russische
Handelsschiffe im Schwarzen Meer geflogenen Drohnenangriffe wirksam unterbinden, lässt nur den
Schluss zu, man werde sich jetzt des letzten der Ukraine verbliebenen Hochseehäfen mit
militärischen Mitteln annehmen. Das bedeutet Zerstörung oder Einnahme oder Unterbrechung der
Landbrücke nördlich der Stadt. Ich tippe auf Letzteres. Die Offensiv-Bemühungen zur Überschreitung
des Dnjepr in oder bei Cherson deuten in diese Richtung.
Heimatfront: Der Fritz wird nunmehr sein Rentenpaket, das er mit den verbliebenen Stimmen der
Koalition nicht durch den Bundestag bringen kann, mit Hilfe der SED durchsetzen. Wie lange seine
eigene Partei diesen Kotau vor den Linken noch mitmacht, steht in den Sternen. Da diese Partei
Apparatschiks komplett umfrageverliebt sind, werden sie in den nahen Wochen Erschröckliches zu
lesen kriegen. Die Welt als die letzte noch real existierende Unions-Bastion soll bereits gestern über
tausend unmissverständliche Leserbriefe erhalten haben.
Fünfter Dezember 2025
Die Leute tun so, als sei die Unwirtschaftlichkeit der deutschen Wirtschaft etwas, was man wie eine
höhere Weisheit hinnehmen müsse, doch sie ist im Gegensatz zum Klima menschengemacht. Sie ist
das Werk von Menschen, die ich für notorisch irre halte. Sie haben als Kernstück ihres
Zerstörungswahns die EU-Klimaschutzverordnung 2021 (ESV ’21) erfunden und in Kraft gesetzt.
ESV’21 (2): Das geschah im Schatten der Corona-Hysterie, als der Bürger mit Masken, Lockdown und
Impfzwang drangsaliert wurde. Die Person, die es tat, hieß Angela M. In ihren Beiträgen für die
selbsternannten Welten-Beherrscher in Davos hat sie hierüber 2020 und 2021 in dem für sie
eigentümlichen Schwurbel-Deutsch wie ein antike Kassandra Auskunft gegeben. Die Finanz-Mafia
applaudierte.
ESG’21 (3): Die Quintessenz zeigt sich nunmehr drastisch. Die deutsche Industrie wird zu sog.
Ausgleichszahnungen genötigt oder Blödsinn zu produzieren wie die Elektrospielzeuge, die niemand
haben will, oder aus dem Land zu fliehen. Alles das geschieht vor jedermanns Augen und mit dem
Hurra des Unseredemokratie-Komplexes. Wer so naiv war, ein klares Wort des Unternehmertums zu
erwarten, sieht sich allmählich enttäuscht, denn ein solches Unternehmertum gibt es in Deutschland
nicht mehr. Woher auch?
ESV’21 (4): Die Leute, die jetzt vor sich hin jammern, haben nicht den Willen, die Dinge zu ändern
und zum Guten zu wenden. Erst wenn die Proleten sich zusammenrotten, denen man nolens volens
die Basis entzieht, wird das geschehen. Dann allerdings in einer Drastik, die nicht mehr lenkbar sein
wird.
ESV’21 (5): Die Klima-Irren von Potsdam mit den bezeichnenden Kürzel Pik ziehen derweil
irgendwelchen Blödsinn zurück, den sie in der Vergangenheit auf Steuerzahlerkosten produziert
haben und auf deren Kunststückchen die Hysterie beruht. Tschuldigung Jungs, war nicht so gemeint,
da gab es ein paar Rechenfehler. Konnte ja schließlich keiner ahnen, dass irgendwer unser
Gebetbuch nachrechnen würde.
