Eine Warnung vor der kommunalen Wärmeplanung
Die AI sagt: Kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Prozeß, mit dem Städte und Gemeinden einen langfristigen Fahrplan für eine klimaneutrale Wärmeversorgung entwickeln, um CO2-Emissionen zu senken, fossile Brennstoffe zu ersetzen und Energiekosten zu stabilisieren, indem sie die lokale Situation analysieren und Flächen für erneuerbare Energien und Wärmenetze ausweisen.
Also die letzten Anschläge auf die Energieversorgung zeigen deutlich, daß die Elektrifizierung und Fernwärme Irrwege sind, die nicht krisensicher sind. Kommunale Wärmeplanung ist angesichts des bereits begonnenen Bürgerkriegs der Vulkansekte woker Käse von Irren.
Krisensicherheit bedeutet, daß jeder Haushalt einen Ofen oder eine Küchenhexe haben muß, sich also dezentral behelfen kann.
Aus meiner Erfahrung von 1978/79 ein Tip: Das Heizen und Kochen mit Gasgeräten in Innenräumen bei kalten Wänden ist Mist. Feuchtigkeit kondensiert an den Wänden und bildet Schimmel. Kochen sollte man draußen. Wir haben uns damals dick angezogen, ins Bett gelegt, die Decke über den Kopf gezogen und geschlafen, bis die Übung zu Ende war. Nach einer Woche wurde das Wetter besser und es gab wieder Strom.

“ jeder Haushalt einen Ofen oder eine Küchenhexe haben muß“
Auch das scheint einigen Politikern ein Dorn im Auge zu sein. Habe beispielsweise einen Heizkamin, Baujahr 1991. Da erlischt erst mal die Betriebserlaubnis, weil man davon ausgeht, dass alte Feuerstätten angeblich zuviele Schadstoffe ausstoßen. Meinen habe ich freifahren lassen müssen, hat 350 Euronen gekostet. Die zulässigen Grenzwerte hat er um die Hälfte unterschritten. Für mich ist ein Heizkamin nichts anderes als ein Loch mit Rauchanzug, da gibt es eigentlich nicht viel zu „drehen“. Letztendlich ist das nur Abzocke.
Ich hatte mir vorgenommen, dagegen zu klagen, falls er stillgelegt worden wäre. Ich habe ihn auch deswegen einbauen lassen, um im Winter notfalls einen Raum heizen zu können, falls die öffentliche Energie-Versorgung zusammenbricht (woran man in Deutschland seit einigen Jahren offenbar intensiv daran arbeitet). Hat für mich auch etwas mit Menschenwürde zu tun, dass man im Winter in einem geheizten Raum sitzen kann. Die ist ja eigentlich laut Grundgesetz garantiert. Und wenn ich kein Feuer in meinem Heizkamin machen darf, dann sollte das Feuer machen gleich generell verboten werden (auch bei linken Demonstrationen). Das gebietet bereits der Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes.
Sie haben ja Bauerfahrung Herr Prabel, was meinen Sie wie lange die Häuser frostfrei bleiben? Bis Freitag ist jedenfalls Durchschnitt unter 0.
Kommt aufs Wetter an. Wenn die Temperaturen stabil unter minus 5 bleiben wird es eng.
Herr Prabel, wie genau installieren Sie eine Küchenhexe/einen Ofen in einer Großwohnanlage (vulgo Plattenbau) – ich denke nicht an die Durchführung des Ofenrohrs nach außen, das ist unproblematisch, ich denke an das Gewicht!?
Ich besitze in meiner ETW in der Wohnzimmerecke einen Gasofen (vormals Campingwagen, mit Butan/Propan-Flasche), der mir wenigstens ein Zimmer wärmt und dessen Abzug ich mittels Kernbohrung(!) nach außen geführt habe.
Das thermodynamisch Dumme ist dabei nur, daß auch in einem fremdgeheizten Raum die Wärmezähler für nicht gelieferte Wärme weiterzählen.
Irgendein verfluchter Sozendieb hat vor 50 Jahren entschieden (in Zusammenarbeit mit der FDP, möge sie in der Hölle verröcheln!) , keine Differenzwärmezähler am Eingang der Fernwärmeleitung in die Wohnung zu installieren, sondern individuelle Wärmezähler an jedem Heizkörper (inzwischen mit Funkablesung, immerhin). Beim Warmwasser gibt es nur einen Zähler, trotz Küche und 1,5 Bädern (Wasch- & Spülmaschine hängen auch dran) – komisch. Aber wir wissen ja, daß sich Linke selten bis nie waschen.
Die Plattenbaugroßsiedlungen haben Balkone. Da kann man Notstrom aufstellen. Ich habe zweimal berichtet wie man Notstrom aufbaut, aber einige Berliner hatten es offensichtlich nicht nötig meine wertvollen Hinweise zu beachten. Nun müssen sie halt frieren und der Inhalt der Kühltruhen verdirbt.