Sechster Dezember 2025
Da schrieb der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew angesichts der laufenden Gespräche mit den
USA gestern auf Twitter-X „Dear Merz, Sie sind nicht mal im Spiel. Sie haben sich durch
Kriegstreiberei, die Torpedierung des Friedens, unrealistische Vorschläge, den Selbstmord der
westlichen Zivilisation, Migration und dickköpfige Dummheit selbst disqualifiziert.“ Vorangegangen
war eine Behauptung in der Illustrierten Der Spiegel, wonach Merz am Telefon zu Selenskyj gesagt
habe: „Die spielen Spielchen – sowohl mit euch als auch mit uns.“
Deutschland von außen betrachtet (2): „Dieser wirtschaftliche Niedergang [Europas] wird jedoch von
der realen und noch gravierenderen Aussicht auf das Verschwinden der Zivilisation überschattet. Zu
den größeren Problemen, mit denen Europa konfrontiert ist, gehören die Aktivitäten der
Europäischen Union und anderer transnationaler Gremien, die die politische Freiheit und
Souveränität untergraben, eine Migrationspolitik, die den Kontinent verändert und Konflikte schafft,
die Zensur der freien Meinungsäußerung und die Unterdrückung der politischen Opposition,
sinkende Geburtenraten sowie der Verlust der nationalen Identität und des Selbstbewusstseins.“, so
wörtlich die soeben veröffentlichte strategische Leitlinie für die Sicherheitspolitik der USA.
Deutschland von außen betrachtet (3): Ich hatte mir fest vorgenommen, es nicht zu tun. Jetzt sieht
man (siehe oben), was daraus geworden ist.
Siebenter Dezember 2025
Da bahnt sich ein Konflikt der neuen Art an: auf der einen Seite Trump & Co, auf der anderen der
Apparat der EU. Dieser hat gegen den Trump-Freund/Feind und immer noch engen Verbündeten
Elon Musk ein Strafgeld von schlappen 120 Millionen Euro verhängt, weil er sich nicht mit seiner
Firma Twitter-X den Zensurregelungen der EU beugen will. Jetzt schlägt das Universum zurück. Musk
will die Beteiligten an diesem Streich gegen ihn und ihre Machenschaften öffentlich an den Pranger
stellen. Vorgeschichte: Musk lehnte es ab, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die es der EU
erlaubt, ihr linksextremistisches Zensorengesindel (Faktenchecker) in seine Firma zu lassen. Im
Gegenzug wollte die Kommission großzügig auf ihre geltend gemachten Inhaltsbedenken verzichten.
Telegram und Facebook hatten sich bereits auf diesen Kuhhandel eingelassen. Bei X bissen die
Kontrollfreaks jetzt auf Granit.
Konflikt (2): Die Totalitären aus Brüssel haben sich gründlich verkalkuliert. Sie dachten, sie könnten
straflos einen Unterwerfungsprozess gegen einen reichen Privatmann inszenieren, doch jetzt steigt
die US-Regierung mit in den Ring. Sie ließ verlautbaren, das Vorgehen gegen Musk sei eine
unzulässige Handelsbeschränkung gegen eine US-Firma. Man werde deswegen den Verursacher
sanktionieren. Da darf man gespannt sein, wie das aussehen wird.
Konflikt (3): Das Vorgehen der US-Regierung gegen die EU-Mafia passt haargenau in die vorgestern
verkündete neue US-Doktrin zur Neuordnung der Welt (aus US-Sicht). Danach sollen die EU-Gremien
bekämpft werden, weil sie die US-Dominanz in der sog. westlichen Hemisphäre stören.
Konflikt (4): Der in Brüssel ansässige Vermögensverwalter EuroClear weigert sich rundheraus, die
eingefrorenen gigantischen Russen-Vermögen zur Enteignung freizugeben. Er hat gestern öffentliche
Unterstützung durch den belgischen Ministerpräsidenten bekommt. Die Maßnahme sei rechtswidrig,
und er werde sie nicht durchführen lassen. Er fügt zur Begründung zwei Dinge hinzu: a) Die von den
Kriegsfreunden der EU vorgesehene Verwendung der Gelder für den Staatshaushalt der Ukraine sei
widersinnig, denn diese habe den Krieg gegen Russland bereits jetzt und zwar endgültig verloren. b)
Putin habe Belgien und ihm persönlich Konsequenzen angedroht, die bis über seinen Tod
hinausreichen würden. – Muss man eigens erwähnen, dass Fritz der Kanzler zu den glühenden
Befürwortern der Russen-Enteignungen gehört?
Zehnter Dezember 2025
Die EU hat gestern den Weltuntergang um ein Jahrzehnt auf 2040 verschoben. Das ist aber schade.
Ich hatte voll auf die Führerin vertraut. Sie hatte in Davos 2020/21 zugesichert, dass er 2030
stattfindet. Es ist wie bei den Zeugen Jehovas, die immer wieder die schönsten Hoffnungen geweckt
haben, wiewohl vergeblich.
Jehova (2): Derweil bemühen sich in Brüssel Katholiken, die sich konservativ nennen, sich selbst
wiederzuerwecken, indem sie den heiligen Augustinus hochleben lassen. Lautstark wie stets die
anwesenden Polen, die, nebenbei bemerkt, gestern die polnische KP verboten haben.
Jehova (3): Auch Fritz der Kanzler hat offenbar einen allerhöchsten Wink erhalten, der ihn berechtigt
hat, in Brüssel dem dortigen MP und dem Vermögensverwalter EuroClear zuzusichern, Deutschland
übernehme die Bürgschaft für etwaige Schäden, wenn man die dort gebunkerten russischen
Vermögen in die Ukraine schleust, der offenbar niemand mehr etwas pumpen will. 270 Milliarden
oder so? Für D ein Problem, aber nicht für den Fritz.
Jehova (4): Der kleine Mann aus Kiew brauchte keinen Wink von oben, um jetzt mitzuteilen, er hätte
nichts gegen Wahlen. Nein, in diesem Fall kam der Rat aus dem Weißen Haus. Das wiederum hat
einen Draht nach ganz oben (God’s own people). Dort hat man offenbar begriffen, dass die Russen
die Bedingung gestellt haben, nur mit einem hierzu legitimierten Führer Verträge zu schließen.
Selenskyjs Amtszeit endete, was man leicht vergisst, im Mai 2024. Man sieht also, es geht auch ohne
Wahlen. Aber manchmal auch nicht.
Elfter Dezember 2025
Manchmal lacht man, ohne den Grund zu kennen. Einfach so. Die andern am Tisch machen
bedenkliche Gesichter. Nicht ohne Grund. Schließlich lacht man nicht ohne Grund. Jetzt muss man
schnell etwas sagen, um aus der Nummer wieder raus zu kommen. Ich sage: Ich las vorhin in der FAZ,
dass Fritz der Kanzler nach Washington reist, um den Präsidenten zu beraten. Jetzt wiehern auch die
anderen.
Siebzehnter Dezember 2025
Manchmal entstehen beim Tagebuch-Schreiben Aufzeichnungspausen. Sie bewirken, dass im
Erinnern ganze Tage ausgelöscht werden. Sie verschwinden im Nichts. Das gilt auch, wenn auch nur
im begrenzten Maße, für meine Sudelbuch-Notate. Ich könnte, wenn ich wollte, zu rekonstruieren
versuchen, was ich zu notieren unterließ. Dabei fällt mir auf, dass nichts von Belang passiert ist, was
ich nicht schon beschnarcht hätte: Die x-te Variante sog. Friedensgespräche, diesmal in Berlin und
wie üblich ohne die Russen, während dieselben weiter vorrücken, diesmal ist es die Stadt Sewersk,
die von ihnen eingenommen worden ist, was wie gewohnt ein paar Tage lang bestritten wird. Wieder
sind es müde Schlagzeilen über die Enquete-Kommission, die von dem Mehrheitskomplex
eingerichtet wurde, um mit salbungsvollen Worten einem Corona-Untersuchungsausschuss
ausweichen zu können und so den Zwang der Zeugen zu Wahrheit zu vermeiden. Wieder will es
niemand so genau wissen und lässt ungeschoren einen Spahn dort reden, dass es nie die Absicht war,
durch Impfung einen Infektionsschutz herbeizuführen, weil das Impfmittel unerprobt war und an der
Bevölkerung erst dessen Wirksamkeit erweisen sollte, was allerdings nicht gelang.
Achtzehnter Dezember 2025
Der Biologe Ernst Haeckel machte vor gut 130 Jahren gegen den Irrglauben des Glaubens mobil. Es
gebe nur eine einzige einheitliche Welt, die Doppeldenke von Vernunft und Glauben sei irreal. Es
versteht sich wie von selbst, dass das organisierte Christentum hiergegen Sturm lief. Wie der
Streitstand heute ist, vermag ich nicht zu sagen, doch gewundert habe ich mich, wenn man
heutzutage in Tichys Einblick lesen kann (https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/gottes
existenz-eine-sache-der-vernunft/), dass einem Mann namens Sebastian Ostritsch unter Berufung
auf Thomas von Aquin ein aktueller Gottesbeweis gelungen sei. Ich bin beeindruckt, wenn ich
innerhalb der Beweisführung lese, dass das Mittelalter keineswegs dunkel gewesen sei, denn es habe
Wasserkraft, Dreifelderwirtschaft und die gotischen Dome hervorgebracht. Ich füge hinzu: und eine
genial zu nennende Hygiene, die für den periodischen Ausbruch der Pest sorgte. So wurde die
Überbevölkerung, die uns heute so drückend erscheint, im Ansatz vermieden.
Irreales (2): Die Deutsche Industrie- und Handels-Kammer (DIHT) empfiehlt der politischen Kaste der
Republik und der EU gegen die von den USA angedrohten Handelsboykotts, bei denen es sich um
Retourkutschen des EU-Vorgehens gegen Musk & Co (Twitter-X und andere) handeln soll,
entschieden vorzugehen. Ist den deutschen Funktionären eigentlich bekannt, was die von den Amis
als Repressionskandidaten namentlich genannten Firmen Siemens und DHL dazu meinen? Oder VW,
das soeben seine Vorzeige-Werk in Dresden schließt? Jungs, hier bahnt sich ein ziemlich ernster
transatlantischer Wirtschaftskrieg an. Wisst ihr das, oder ist es euch schlicht egal?
Irreales (3): Fritz der Kanzler will jetzt mit Gewalt die in Belgien gebunkerten russischen Milliarden an
Land ziehen. Das ist eine Politik der verbrannten Erde. Damit hat Deutschland reiche Erfahrungen
unter seinem einzigartigen, nur der Vorsehung verpflichteten Führer und Reichskanzler sammeln
können. Die Ergebnisse waren für die Sieger zufriedenstellend, für Deutschland dagegen eher nicht.
Zwanzigster Dezember 2025
Da hatten die Deutschen aber Glück, dass Fritz der Kanzler sich mit seinem großmäuligen Vorschlag
in der EU-Hauptversammlung nicht durchsetzen konnte, das beim belgischen Vermögensverwalter
EuroClear gebunkerte Russenvermögen zugunsten der klammen Ukraine zu enteignen. Sein protziges
die-Deutschen-haften-wenn’s-dicke-kommt wurde, jedenfalls von den hauptsächlich betroffenen
Belgiern, nicht akzeptiert. Stelle mir vor, dass diese vom römisch-rechtlichen Grundsatz irritiert
waren, dass ein Gläubiger sich bei mehreren Schuldnern aussuchen kann, wen er in Anspruch
nehmen will, und einseitige Bürgschaftsversprechen hieran nichts zu ändern vermögen.
EU-Häuptlinge (2): Stattdessen vereinbarte man eine weitere Finanzspritze für den kleinen Mann aus
Kiew, der an Ort und Stelle mitgeteilt hatte, man sei nunmehr zahlungsunfähig. Also hinein mit
weiteren 90 Milliarden € in dieses Fass ohne Boden. Ungarn, Tschechien und die Slowakei wurden
auf eigenes Verlangen vom Mittun suspendiert, um nach außen hin Einheitlichkeit vorzuspiegeln. Die
Rückzahlung des Geldes soll nach dem Sieg aus russischen Reparationszahlungen entnommen
werden, also nie.
Derweil an der Ostfront: Der russische Vormarsch dauert an. Nach Angaben von Putin, die er auf
einer Pressekonferenz vorgestern machte, hat er sich beschleunigt. Zudem finde er am gesamten
Frontbogen statt. Der Dnjepr mit den letzten Großstädten östlich des Flusses, Dnjepropetrowsk und
Saporoshje, ist erkennbar das derzeitige Ziel der Eroberungen. Wird es erreicht, sind alle
bedeutenden Industriezentren der Ukraine in russischer Hand.
Zweiundzwanzigster Dezember 2025
Nur langsam destilliert sich die Realität aus dem Geschwätz des letzten EU-Gipfels. Sie lautet in
Deutschland, dass die Zerrissenheit innerhalb der kleinen denkenden Schicht unüberbrückbar wird.
Die einen sagen, dass dem Putin jetzt endlich die Grenzen gezeigt werden (müssen), die anderen
reden von der Selbstzerstörung eines Landes durch eine Clique, die man seit Jahr und Tag nicht quitt
kriegt. Klar erscheint mir lediglich, dass die Clique nichts zu fürchten hat. Der im Lande herrschende
Totalitarismus hat sich als Selbstverständlichkeit in die Hirne aller, egal welcher Meinung,
hineingefressen. Dort wirkt er wie eine unüberwindbare Fessel.
Totalitarismus (2): Jeder, der auf sich hält, weiß sich bei diesem Thema auf Hannah Ahrend zu
berufen. Ich hielt mich stets zurück, wenn die Person genannt wurde, fand sie staubtrocken, so, als
wenn das Leben an ihr vorübergeeilt wäre. War es aber gar nicht, soweit man weiß. Ich nehme an,
dass sie jetzt zu den bedauernswerten Geschöpfen gehört, die von einem zum andern weitergereicht
werden, ohne dass einer auch nur eine einzige Zeile von ihr gelesen hat.
Totalitarismus (3): Eine Entdeckung ist für mich George Orwell, dessen Werke ich vor Jahresfrist
geschenkt bekam. Dort fand ich jetzt auf der Suche nach Lesbarem einen Band mit Essays vor,
geschrieben zwischen 1943 und 1949. Die zum Ausdruck gebrachte kalte Wut des selbsterklärten
britischen Linken über das Appeasement seiner Intellektuellen-Kaste gegenüber dem sowjetischen
Gewaltregime und Orwells Folgerungen über die unterwürfige Verfasstheit von Intellektuellen finde
ich beeindruckend. Es ist so, als wären die Texte erst gestern geschrieben worden.
Totalitarismus (4). Ein Internet-Fund, den ich beim Schreiben des Kapitels über den Herrschafts
Größenwahns von sog. Weltreligionen entdeckt habe… Schön zu wissen, dass man nicht allein ist.
Dreiundzwanzigster Dezember 2025
In Moskau wurde gestern ein Generalleutnant des russischen Generalstabs namens Fanil Sawarow
mit Hilfe einer Autobombe, die unter seinem Fahrzeug hochging, getötet. Das ist der dritte General,
dem dieses Schicksal in Jahresfrist widerfährt. Die Presseerwägungen, inwieweit dies die laufenden
US-russischen Gespräche in Florida tangiert, halte ich für deplatziert, denn die Antwort heißt: gar
nicht. Erstaunlich bleibt bestenfalls, dass die russische Seite bislang nicht zu ähnlichen Attacken
ausgeholt hat, wie sie die vom Wertewesten gesponserte Ukraine offenbar für zielführend hält.
Auto (2): In Gießen fährt ein Willkommensbürger aus Aserbaidschan eine Gruppe von Wartenden an
einer Haltestelle um. Die einschlägigen Presseerzeugnisse sind wieder einmal ein Wunderwerk an
Schwurbel-Technik.
Auto (3): In Schilda können Merkelpoller rund um den Weihnachtsmarkt besichtigt werden. Doch
nach meinem gestrigen Eindruck gehen die aktuellen Gefahren von Autofahrerinnen der
Gefahrenklasse 40-70 auf dem Lidl-Parkplatz aus. Hinterher schelte ich mich selbst, dort hin gefahren
zu sein, denn bei Aldi waren die Hühnereier ausverkauft. Auch war der ganze Parkplatz zugeparkt von
Leuten, die mit hochgetürmten Einkaufswagen das Vorwärtskommen unmöglich machten. Ich stelle
mich schließlich etwas abseits daneben, um festzustellen, was das Hauptbegehr dieser Zeitgenossen
sei. Es ist Papier in den Varianten Klopapier und Küchenrollen. Was zum Henker passiert bei diesen
Leuten über Weihnachten? Ich komme zu keiner brauchbaren Lösung. – Einen Weihnachtsbaum
habe ich übrigens immer noch nicht. Der steht traditionsgemäß für heute auf dem Aktionsplan,
ebenso die gestern geschlachtete Gans, die bisher ihr friedliches Leben auf den Ilm-Wiesen bei
Zottelstedt fristete.
Vierundzwanzigster Dezember 2025
Der Ausruf Gütiger Gott ist keineswegs der Beleg für die Existenz eines gläubigen Christenmenschen.
Allerdings habe ich einen Moslem noch nie soetwas ausrufen hören. Ihm kommt stattdessen Alláh
gedankenlos über die Lippen.
Gütiger Gott (2): Aus aller Welt wird mir Weihnachtliches auf meinen Bildschirm transferiert. Vor
allem auch aus Ländern, die unter strikter Herrschaft von Hardcore-Islamisten stehen. Das ist wie ein
hämisches Dennoch der untergehenden Germanenrasse. Ihr Erbe: Sie hinterlässt weltweit
geschmückte Tannenbäume im Dezember.
Gütiger Gott (3): Mein eigener Weihnachtsbaum, gestern erworben und ins Haus geschleppt, riecht
nicht, dafür wirft er die ersten Nadeln ab. Kein gutes Zeichen. Hoffentlich ist die Aufstellung im
Wasserbad noch etwas nütze.
Fünfundzwanzigster Dezember 2025
Es gibt Meldungen, die sind wie ein Weihnachtsgeschenk. Dank der jüngsten US-Einreisesperrliste
erfahre ich, dass es in Berlin (wo sonst?) eine gemeinnützige Zensur-Institution gibt, die von den
Damen von Hodenberg und Ballon betrieben wird (neinnein, die Namen sind nicht auf meinem Mist
gewachsen). Die Ärmsten dürfen jetzt nicht mehr in die Staaten einreisen. Ebensowenig der
ehemalige EU-Kommissar Thierry Betron, den die Amis für das EU-Zensurgesetz verantwortlich
machen. Man sieht: Manchmal geht es doch voran.
Siebenundzwanzigster Dezember 2025
Von der Ostfront gibt es dank der Jahresend-Postulate der diversen Führer von nah und fern eine
Reihe von zusammenfassenden Bewertungen, aus denen man mit einiger Mühe kriegsentscheidende
Tatsachen postulieren kann. So die Konzentration der russischen Luftangriffe auf die Eisenbahnen in
der östlichen, jetzt noch nicht russisch besetzten Ukraine. Ich hatte mich bereits vor Jahr und Tag
darüber gewundert, dass hier kein Schwerpunkt gesetzt worden war. Jetzt hat sich das geändert (für
Besserwisser: mit mir hat das nichts zu tun).
Ostfront (2): Russland behauptet, dass gut die Hälfte der Verluste, die man dem Gegner zufügt, auf
Drohnenangriffen beruhen. Die andere Seite geht sogar von 60-70 Prozent russischer Verluste aus,
die man der eigenen Drohnenwaffe zuschreibt. Was diese Prozentzahlen in tatsächlichen Zahlen
bedeuten, wäre wissenswert, um den Stand des Krieges einigermaßen realistisch einschätzen zu
können.
Derweil in der Karibik: Die Angriffe der USA gegen Venezuela steigern sich in ein reales
Kriegsszenario. Die Hiesigen halten erschrocken den Mund. Sie sagen stattdessen Zaubersprüche auf,
wie sie es in den kommenden zwei Jahren dem Russen zeigen werden.
Vom realen Klima: Seit zwei Tagen ist es ziemlich kalt, Von der mangelhaften Füllung der Gasspeicher
in D hört man sicherheitshalber nichts mehr. Stelle mir vor, dass die Irren in den Führungsetagen sich
in zwei Fraktionen spalten: Die eine reibt sich die Hände, dass das herbeigebetete Ende der
Gasheizung so nahe ist, die andere (mit vagem Kontakt zur Realität) wird von Furcht erfasst, wenn
das Gas plötzlich tatsächlich alle ist und arbeitet bereits an Lügenfloskeln, die man dem Volk
auftischen will. Der-böse-Putin-war’s ist diesmal schwer zu verkaufen.
Reales (2): Ich bekam eine Reihe schwerwiegender Bücher geschenkt, in die ich alle zur gleichen Zeit
hineingelesen habe. Damit werden meine Leser noch zu behelligen sein, wenn ich etwas mehr
durchblicke.
Achtundzwanzigster Dezember 2025
Bei genauerer Durchsicht der Meldungen von der Ostfront fällt mir auf, dass der Russe im
Angriffssegment der Stadt Kupjansk einen aus seiner Sicht herben Rückschlag erlitten hat, als seine
Stoßtrupps, die über den Fluss Oskol hinweg von Norden kommend ins dortige Stadtzentrum
eingedrungen waren, von einem ukrainischen Gegenangriff eingekesselt und vermutlich vernichtet
worden sind. Ein herber Schlag vor allem für die russische Kriegspropaganda vom unaufhaltsamen
Vorrücken nach Westen. An etlichen anderen Stellen des Frontbogens bleibt indessen genau dieses
der Fall.
Ostfront (2): Es ist nicht auszuschließen, dass die lang angekündigte totale Stromsperre durch
Luftangriffe in Kiew nunmehr zumindest temporär Wirklichkeit geworden ist. Noch ist der relativ
milde Winter auf der ukrainischen Seite, aber selbst nur knapp unter Null ist ziemlich kalt.
Ostfront (3): Unbeeindruckt von solcherlei Widrigkeiten reist die Schlange der in Deutschland
alimentierten Ukrainer nicht ab, die die Feuertage für einen Flixbus-Trip in die Heimat nutzen. Hoch
lebe die Kriegsbegeisterung des Sozialstaats, die solchen Tourismus möglich macht.
Ostfront (4): Betrachte mit Muße Schlachtfeldaufnahmen von russischen Kampfpanzern. Es zeigt sich
das in Deutschland sattsam bekannte Bild von technischem Witz und Improvisationstalent der
Russen. Es werden zwei Zwecke kombiniert: Die den Drohnen einprogrammierte typische Silhouette
wird gestört und ein Aufprallschutz gewährt, weil die angreifende Drohne die Panzerung nicht
erreicht, sondern außerhalb detoniert. Die einschlägigen Gefechtsbilder sehen irritierend aus, weil
die getroffenen Panzer aus der Detonationswolke wieder herausrollen.
Neunundzwanzigster Dezember 2025
Der kleine Mann aus Kiew reiste gestern auf eigenen Wunsch in die Staaten und wurde dort vom Don
zu Tisch gebeten. Hernach verlautete der Gastgeber, der vor dem Treff noch schnell mit dem Mann
aus Moskau telefoniert hatte, dass man sich bis auf Einzelheiten näher gekommen sei. Heißt zu
deutsch: Die angereisten Ukrainer leisten nach wie vor gegen Washingtons Kapitulationspläne
Widerstand.
US-Kolonialherren (2): Die Chefs der Münchener Sicherheitskonferenz rudern zurück. Meister
Irschinger, der den Merkelschleppenträger Heusgen just abgelöst hat, lud forsch auch die AfD ein,
was bis vor 10 Minuten noch ein No-go für alle Ewigkeit sein sollte. Nehme an, dass die
Bertelsmänner (Familie Mohn) zuvor den Notaus-Knopf betätigt haben, nachdem Vize Vance Anfang
diesen Jahres mit der herrschenden Kaste Klartext redete und dann auch noch mit der bitterbösen
Alice. Als jetzt durch Washington tatsächlich gegen Meinungsmanipulatoren via Einreiseverboten
vorgegangen wurde, machte es im Bielefelder Hauptquartier vermutlich klingeling, denn ein
feindselige Amerika kann sich der Konzern bei aller auftrumpfenden Wokeness finanziell nicht
leisten.
US-Kolonialherren (3): Nett ist, wie auch andere Mediengroßschnauzen einknicken, siehe Springer
Döpfner-politico. Nur ein einsames gallisches Dorf namens Hamburg leistet noch erbitterten
Widerstand, siehe Spiegel, aber niemand bemerkt es.
Dreißigster Dezember 2025
Die Lektüre von Emmanuel Todds Untergang des Westens bietet überraschende Aspekte. So seine
These des Exodus der Russen aus der Ostukraine Richtung Russland seit 2014. Dieser Teil der Ukraine
sei dadurch ukrainischer geworden, was er vorher nicht war. Hierdurch erst sei es zur überraschend
aufgetretenen Widerstandskraft im 2022er-Krieg gekommen. Wirklich eine steile These.
Lektüre (2): Bei einer Textkontrolle meines eigenen Geschreibsels will ich mich vergewissern, dass es
wirklich Karl Martel („der Hammer“) war, der im frühen Mittelalter die Muselmanen mit seinen
Reitern aus dem heutigen Frankreich vertrieb. Annahme stimmt, doch falsch war die vermeintliche
Erinnerung, dass es sich bei dem Mann um einen Hausmeier Karls des Großen gehandelt habe, denn
das war er nicht, sondern dessen Großvater – ein mächtiger Dienstmann der merowingischen Könige.
Lektüre (3): Mit Belustigung lese ich, dass die Herkunft vom großen Karl von den beamteten
Historikern als schwierig eingeschätzt wird. Biograph Rudolph Wahl hielt es für angebracht, die
Zeugungsszene nicht aus dem Mittelhochdeutschen zu übersetzen. Ich verkürze mal: Jagdausflug von
Pippin verläuft sich im Wald, kehrt in einer Mühle ein, der Chef lässt sich die jüngste Müllertochter
beilegen, was zum Thronerben führt, der allerdings nach den damaligen Gepflogenheiten nicht
sonderlich standesgemäß ist, eben Karl. Der Papst heilte den Lapsus, doch hatte man dem nicht den
reinen Wein eingeschenkt, sondern die Mär, dass die Ex-Jungfrau eine sehr nahe Verwandte des
Königs sei. Vermutlich war es dem heiligen Mann in Rom egal, denn was er erreichen wollte war dies:
den Beistand des Franken im Kampf gegen die aufsässigen Langobarden. Manus manum lavat.
Lektüre (4): Nach soviel Gelehrsamkeit zögere ich, ob ich das alles glauben soll, denn der angebliche
Vater von Karl, Pippin III., führte einen Beinamen: der Kurze. Der angebliche Sohn hingegen, Karl, war
riesengroß, nicht nur nach damaligen Maßstäben.
Einunddreißigster Dezember 2025
Am Vorabend beim Aldi die Leute betrachtet, die mit begehrlichen Blicken an den Raufen mit dem
Sprengmaterial vorüberschleichen. Einpacken tun’s nur ganz wenige, die aber in merkwürdiger Eile.
Eile (2): Plötzlich wird mir morgens klar, dass ich mein Ziel nicht erreicht habe, das ultimative
Weltmachtbuch (den lange angekündigten Band 4) bis zum Jahresende fertigzustellen. Das kommt
davon, wenn man sich selbst in dieses sinnlose Jahresschema presst. Nicht mal der Titel steht fest.
Auf meiner Homepage steht noch immer der Arbeitstitel „Morgen sieht die Welt ganz anders aus“.
Jetzt schwanke ich zwischen „Macht und Größenwahn“ und „Gewalt und Größenwahn“, Untertitel
„Im Kampf um die Weltherrschaft im 21. Jahrhundert“. All das ist noch nicht das Gelbe vom Ei.
Apropos Ei. Gestern waren die Bio-Eier beim Aldi schon wieder ausverkauft. Streiken die glücklichen
Hühner gegen die steigende CO2 Abgabe oder ist es ihnen nur schlicht zu kalt auf ihren ungeheizten
Stangen? Fragen über Fragen. Doch die vertagen wir ins kommende Jahr.
©Helmut Roewer, Dezember 2025

Alles Gute im neuen Jahr. Übrigens: Eier gibts bei Heyer, z.B. Wielandplatz oder Bodelschwighstr. in Weimar. Weihnachtsbäume zum frischen Selbsternten in Umpferstedt an der B 87. Übrigens war auch Haeckel ein Spinner: Seiner Meinung nach besitzen Masse und Äther sowohl Empfindung als auch Willen, sie „empfinden Lust bei Verdichtung, Unlust bei Spannung; sie streben nach der ersteren und kämpfen gegen letztere“. Steine haben eine Seele, wenn ich Haeckel richtig verstanden habe,